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Rentenstudie der Uni Freiburg: Der durchschnittliche Rentenanspruch beträgt 984 Euro im Monat.
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Rentenstudie der Uni Freiburg: Der durchschnittliche Rentenanspruch beträgt 984 Euro im Monat.

Durchschnittsrente

984 Euro im Monat

Nach einer Untersuchung der Universität Freiburg haben gesetzlich Versicherte einen durchschnittlichen Rentenanspruch von 984 Euro im Monat. Beamte bekommen im Schnitt 2570 Euro Pension.

Frankfurt/Main. Die Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung haben nach einer Untersuchung der Universität Freiburg einen durchschnittlichen Rentenanspruch von 984 Euro im Monat. Bei den Beamten liegt der Mittelwert der Pensionsansprüche dagegen bei 2570 Euro.

Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass die Beamtenberufe in der Regel höhere Qualifikationen verlangen. Knapp 19 Prozent der Erwachsenen haben außerdem Ansprüche aus einer betrieblichen Altersversorgung. In ihrer Studie für die Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken, Union Investment, hat die Universität Freiburg die Ansprüche der 20- bis 65-jährigen Bundesbürger in den verschiedenen Regionen Deutschlands untersucht.

Danach bekommt beispielsweise ein Beamter aus Trier im Monat durchschnittlich etwa dreieinhalb Mal so viel Pension wie ein Erwerbstätiger aus Dessau an gesetzlicher Rente. Der Erwerbstätige aus der Region Dessau hat im Mittel einen monatlichen Anspruch auf 774 Euro aus der Gesetzlichen Rentenversicherung. Das ist der niedrigste Wert unter den untersuchten Regionen und Regierungsbezirken. Spitzenreiter bei den gesetzlichen Renten sind die Menschen in Oberbayern, Stuttgart und Darmstadt mit jeweils knapp 1100 Euro Rentenanspruch. Bei den Beamtenpensionen führt der Bezirk Trier die Rangliste mit durchschnittlich 2775 Euro im Monat an, Schlusslicht ist auch hier Dessau in Sachsen-Anhalt (2113 Euro).

Für die Untersuchung habe sein Team 20 Millionen Daten zusammengetragen, erklärte der Leiter der Studie, Bernd Raffelhüschen. Darunter waren unter anderem der Mikrozensus 2005 und 2006, Daten der Deutschen Rentenversicherung aus 2006 und der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS) 2003. (dpa)

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