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3. Entlastungspaket: Wer profitiert? Armutsforscher beklagt soziale Schieflage

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Von: Jens Kiffmeier

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Ist mit den Ergebnissen des dritten Entlastungspaketes unzufrieden: Armutsforscher Christoph Butterwegge.
Ist mit den Ergebnissen des dritten Entlastungspaketes unzufrieden: Armutsforscher Christoph Butterwegge. © Federico Gambarini/dpa

Das 3. Entlastungspaket steht. Doch die Ergebnisse sind sozial ungerecht – beklagt Armutsforscher Christoph Butterwegge. Die Schuld gibt er der FDP.

Berlin – Harte Kritik am 3. Entlastungspaket: Aus Sicht von Armutsforscher Christoph Butterwegge profitieren Geringverdiener zu wenig von dem Rettungsschirm in der Gaskrise. So warf der Politologe der Bundesregierung eine falsche Akzentsetzung bei den Unterstützungsmaßnahmen vor.  „Von Christian Lindners Inflationsausgleichsgesetz haben Porschefahrer viel mehr als Paketboten“, bemängelte Butterwegge auf Anfrage von kreiszeitung.de. Denn während dadurch Besserverdiener locker um die 500 Euro sparen könnten, würden Niedriglöhner nur um ein paar Euro entlastet.

Wer profitiert vom 3. Entlastungspaket? Armutsforscher Christoph Butterwege hat die Antwort im Bericht von kreiszeitung.de parat

Nach wochenlanger Kontroverse hatte sich die Ampel-Koalition von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntag auf das 3. Entlastungspaket geeinigt. Mit insgesamt 65 Milliarden Euro will die Bundesregierung die sozialen Härten in der Energiekrise in Deutschland auffangen. Vorgesehen ist unter anderem eine Energiepauschale für Rentner, eine Kindergelderhöhung, eine Wohngeld-Reform sowie eine Steuerreform. Letztere bezeichnete Butterwegge aber als „unsinnig“. Trotz wochenlanger Beteuerung habe die Koalition ihr Versprechen, vor allem Gering- und Mittelverdiener zu entlasten, nicht einhalten können. Bei dem dritten Entlastungspaket „klaffen Anspruch und Wirklichkeit“ weit auseinander, sagte der Armutsforscher zu kreiszeitung.de.

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