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Neuer Trump-Verdacht: Ex-Präsident könnte weitere Geheimdokumente versteckt haben

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Von: Tim Vincent Dicke

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Im Umfeld von Donald Trump stellt das FBI Nachforschungen an. Die Behörde hat nach dem Fund der Geheimpapiere in Mar-a-Lago einen Verdacht.

Washington D.C. – Die Affäre um streng geheime Unterlagen, die der frühere US-Präsident Donald Trump nach seiner Zeit im Weißen Haus mitgenommen hat, geht in die nächste Runde. Das FBI geht nun offenbar der Frage nach, ob der Republikaner die Dokumente nicht nur in seinem Mar-a-Lago-Domizil in Florida bunkerte, sondern zusätzlich an anderen Orten.

Wie die US-Zeitschrift Rolling Stone berichtet, hat die Strafverfolgungsbehörde der USA Zeug:innen befragt, ob Trump hochsensible Papiere in seinem New Yorker Luxushochhaus, dem Trump-Tower, versteckt habe. Auch der Golfklub in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey stehe im Fokus der Ermittlungen.

Trump und die geheimen Dokumente: Früherer Präsident sauer

Hatte der umstrittene Politiker die Angewohnheit, vertrauliche Dokumente von seinem Anwesen Mar-a-Lago zu den anderen Trump-Immobilien zu transportieren? Auch dieser Frage sei das FBI nachgegangen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen gegenüber dem Magazin. „Es war offensichtlich, dass sie wissen wollten, ob es über Mar-a-Lago hinausging“, erläuterte eine Quelle, die anonym bleiben wollte.

Donald Trump winkt vor dem Trump Tower in New York.
Donald Trump hat Ärger mit dem FBI. © AFP

Das FBI hatte Trumps Domizil in Florida im August nach sensiblen Papieren durchsucht. „Mein wunderschönes Zuhause, Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, wird derzeit von einer großen Gruppe von FBI-Agenten belagert, durchsucht und besetzt“, schäumte der Republikaner damals auf seiner eigenen Plattform Truth Social. Wie das US-amerikanische Nationalarchiv später mitteilte, hatte Trump mindestens 700 Seiten geheimer Papiere mit nach Hause genommen – einige davon unterliegen der höchsten Geheimhaltungsstufe.

Trump will Papiere offenbar zurückhaben

Erst kürzlich war in einem Bericht der New York Times herausgekommen, dass das Justizministerium erneut die Anwälte von Donald Trump kontaktierte. Die Behörde soll sich darüber beschwert haben, dass nach wie vor Regierungsdokumente vermisst werden. Sie gehe davon aus, dass diese sich nach wie vor im Besitz von Trump befänden und fordere ihn erneut auf, alle Unterlagen zurückzugeben.

Trump selbst hat auf die Causa eine komplett andere Sicht. Er nannte die Ermittlungen „politische Verfolgung“ und eine Attacke der „radikal linken Demokraten“. Offenbar will der frühere Präsident die Papiere wieder zurückhaben. Trump konzentriere sich darauf, „alle“ Dokumente wiederzubekommen und bezeichne diese als „seine“, sagten dessen Mitarbeiter:innen dem Rolling Stone. (tvd)

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