Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller in Äthiopien
+
Gerd Müller (CSU) ist Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Archivbild).

Bundeskabinett

Müller reist nach Mexiko

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ist auf dem Weg nach Mexiko. Im Gepäck hat er die Themen Klimaschutz und Fluchtursachen.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist nach Mexiko gereist. Dort stehen ab Montag Gespräche mit Präsident Andres Manuel Lopez Obrador und Kardinal Aguiar Retes auf dem Programm, wie das Ministerium am Sonntag in Berlin mitteilte. Müller würdigte das mittelamerikanische Land als einen Vorreiter beim Klimaschutz.

Der Minister besucht auch die südliche Region Chiapas, um sich über soziale Probleme und die Bedingungen beim Anbau von Bananen und Kaffee zu informieren. Ziel sei es, „faire globale Lieferketten aufzubauen, die den Bauern ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen“, so der Minister. „Es kann nicht länger sein, dass wir Kinderarbeit und Hungerlöhne hinnehmen, nur damit wir Bananen, Kaffee oder Avocados möglichst billig kaufen können.“ Nachhaltigkeit müsse Standard in den Supermärkten werden.

An der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala wolle sich Müller in einem von Deutschland unterstützten Menschenrechtszentrum informieren und mit den Menschen über die Motive ihrer Flucht sprechen. Mexiko ist Transit- und Zielland für Hunderttausende Migranten und Flüchtlinge. Müller sagte, viele Gemeinden leisteten Großartiges bei der Versorgung: „Wir müssen aber an den Ursachen ansetzen: an der Gewalt, der Straflosigkeit der ausufernden Kriminalität, den großen sozialen Ungerechtigkeiten und zunehmend auch an den Folgen des Klimawandels. Nur so können wir die Lage in Mittelamerika stabilisieren.“ Nach den USA und China ist Deutschland für Mexiko der drittgrößte Handelspartner. (kna)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare