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„Kanzler kompakt“: Olaf Scholz wendet sich in Video an Bevölkerung

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Von: Lucas Maier

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Olaf Scholz (SPD): Erstes Video von „Kanzler kompakt“ ist jetzt online.
Olaf Scholz (SPD): Erstes Video von „Kanzler kompakt“ ist jetzt online. © Screenshot aus „Kanzler kompakt“

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) veröffentlicht sein erstes Video aus der Reihe „Kanzler kompakt“. In diesem sichert er Waffen für die Ukraine zu.

Berlin - Jede Woche ein Video: So lautet das neuste Versprechen des amtierenden Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) an die deutsche Bevölkerung. Abgeguckt hat er sich die Videobotschaften von seiner Vorgängerin Angela Merkel (CDU).

Am Samstag (18. Juni) wurde das erste Video von Scholz von der Bundesregierung veröffentlicht. Die kurzen Ansprachen des Bundeskanzlers sollen sich immer mit einem spezifischen Thema beschäftigen. Das erste Video drehte sich um den Ukraine-Krieg.

Olaf Scholz (SPD) in der Ukraine: Die Zerstörung ist furchtbar, so der Kanzler im Video

Konkret hat der Bundeskanzler Olaf Scholz weitere Hilfen für die Ukraine zugesichert. Zudem hat er nochmals betont, dass es sich um einen Überfall von Russland handle. Außerdem berichtete er von seinem Besuch in Irpin, zusammen mit seinen Amtskollegen aus Frankreich und Italien.

Wir werden weiter finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Wir werden beim Wiederaufbau helfen. Wir werden weiter Waffen liefern, die dringend notwendig sind für die Verteidigung der Unabhängigkeit der Ukraine.

Olaf Scholz (SPD) in seiner ersten Videoansprache im Format Kanzler Kompakt

Die Zerstörungen, die er in Irpin gesehen habe, seien furchtbar gewesen, sagte Scholz in dem Video. Eingestiegen war Scholz mit den Worten „Es ist Krieg in Europa“.

EU und Ukraine: Olaf Scholz (SPD) hofft auf 27-Mal „Ja“

Die zugesicherte Solidarität von Europa sei jedoch nicht alles, der Ukraine müsse auch eine Perspektive geboten werden. „Denn viele kämpfen in der Ukraine für Freiheit und Demokratie, sie wollen wissen, dass das nach Europa führt“, sagte der 64-Jährige am Samstag.

Für eine solche Perspektive sei als erster Schritt ein EU-Beitrittskandidatenstatus notwendig. Er hoffe darauf, dass die Ukraine, am Donnerstag (23. Juni) in Brüssel 27 „Ja“-Stimmen für den Antrag erhält. In einem dpa-Interview von Freitag (17. Juni) zeigte Scholz sich diesbezüglich zuversichtlich. Ob es recht behält, wird sich am Donnerstag zeigen. (Lucas Maier)

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