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Will in den niedersächsischen Landtag: Doris Schröder-Köpf.
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Will in den niedersächsischen Landtag: Doris Schröder-Köpf.

Kandidatur für Landtag

Doris Schröder-Köpf verliert Wahl im Ortsverein

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Zwei Frauen aus demselben Ortsverein wollen in den niedersächsischen Landtag: Doris Schröder-Köpf und Sigrid Leuschner. Die Kanzlergattin hat nun eine weitere Vorabstimmung verloren.

Zwei Frauen aus demselben Ortsverein wollen in den niedersächsischen Landtag: Doris Schröder-Köpf und Sigrid Leuschner. Die Kanzlergattin hat nun eine weitere Vorabstimmung verloren.

Kanzlergattin Doris Schröder-Köpf ist mit ihrer SPD-Kandidatur für die Landtagswahl in Niedersachsen 2013gescheitert. Sie verlor eine Vorabstimmung gegen Sigrid Leuschner, die schon SPD-Landtagsabgeordnete ist.

In der Vorabstimmung, der dritten von insgesamt fünf, bekam Schröder-Köpf 34 Stimmen, auf Leuschner entfielen 37 Stimmen. Zuvor waren die Abstimmungen einmal unentschieden und einmal mit einer Niederlage Schröder-Köpfs ausgegangen.

Nur hypothetische Chancen für Schröder-Köpf

Das Ergebnis sei für sie nicht überraschend, sagte Schröder-Köpf. Die Niederlage sei absehbar gewesen, da der Ortsverein eine starke Bindung zu Leuschner habe. "Mit einem knappen Ergebnis hatte ich gerechnet, und so ist es auch gekommen". Auch Leuschner betonte, sie sei sich ihrer Sache nicht so sicher gewesen.

Schröder-Köpf hat nun nur noch hypothetische Chancen auf eine Kandidatur für den Landtag. Dazu müssten die Leuschner-Befürworter bei der Wahlkreiskonferenz am 21. März von der Empfehlung ihrer Ortsvereine absehen und doch für die 48-Jährige stimmen. Dann fällt die endgültige Entscheidung, wer für den Wahlkreis 24 Hannover-Döhren antreten darf. Das gilt allerdings als nahezu ausgeschlossen.

Schröder-Köpf ist nicht die einzige Politikergattin, die es ihrem Mann gleichtun will. Auch Michelle Müntefering, die Frau des SPD-Granden Franz Müntefering, will in den Deutschen Bundestag einziehen. Ob der 71 Jahre alte Franz Müntefering noch einmal für den Bundestag kandidiert, ist offen. (fle/dpa/dapd)

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