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Angehörige trauern um die Opfer des Überfalls.
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Angehörige trauern um die Opfer des Überfalls.

Überfall in Pakistan

Extremisten erschießen Busfahrgäste

Im pakistanischen Quetta haben bewaffnete Kämpfer einen Bus überfallen und mindestens 15 Fahrgäste ermordet. Wer hinter dem Anschlag steckt, ist noch unklar.

Der Überfall ereignete sich am in Quetta, der Hauptstadt der Provint Baluchistan. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, stoppten vier Angreifer den Bus in einem Vorort der Stadt und zwangen die Insassen auszusteigen. Anschließend hätten sie das Feuer eröffnet. Das pakistanische Fernsehen zeigte Bilder des in Flammen stehenden Busses, rings um das Fahrzeug lagen Koffer verstreut, riesige Blutlachen waren zu sehen. Die meisten Opfer waren offenbar schiitische Muslime. Den Angaben zufolge gehörten zwölf der Getöteten dem schiitischen Volk der Hazara an.

Nach dem Überfall demonstrierten laut Polizei rund 400 Angehörige der Hazara-Minderheit vor dem Krankenhaus, in das die Verletzten des Angriffs gebracht wurden. Sie kritisierten die pakistanische Regierung und warfen ihr vor, ihre Minderheit nicht zu beschützen. Ähnliche Vorwürfe hatten in der Vergangenheit wiederholt Menschenrechtsgruppen erhoben.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Angehörige der schiitischen Minderheit werden in Pakistan jedoch immer wieder zum Ziel von Angriffen sunnitischer Extremisten wie den Taliban. Rund 20 Prozent der etwa 180 Millionen Pakistaner sind Schiiten. Die sunnitischen Muslime sind im Land in der Mehrheit. Auseinandersetzungen zwischen beiden Religionsgruppen haben in den vergangenen Jahrzehnten Tausende Menschenleben gekostet. (dpa/afp)

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