Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Selbst Donald Trump weiß nicht genau, wie es ihm 2024 so gehen wird. (Archivbild)
+
Selbst Donald Trump weiß nicht genau, wie es ihm 2024 so gehen wird. (Archivbild)

Kandidatur 2024

Donald Trump gesteht: „Das ist das Ende“

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
    schließen

Erstmals räumt Donald Trump ein, dass eine Kandidatur 2024 möglicherweise zu viel für ihn wird. Aber einen Slogan hat er trotzdem in petto.

Washington - Tritt er noch mal an, oder nicht? Bislang machte Donald Trump ein großes Geheimnis aus seinen Plänen für die Präsidentschaftskandidatur 2024. In einem exklusiven Interview mit der US-Nachrichtenseite Real Clear Politics sprach der abgewählte US-Präsident nun erneut über seine politischen Ambitionen - diesmal aber schwangen Zweifel mit.

Die beziehen sich laut Donald Trump vor allem auf seinen Gesundheitszustand. Der heute 75 Jahre alte New Yorker gibt zwar immer wieder damit an, wie fit er für sein Alter ist und wie gut sein Gehirn noch funktioniert - angeblich ganz im Gegensatz zu Joe Biden. Aber selbst ein Donald Trump weiß nicht, was die Zukunft bringt. Die Gesundheit könnte sogar ihm letztendlich einen Strich durch die Wiederwahl machen.

„Sie bekommen einen Anruf von Ihrem Arzt und das ist das Ende. Dieses Zeug passiert; man hofft, dass es nicht passiert“, sagte Trump. Worte, die ihn fast menschlich wirken lassen, was er wohl selbst merkte, und ergänzte: „Ich hatte gerade eine medizinische Untersuchung und das Ergebnis war einfach großartig.“ Trotzdem müsse auch Trump konstatieren: „Politik ist eine verrückte Welt“, bei der man nie so ganz genau wisse, was passiert.

Kandidatur 2024 wird für Donald Trump kein Selbstläufer

In dieser verrückten Welt ist es auch alles andere als sicher, ob die Republikaner bei ihrer Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur wirklich wieder auf Donald Trump setzen würden. Andere prominente Namen wie Floridas Gouverneur Ron deSantis oder sein Amtskollege aus Texas, Greg Abbott, machen längst die Runde. Doch über all diesen Avancen hängt wie ein Damoklesschwert die mögliche Kandidatur Donald Trumps, ohne dessen Unterstützung wohl kaum einer der Kandidaten sich durchsetzen könne.

Vor einer erneuten Bewerbung des ehemaligen Immobilienmaklers und heutigen Politikers fürchten sich alleine deshalb auch viele Personen aus dem konservativen Milieu. Eine davon ist die langjährige Mitarbeiterin und ehemalige Pressesprecherin Donald Trumps, Stephanie Grisham. „Ich habe Angst, dass er 2024 als Präsident kandidiert“, sagte sie in einem Interview mit den US-Fernsehen, über das die deutsche Nachrichtenagentur DPA berichtet.

Grisham veröffentlichte unlängst ein Enthüllungsbuch über ihre Zeit im Weißen Haus, in dem sie nicht nur mit Donald, sondern mit seiner halben Familie inklusive Ehefrau Melania Trump und Tochter Ivanka Trump abrechnete. Sie habe das Buch geschrieben, um „die Öffentlichkeit auf jede erdenkliche Weise über die Verhaltensweisen im Weißen Haus aufzuklären.“ Denn: „Es sieht so aus, als ob würde er (Donald Trump, Anm. d. Red.) 2024 wieder kandidieren.“ Sollte ihm das gelingen, er würde die vollen vier Jahre nutzen, um Rache an seinen politischen Kontrahent:innen zu nehmen, da ist Grisham sich sicher.

„Make America Great Again, Again“: Donald Trump hat bereits einen Slogan für 2024

Doch sein gesundheitlicher Zustand könnte letztendlich der Grund sein, warum es überhaupt nicht zu einer Kandidatur kommt. Das vermutet auch eine andere ehemalige Wegbegleiterin Donald Trumps. Auch Omarosa Manigault hat vor kurzem ein Buch über ihre Zeit in Washington D. C. geschrieben. Die ehemalige Teilnehmerin von „The Apprentice“, der Reality Show mit und von Donald Tump, hatte in der Vergangenheit schwere Vorwürfe gegen Trump erhoben und ihm unter anderem vorgeworfen, sie übel rassistisch beleidigt zu haben.

In ihrem Buch lässt sie selbstverständlich kaum ein gutes (blondes) Haar an Donald. In einem Interview mit dem US-Sender MSNB sagte Manigault über ihren ehemaligen Chef: „Donald Trump muss ehrlich zu der US-Bevölkerung sein und über seinen Gesundheitszustand sprechen. Ich glaube nämlich nicht, dass er 2024 antreten kann.“

Was auch immer kommen mag und wen auch immer die Republikaner in das Duell mit den Demokraten schicken werden: Sicher ist sich Donald Trump, dass er die „Leute sehr, sehr glücklich machen wird“. Das betonte er in besagtem Interview. Sollte er antreten, habe er sogar bereits einen Slogan. „Make America Great Again, Again.“ Denn immerhin habe er die USA ja bereits groß gemacht. Doch dann kam Joe Biden, habe alles kaputt gemacht. Nun eben wieder Trump, der es großartig macht. Erneut. (Daniel Dillmann)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare