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Editorial

Erlebte Geschichte

Vom heutigen Tag an bis zum 8. Mai findet sich auf dieser Seite das "Tagebuch" zum 60. Jahrestag des Kriegsendes. Die Serie ist das Werk einer großen Zahl

Vom heutigen Tag an bis zum 8. Mai findet sich auf dieser Seite das "Tagebuch" zum 60. Jahrestag des Kriegsendes. Die Serie ist das Werk einer großen Zahl von Leserinnen und Lesern der Frankfurter Rundschau. Dafür gebührt allen, die sich gemeldet haben, ein großer und herzlicher Dank der Redaktion.

Zum Vorschein gekommen sind beeindruckende, teils anrührende Geschichten, die auch Jüngere ahnen lassen, unter welchen furchtbaren Bedingungen viele Menschen die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs durchstehen mussten. Aber auch ermutigende, teils fast vergnügliche Momente. Erlebte Geschichte, zum Greifen nah.

Das Augenmerk gilt zuallererst jenen, die vom Nazi-Regime verfolgt, inhaftiert und gequält wurden - darunter Yehuda Bacon, mit dessen Geschichte unsere Serie beginnt. Aber auch viele, die den schreckliche Charakter des Regimes lange Zeit nicht sahen oder sehen wollten, wurden von den Folgen des Nazi-Terrors eingeholt: Bombennächte, Hunger, Vertreibung spielen in vielen der Erzählungen eine große Rolle. Vielen allerdings ist erkennbar bewusst, wer der eigentliche Verursacher auch dieses Leidens war.

Wer noch einen Beitrag leisten will, sollte bitte höchstens eine DIN A 4-Seite an die Frankfurter Rundschau, Chefredaktion (Tagebuch), 60266 Frankfurt am Main, oder per Mail an tagebuch@fr-aktuell.de schicken.

Stephan Hebel, stellvertretender Chefredakteur

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