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Rettung in einem überfluteten Stadtteil von New Orleans, das nach dem Hurrikan großteils unter Wasser stand.

Dutzende Tote durch Hurrikan in USA

Eine Million Menschen ohne Strom / New Orleans unter Wasser / Benzinpreis steigtAuf seinem Weg durch die Südstaaten der USA hat der zerstörerische Hurrikan "Katrina" mindestens 80 Menschen getötet. Bilder: Wirbelsturm Katrina

Gulfport · Viele Städte wurden überschwemmt, zigtausende Häuser wurden beschädigt und mehr als eine Million Menschen waren ohne Strom. New Orleans, das zu weiten Teilen evakuiert ist, stand einen Tag nach dem Sturm zu mehr als Dreiviertel unter Wasser. Experten schätzten die Schäden auf etwa 30 Milliarden Dollar. Damit könnte "Katrina" zum teuersten Sturm in der Geschichte der USA werden.

Im Golf von Mexiko wurden mehrere Öl-Plattformen aus ihrer Verankerung gerissen. Am Morgen schwächte sich der Hurrikan zu einem Tropensturm ab.

"Katrina" hinterließ ein Bild der Verwüstung: Häuser stürzten ein, Schiffe und Autos wurden zerstört, Bäume entwurzelt und Strommasten umgerissen. Am schwersten betroffen war Mississippi. Allein dort kamen in dem Sturm mit Windgeschwindigkeiten von gut 230 km/h nach Angaben des Gouverneurs etwa 80 Menschen ums Leben. Flutwellen schwappten vom Meer bis zu eineinhalb Kilometer weit ins Landesinnere. In einem Appartementkomplex in Biloxi starben 30 Menschen. Mehrere Personen kamen durch umstürzende Bäume und wetterbedingte Autounfälle um.

Die Benzinpreise in Deutschland stiegen wegen "Katrina" auf einen neuen Höchststand. Superbenzin kostete 1,32 Euro pro Liter, teilte die Mineralölindustrie mit. rtr/ap

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