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Der PARTEI-Chef Martin Sonneborn greift in Form einer Spende in den Nordsyrienkonflikt ein. 

Spenden für Syrien 

Martin Sonneborn provoziert Erdoğan mit „Migrationswaffe“

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Der PARTEI-Chef Martin Sonneborn spendet für den Nordsyrien-Konflikt. Damit droht er dem türkischen Präsidenten Erdoğan - mit Rentnern. 

Der Europaabgeordnete und PARTEI-Chef Martin Sonneborn spendete mit seiner Partei 10.000 Euro an die Hilfsorganisation „Kurdischer Roter Halbmond“. Hierbei handele es sich um die derzeit einzig verbliebene humanitäre Hilfsorganisation in dem de facto autonomen Gebiet Rojava, so Martin Sonneborn. 

Sonneborn: „Kurden helfen – Groko Haram ärgern!“ 

Die PARTEI äußerte sich kritisch gegenüber dem Bombardieren von Zivilisten und erwägt, bis zu 100.000 Euro für Rettungsmaßnahmen zu spenden. In gewohnt satirischer Manier fordert die PARTEI zum Spenden auf – auf Kosten von CDU und SPD. 

Zur Refinanzierung der Spende soll gemäß dem Parteispendengesetz der Betrag von der Bundestagsverwaltung über die sogenannte Parteienfinanzierung nahezu verdoppelt werden. Je mehr Spenden die Partei abruft, desto weniger verbleibe für die etablierten Parteien. 

Sonneborn droht Erdoğan mit Migrationswaffe 

Nach Berechnungen der PARTEI habe diese für jeden an die PARTEI gespendeten Euro Anspruch auf 30 Cent zulasten jeweils der CDU und der SPD. Den Grünen entziehe man 10 Cent, den „Liberalen“ 8 Cent, „Seehofers irre regionale Splitterpartei und die Linke zu je 7 Cent“ und die „verfickte AfD“ gäbe ihren „Senf“ mit 5 Cent dazu. 

Sonneborn kontert die Drohung Erdoğans, drei Millionen weitere Flüchtlinge nach Europa zu schicken, mit der Entsendung von drei Millionen Türken aus Kreuzberg, insbesondere solche, die bei Fußballspielen militärisch grüßen. Falls der türkische Präsident daraufhin noch Beschwerden haben sollte, drohte Sonneborn die strategische Entsendung von drei Millionen deutschen Rentnern an. 

Lesen Sie alles zum Syrien-Konflikt in unserem Ticker. Zuletzt haben die kurdischen Kämpfer sich vollständig aus dem Grenzgebiet zurückgezogen.

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