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Politische Zukunft

Donald Trump gibt nicht auf: Gerüchte um Gründung einer eigenen Partei machen die Runde

  • vonJoel Schmidt
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Donald Trump wird das politische Geschehen in den USA auch nach Ende seiner Präsidentschaft begleiten. Er soll bereits Gespräche über die Gründung einer eigenen Partei geführt haben.

  • Die Zeit von Donald Trump als Präsident der USA ist am Mittwoch (20.01.2021) vorbei.
  • Der politischen Öffentlichkeit wird Trump dennoch erhalten bleiben.
  • Nach Ende seiner Präsidentschaft soll Donald Trump über die Gründung einer eigenen Partei nachdenken.

Washington D.C. – Mit der Amtseinführung von Joe Biden am Mittwoch (20.01.2021) sind die Tage von Donald Trump als Präsident der USA endgültig gezählt. Doch dass er mit der Verabschiedung aus dem Weißen Haus auch von der öffentlichen Bildfläche verschwindet, gilt als nahezu ausgeschlossen. Gerüchten zufolge soll er sogar über die Gründung einer eigenen Partei nachdenken.

Politische Zukunft von Donald Trump: Gründung einer eigenen Partei?

In den letzten Tagen seiner Präsidentschaft soll Donald Trump mit engen Vertrauten darüber gesprochen haben eine neue politische Partei in den USA zu gründen, berichtet das „Wall Street Journal“. Damit wolle Donald Trump auch nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus weiterhin politischen Einfluss auf das Geschehen in den USA nehmen.

Wie die Tageszeitung erfahren hat, soll Trump in der vergangenen Woche mit mehreren Vertrauten und Unterstützer:innen über die Möglichkeit und Bedingungen zur Gründung einer neuen Partei gesprochen haben. Dabei habe er auch schon einen möglichen Namen für die neue Partei ins Spiel gebracht. Nach den Vorstellungen Trumps solle die neue Partei den Namen „Patriot Party“ tragen.

Donald Trump spricht auf einer Kundgebung am 6. Januar in Washington D.C.

Nach Ende der Präsidentschaft: Gerüchte über neue Partei von Donald Trump

In den vergangenen Tagen und Wochen hatte Donald Trump sich mit mehreren Größen der Republikaner überworfen, darunter auch mit dem Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnel. Dieser beschuldigte Trump am Dienstag (19.01.2021), verantwortlich für die tödlichen Ausschreitungen in und um das US-Kapitol am 6. Januar gewesen zu sein.

Unter vielen ranghohen Wähler:innen der Republikanischen Partei genießt Trump aktuellen Umfragen dennoch weiterhin große Zustimmung.

Donald Trump: Parteigründung in den USA bedeuten viel Aufwand

Wie realistisch die Absicht von Donald Trump wirklich ist, nach dem Ende seiner Präsidentschaft eine eigene Partei zu gründen, darf allerdings bezweifelt werden. So weist das „Wall Street Journal“ darauf hin, dass eine Parteigründung in den USA einen enormen finanziellen wie auch zeitlichen Aufwand bedeutet.

Der Anteil der Trump-Anhänger:innen, der zuvor keine langjährige Bindung an die republikanische Partei hatte, dürfte zwar nicht ganz unbedeutend sein. Dennoch haben es neue politische Parteien in den USA erfahrungsgemäß sehr schwierig, ausreichend Unterstützung zu bekommen, um in den nationalen Wahlen auch tatsächlich eine bedeutende Rolle zu spielen. Nichtsdestotrotz würde eine von Donald Trump gegründete Partei die Republikaner in den USA vermutlich vor die eine oder andere schwierige Diskussionen um Personal und Ausrichtung ihrer Politik stelllen. (Joel Schmidt)

Rubriklistenbild: © Jacquelyn Martin/dpa

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