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IRAK

Drei Tote bei Feuergefecht in Falludscha

BAGDAD/LONDON, 27. Mai (ap/dpa/rtr). Bei einem Gefecht in der irakischen Stadt Falludscha sind am Dienstag ein US-Soldat sowie zwei Iraker getötet worden.

BAGDAD/LONDON, 27. Mai (ap/dpa/rtr). Bei einem Gefecht in der irakischen Stadt Falludscha sind am Dienstag ein US-Soldat sowie zwei Iraker getötet worden. Nach ersten Berichten der US-Streitkräfte wurden die Soldaten von einer Moschee aus beschossen. Sie hätten das Feuer erwidert. Sechs Personen seien später festgenommen worden.

Die USA wollen es nach den Worten von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld nicht zulassen, dass die Nachbarstaaten Iraks dort eine Islamische Republik nach iranischem Muster errichten. In einem Artikel für das Wall Street Journal Europe schrieb Rumsfeld, eine Einmischung derjenigen, die von außen das Ziel verfolgten, Irak nach dem Bild Irans zu formen, werde nicht hingenommen. Eine der Organisationen, die sich um eine einflussreiche Rolle in Nachkriegs-Irak bemühen, ist der Hohe Rat der Islamischen Revolution in Irak (Sciri). Dessen Führer waren aus dem iranischen Exil nach Irak zurückgekehrt.

Der Hohe Rat kritisierte inzwischen den Befehl der US-Verwaltung zur Entwaffnung seiner Miliz scharf. Diese Anordnung sei ungerecht. Denn die Badr-Brigaden hätten jahrelang gegen das Regime Saddam Husseins gekämpft. 2500 ihrer Kämpfer seien als Märtyrer gestorben.

Vier britische Soldaten leiden nach eigenen Angaben am Golfkriegs-Syndrom und wollen daher das Verteidigungsministerium in London verklagen. Wie BBC am Dienstag berichtete, waren die Männer vor ihrem geplanten Einsatz gegen Irak gegen die Wirkungen chemischer Kampfstoffe geimpft worden. Ihnen sei es gesundheitlich anschließend so schlecht gegangen, dass sie nicht am Krieg teilnehmen konnten. Das Verteidigungsministerium teilte nach den Angaben mit, es wisse bislang nichts von den vier Soldaten, aber es gebe ein Programm, um mögliche Symptome frühest möglich zu erkennen.

Dossier: Irak nach dem Krieg

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