Flüchtlingslager

320 Euro für ein Kind

Migranten aus Mittelamerika versuchen, ihre Asylchancen in den USA zu erhöhen.

Migranten aus Mittelamerika versuchen laut einem Medienbericht offenbar, armen Müttern in Flüchtlingsheimen an der Nordgrenze Mexikos Kinder abzukaufen. Um ihre Chancen auf Asyl in den Vereinigten Staaten zu erhöhen, sollen Männer in der Grenzstadt Tijuana umgerechnet etwa 320 Euro für ein Kind angeboten haben, berichtet die Zeitung „La Jornada“.

Unter den alleinerziehenden Müttern in den mexikanischen Flüchtlingslagern wachse nun die Angst, dass aus den Kaufangeboten Entführungen oder Erpressungen werden könnten, wird ein Geistlicher aus einem Heim in Tijuana zitiert. Viele Familien seien verängstigt. Die mexikanische Polizei gehe den Berichten nach, hieß es.

Zehntausende Menschen aus Mittelamerika fliehen jeden Monat vor der Gewalt und der Armut in ihren Heimatländern und versuchen, über Mexiko illegal in die USA zu gelangen. (kna/dpa)

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