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Energiekrise in Deutschland: Katastrophenschützer warnen vor Stromausfällen

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Von: Sandra Kathe

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Vor allem im Januar und Februar könnte die Häufigkeit von Stromausfällen leicht zunehmen, warnt der Katastrophenschutz.
Vor allem im Januar und Februar könnte die Häufigkeit von Stromausfällen leicht zunehmen, warnt der Katastrophenschutz. (Symbolfoto) © Sebastian Kahnert/dpa

Fachleute rechnen damit, dass es im Januar und Februar häufiger zu Stromausfällen kommt und kritisieren die schlechte Vorbereitung vieler Kommunen.

Berlin – In großen Teilen Deutschlands leitet der erste Schnee den Winter ein und damit eine Zeit, vor der Fachleute bereits seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor fast neun Monaten warnen. Denn auch wenn Deutschland trotz Energiekrise gut vorbereitet in den Winter geht, kann es im Januar und Februar zu Stromausfällen kommen. Davor warnt der Chef des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ralph Tiesler, in der Welt am Sonntag.

Dabei rechnen Tiesler und weitere Fachleute für Katastrophenschutz damit, dass womöglich auftretende Blackouts im Winter über das bisherige Maß hinausgehen. Die Ursache sei dann allerdings nicht nur Energieknappheit, sondern auch das gezielte, zeitweise Abschalten der Netze durch die Betreiber, um die Netze zu schützen und die Gesamtversorgung nicht zu gefährden.

Warnung vor Stomausfällen im Winter: „Regional und zeitlich begrenzt“

Das Risiko für solche Situationen steige laut Tiesler ab Januar und Februar, „so dass wir davon ausgehen, dass es von da an stellenweise für eine gewisse Zeit zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommt“. Wie Tiesler betont, gehe es dabei aber grundsätzlich um eine „regional und zeitlich begrenzte Unterbrechung“.

Der BBK-Präsident kritisierte, dass sich staatliche Stellen in Deutschland besser für Krisenlagen wie Stromausfälle wappnen müssten. So sei zwar ein Teil der Kommunen und Behörden „wirklich mustergültig“ aufgestellt, mit genauen Plänen und einer Sicherstellung der Stromversorgung durch Notstromaggregate vor Ort, es gebe jedoch auch eine Reihe von Beispielen, in denen die Vorbereitung deutlich schlechter sei. (ska mit AFP)

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