Reservistenverband der Bundeswehr

Ehemalige Soldaten wegen Rechtsextremismus entlassen

Hitler-Bilder, Hakenkreuze, antisemitische Parolen und volksverhetzende Aufrufe: Der Reservistenverband der Bundeswehr hat drei weitere ehemalige Soldaten entlassen.

Drei weitere ehemalige Soldaten sind wegen Rechtsextremismus aus dem Reservistenverband der Bundeswehr ausgeschlossen worden. Die drei Männer hatten auf ihren Facebook-Seiten Hitler-Bilder, Hakenkreuze, antisemitische Parolen und volksverhetzende Aufrufe veröffentlicht, wie der Verband einen entsprechenden Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland bestätigte. „Extremistische Tendenzen oder Auswüchse, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten, sind nicht zu tolerieren“, sagte Verbandspräsident Oswin Veith dem Netzwerk.

Laut Verband stammen zwei der Betroffenen aus Mecklenburg-Vorpommern, einer kommt aus Nordrhein-Westfalen. Seit 2010 erfolgten im Reservistenverband damit bislang 35 außerordentliche Kündigungen wegen rechtsextremer Aktivitäten. Laut Bundesverteidigungsministerium entließ die Bundeswehr zwischen 2012 und 2016 insgesamt 18 Mitarbeiter wegen Rechtsextremismus. (dpa)

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