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Donald Trump, hier während seiner Präsidentschaft, jubelt in einem Statement. Denn Teile der Partei haben sich klar gegen einen seiner Widersache positioniert.
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Donald Trump, hier während seiner Präsidentschaft, jubelt in einem Statement. Denn Teile der Partei haben sich klar gegen einen seiner Widersacher positioniert. (Archivfoto)

Impeachment

Republikaner opfern nächsten Veteranen für Donald Trump

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Wieder einmal haben sich die Republikaner in den USA gegen einen langjährigen Parteianhänger gestellt. Denn er hatte sich gegen Donald Trump positioniert.

Utah/Weber County – Geht es einem weiteren Veteranen der Republikaner wegen Ex-Präsident Donald Trump nun an den Kragen? Es scheint so, denn die Republikaner von Weber County haben sich auf einem Parteitag (Weber County Republican Convention) klar gegen ihn und pro Trump positioniert. Das scheint vor allem den früheren Präsidenten über alles Maßen zu freuen, in einem Statement bejubelte der ehemalige US-Präsident die Entscheidung.

Im Fokus steht der langjährige Parteianhänger und Utah-Senator Mitt Romney. Einst eine schillernde Figur der Partei, denn er war es, der im Jahr 2012 gegen Amtsinhaber Barack Obama antrat und immerhin 47,2 % der Wählerstimmen erhielt. Doch wieso stellen sich zumindest Teile der Republikaner in seinem Bundesstaat nun gegen ihn?

Gegen Donald Trump: Republikaner erteilen Senator eine Rüge

Für einige Republikaner hat Mitt Romney nahezu Königsverrat begangen, als er sich auf die Seite derer stellte, die für ein Impeachment von Donald Trump stimmten. Dafür bekam er nun öffentlich eine Rüge vonseiten der Weber County Republican Convention. Weber County ist eines der bevölkerungsreichsten Verwaltungsbezirke des Bundesstaats Utah, den Romney im US-Senat vertritt.

Seine Stimme für das Impeachmentverfahren von Trump hätten „dem Präsidenten ein ordentliches Verfahren verwehrt, falsche Beweise ermöglicht und ihm nicht genug Zeit für eine Untersuchung gelassen“. Zudem hätte Romney mit seiner Stimme gegen die US-Verfassung verstoßen: „Denn ein Präsident kann nur für schwere Verbrechen und Vergehen seines Amtes enthoben werden“, heißt es in der veröffentlichten Resolution. Weiterhin wird betont, dass Romneys Vorgehen, für ein Impeachment zu stimmen „ohne genügend Beweise“ sowohl „unrecht als auch unethisch gewesen sei“.

Sie stellten sich gegen Donald Trump – weitere Senatoren gerügt

Mit der Rüge steht Mitt Romney nicht alleine da. Er war zwar der einzige republikanische Senator, der für das erste Impeachment stimmte, aber beim zweiten Prozess gesellten sich auch andere Senatoren dazu. So stimmten im zweiten Amtsenthebungsverfahren von Donald Trump auch Republikaner wie Richard Burr (Senator von North Carolina), Bill Cassidy (Senator von Louisiana), Susan Collins (Senatorin von Maine), Lisa Murkowski (Senatorin von Alaska), Ben Sasse (Senator von Nebraska), und Pat Toomey (Senator von Pennsylvania) für das Impeachment.

Bis auf Susan Collins und Ben Sasse haben alle anderen genannten Senatorinnen und Senatoren ebenfalls Rügen vonseiten ihrer Kolleg:innen in den jeweiligen Bundesstaaten erhalten. Immer aus dem Grund, dass sie für ein Impeachment von Donald Trump gestimmt hatten, wie The Hill zusammenfasst.

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Donald Trump jubelt nach Rüge gegen Mitt Romney

Und wen könnte die jüngste Rüge mehr freuen, als den Ex-Präsidenten? In einem Statement feierte Trump die Strafe für seinen sein Widersacher Romney mit den Worten: „Nachdem Mitt Romney laut auf dem Parteikongress der Republikaner von Utah ausgebuht worden war, hat Utahs Weber County den RINO (Nur dem Namen nach ein Republikaner, Anm. d. Red.) Mitt Romney nun auf die schwerwiegendste Art und Weise gerügt.“ Und fügte auf seine unverwechselbare Art hinzu: Romney sei „BAD NEWS“ für die USA. (Sophia Lother)

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