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Erneut Angriffe auf US-Soldaten

Siegertruppen in Irak beklagen ein "Sicherheitsproblem"

BAGDAD, 29. Mai (ap/dpa/rtr). Der britische Premier Blair besuchte am Donnerstag die Besatzungstruppen in Südirak und bedankte sich für deren Einsatz im Krieg. Nach seiner Ankunft in Basra informierten ihn US-Zivilverwalter Bremer und der britische Sondergesandte Sawers vor allem über die "Sicherheitsprobleme".

In der irakischen Stadt Hit griffen nach Berichten von Augenzeugen Iraker US-Soldaten und irakische Polizisten an, nachdem diese während einer Razzia Häuser nach Waffen durchsucht hatten. US-Generalleutnant David McKiernan bestätigte den vom arabischen Sender Al Dschasira gemeldeten Absturz eines US-Hubschraubers in der Provinz Anbar. Der Helikopter sei am Mittwoch aber nicht "durch feindliche Aktivitäten" beschädigt worden, betonte er. Augenzeugen hatten Al Dschasira erklärt, beim Abschuss des Hubschraubers seien vier US-Soldaten getötet worden.

Nach Angaben des US-Zentralkommandos wurde am Donnerstag ein US-Soldat auf einer der Hauptverbindungsstraßen Iraks angegriffen und getötet.

Zugleich sah sich Blair in London mit Vorwürfen konfrontiert, Downing Street habe vor Kriegsbeginn einen Bericht absichtlich dramatisiert, um die Gefahr durch mögliche Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins gefährlicher erscheinen zu lassen. Die Regierung wies die Vorwürfe zurück. Aus dem britischen Unterhaus wurden Rufe nach einer parlamentarischen Untersuchung laut. Ausgelöst wurde die Kritik auch durch US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Dieser hatte nahe gelegt, dass Irak seine Massenvernichtungswaffen vor dem Krieg zerstört haben könnte.

An der Stelle des ersten gezielten US- Bombenangriffs vom 20. März auf Saddam Hussein sind weder Hinweise auf Bunker noch auf Überreste von Leichen gefunden worden. Das sagte Oberst Tim Madere dem Fernsehsender CBS. Er ist in Irak für die Suche nach Massenvernichtungswaffen und die Überprüfung anderer wichtiger Orte zuständig. Die USA hatten den Krieg gegen Irak einen Tag früher als geplant mit dem Bombenangriff eröffnet, nachdem sie Hinweise erhalten hatten, dass sich der irakische Machthaber sowie seine beiden Söhne Udai and Kusai im Bunker einer Palastanlage aufhielten.

Dossier: Irak nach dem Krieg

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