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Donald Trump hat eine neue Webseite veröffentlicht. (Archivbild)
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Donald Trump hat eine neue Webseite veröffentlicht. (Archivbild)

Ex-US-Präsident

Donald Trump startet neue Website und feiert sich selbst

  • Friederike Meier
    VonFriederike Meier
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Während noch gerätselt wird, was die neue Rolle von Donald Trump in der Republikanischen Partei sein wird, geht seine neue Website schon online.

West Palm Beach – Welche Rolle wird Ex-Präsident Donald Trump in Zukunft in der Republikanischen Partei und in der Politik der USA spielen? Wird er nochmal als Präsidentschaftskandidat antreten? Oder wird er als „Königsmacher“ bei den Zwischenwahlen 2022 von ihm bevorzugte Kandidat:innen unterstützen?

Dass er in Zukunft nur in Mar-a-Lago Golf spielen und die Politik links liegenlassen könnte, scheint jedenfalls unwahrscheinlich. Denn nun hat Donald Trump eine neue Webseite, die laut dem Sender Fox News seit Montag (29.03.2021) online ist. „Das Büro von Donald J. Trump hat sich verpflichtet, das großartige Erbe der Trump-Administration zu bewahren und gleichzeitig die America-First-Agenda voranzutreiben“, heißt es auf der Startseite. Durch „bürgerliches Engagement“ und „öffentlichen Aktivismus“ werde das Büro danach streben, Amerikaner:innen aus allen Gesellschaftsschichten „zu informieren, zu erziehen und zu inspirieren.“

Donald Trumps neue Webseite: „Als Außenseiter Dynastien entthront“

Auf 45office.com gibt es unter der Rubrik „About“ einen längeren Text, in dem das Erbe seiner Präsidentschaft aus seiner Sicht geschildert wird. Donald Trump habe als Außenseiter „Dynastien entthront“ und „das Washingtoner Establishment besiegt“. „Die vergessenen Männer und Frauen Amerikas wurden nicht mehr vergessen, weil wir endlich einen Präsidenten hatten, der Amerika an die erste Stelle setzte.“

Anschließend werden die politischen Erfolge aus Sicht von Donald Trump aufgezählt, von seiner Grenzpolitik bis zum Vorgehen in der Coronavirus-Pandemie. Dazu heißt es etwa: „Als die Coronavirus-Pandemie aus China eintraf und alle Nationen rund um den Globus heimsuchte, handelte Präsident Trump früh und entschlossen und verhängte ein Reiseverbot für China und Europa, was unzählige Leben rettete.“ Während seiner Amtszeit hatte er die Gefahr durch das Coronavirus jedoch immer wieder verharmlost.

Ex-US-Präsident Donald Trump spricht auf der CPAC, einer Konferenz von konservativen Aktivist:innen in den USA.

Donald Trumps neue Webseite verschweigt Impeachment und Sturm auf das Kapitol

Nicht erwähnt wird hingegen, dass es während seiner Präsidentschaft zweimal den Versuch gab, ihn mit einem Impeachment-Verfahren des Amtes zu entheben. Die Stürmung des Kapitols nach einer Rede Trumps im Januar bleibt ebenfalls unerwähnt. Neben dieses Textes gibt es auf der neuen Webseite noch die Möglichkeit, Kontakt mit Donald und Melania Trump aufzunehmen. „Donald J Trump und Melania Trump hören gerne vom amerikanischen Volk“, heißt es dort.

Nach Einschätzung von Newsweek zeigt die Webseite, dass er vorhat, weiterhin eine große Rolle in der Zukunft der Republikaner zu spielen. Wie Newsweek berichtet, plant Donald Trump außerdem, eine eigene Social-Media-Plattform zu eröffnen. Dies sagte sein langjähriger Berater und Sprecher Jason Miller dem Portal am Wochenende. Die Plattform werde für mehrere Zehnmillionen Menschen ausgerichtet sein.

Wird sich wohl so bald nicht aus der Öffentlichkeit verabschieden: Donald Trump.

Donald Trumps eigene Social-Media-Plattform soll in den nächsten Monaten online gehen

Sein ehemaliger Berater Corey Lewandowski habe angekündigt, dass die Plattform in den nächsten drei oder vier Monaten online gehe. „Es wird ein interaktives Kommunikationstool, mit dem der Präsident Dinge posten kann“, sagte er. Die Menschen könnten die Posts teilen und direkt mit Donald Trump kommunizieren.

Schon zuvor hatte es Gerüchte gegeben, dass Donald Trump seine eigene Social-Media-Plattform aufbauen könnte. Denn dem Ex-Präsidenten wurde die Bühne entzogen, als Twitter, Facebook, Instagram, YouTube und Co. ihn nach dem Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar 2021 seine Konten sperrten. (Friederike Meier)

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