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Eine regenbogentorte mit gleichgeschlechtlichen Paaren.
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Eine regenbogentorte mit gleichgeschlechtlichen Paaren.

Ehe für alle

Erste Paare wollen sich in Frankfurt trauen lassen

  • Marie-Sophie Adeoso
    VonMarie-Sophie Adeoso
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Nach dem Bundestagsbeschluss zur Ehe für alle melden sich erste Paare bereits am Freitag in den Standesämtern - auch in Frankfurt.

Nach dem Bundestagsbeschluss zur Ehe für alle, haben sich am Freitag in den Standesämtern bereits erste heiratswillige Paare gemeldet. „Sie haben etwa gefragt, ob sie ihre eingetragene Lebenspartnerschaft umwandeln können“, sagte die Leiterin des Frankfurter Standesamtes, Andrea Hart. Wie das möglich ist, konnte Hart zwar noch nicht beantworten. „Wir müssen abwarten, wie der Gesetzestext lautet.“ Es gebe offene Detailfragen, etwa zu binationalen Eheschließungen mit Partnerinnen oder Partnern aus Ländern, in denen die gleichgeschlechtliche Ehe nicht möglich sind.

Das im Vorfeld von manchen prophezeite Chaos in den Kommunen sieht Hart aber nicht kommen. „Die Rechte der gleichgeschlechtlichen Paare ändern sich. Aber ich glaube nicht, dass es für uns auf den Standesämtern große Änderungen gibt.“

In Frankfurt sei auch bislang kein zeremonieller Unterschied zwischen heterosexuellen Eheschließungen und homosexuellen Verpartnerungen gemacht worden. Selbstverständlich könnten Schwule und Lesben wie bislang ihre Lebenspartnerschaften nach Inkrafttreten des Gesetzes auch die Ehe „an jedem Standesamt, auch samstags“ begründen.

Laut dem neuen Integrations- und Diversitätsmonitoring der Stadt, lebten im Jahr 2015 in Frankfurt 3081 Menschen in eingetragenen Lebenspartnerschaften. Die Zahl der Eintragungen steigt, rund zwei Drittel entfallen im Schnitt auf Männer.

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