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Donald Trump, der 45. Präsident der USA, hat schon 2020 großen Rückhalt in den Reihen der Republikaner gefunden. 2024 könnte das erneut so kommen. Bei der Wahl für die Vizepräsidentschaft will Trump bei der nächsten Wahl jedoch einen anderen Weg gehen. (Archivbild)
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Donald Trump, der 45. Präsident der USA, hat schon 2020 großen Rückhalt in den Reihen der Republikaner gefunden. 2024 könnte das erneut so kommen. Bei der Wahl für die Vizepräsidentschaft will Trump bei der nächsten Wahl jedoch einen anderen Weg gehen. (Archivbild)

Schatten-Präsidentschaftskampagnen

Donald Trump unterzieht Vertraute Loyalitätstest„Sie betteln mich alle an!“

  • Jennifer Greve
    VonJennifer Greve
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2024 ist es so weit: Die nächste US-Präsidentschaftswahl steht an. Möglicherweise wieder mit Donald Trump. Doch wer eignet sich für die Vizepräsidentschaft?

Palm Beach – Donald Trump könnte sich 2024 erneut zur Präsidentschaftswahl aufstellen lassen. Wer dann die Rolle des Vizepräsidenten oder der Vizepräsidentin übernimmt, scheint derzeit eines der Hauptthemen unter seinen Fans zu sein. Die Besuche in Mar-a-Lago, Trumps Anwesen in Palm Beach (USA), nehmen zu. Unter den Besuchern und Besucherinnen findet sich mehr als eine Person, die für die Vizepräsidentschaft infrage käme.

Donald Trump scheint nicht nur den Kampf um seine Nachfolge zu genießen, sondern sich auch in der Aufmerksamkeit der anderen Republikaner:innen zu sonnen. Gegenüber einem Berater prahle er: „Sie betteln mich alle an. Sie alle kommen hierher.“ Der Account, an den die Nachricht ging, wurde anonym mit der US-amerikanischen Tageszeitung Politico geteilt.

Donald Trump: Wahl für Vizepräsidentschaft folgt keinen „politischen Standardregeln“

Die konventionelle Wahl von 2016, wo Trump Mike Pence als Vize wählte, dürfte sich 2024 nicht wiederholen. Da sind sich Anhänger:innen, Parteikollegen und -kolleginnen sowie andere Insider sicher. Eine sichere Entscheidung, um den traditionellen Ticketausgleich für den Präsidenten zu erreichen, dürfte es bei der Präsidentschaftswahl 2024 nicht geben. Nach Informationen von Politico scheint Trump seine Entscheidung weder an geografische noch ideologische Überlegungen zu binden – „oder an irgendwelche politischen Standardregeln“.

John McLaughlin, einer von Trumps Meinungsforschern, schilderte die Sachlage wie folgt: „Oft wählt ein Präsidentschaftskandidat einen Vizekandidaten, um Flügel der Partei auszugleichen. Aber bei Trump ist das nicht das Problem. Er ist im Grunde die Partei. Es steht hinter ihm so vereint.“ McLaughlin führt weiter aus, dass Trump bei einer erneuten Kandidatur eine persönlichere Entscheidung über den Posten des Vizepräsidenten oder der Vizepräsidentin treffen werde.

Wer könnte in Donald Trumps näherer Wahl für die Vizepräsidentschaft sein?

Für den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten scheinen nur zwei Faktoren eine wirkliche Rolle zu spielen: absolute Loyalität und der Glaube an einen Wahlbetrug bei der Präsidentschaftswahl 2020. Noch ist Trumps Aufstellung zur Wahl 2024 nicht sicher. Eine offizielle Entscheidung wird erst nach den Halbzeitwahlen 2022 erwartet. Rückhalt erhält der Republikaner aber schon jetzt – trotz zwei Amtsenthebungsverfahren, der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar.

Diese Personen scheinen in Donald Trumps näherer Wahl für die Vizepräsidentschaft zu sein:

  • Ron DeSantis
  • Tim Scott
  • Jeanette Nuñez
  • Kim Reynolds
  • Marsha Blackburn
  • Mark Meadows
  • Ric Grenell
  • Mike Pompeo

Vizepräsidentschaft: „Schatten-Präsidentschaftskampagnen“ als Vorsprechen für Donald Trump

Viele der oben genannten Anwärter:innen haben selbst ein Interesse an der Präsidentschaftswahl 2024 bekundet. Insider Roger Stone, ein Berater Trumps, hält das jedoch für „Schatten-Präsidentschaftskampagnen“, wie Politico berichtet. Es seien weniger echte Präsidentschaftskampagnen, als Vizepräsidentschaftsversuche für Trump.

Er führt weiter aus, dass dies „Vorsprechen“ seien und Trump genauestens aufpasse, was ablaufe. „Es steht außer Frage, dass Leute, die für das Präsidentenamt kandidieren, wirklich ständig für den Vizepräsidenten kandidieren. Der Schlüssel ist, es so aussehen zu lassen, als würden Sie nicht für den Vizepräsidenten kandidieren“, sagte Stone.

Vizepräsidentschafts-Kriterien für Donald Trump: Loyalität und Anerkennung eines Wahlbetrugs 2020

Eine Favoritin für den Vize-Posten, Nikki Haley, scheint hingegen nicht mehr im Rennen zu sein. Haley war Trumps ehemalige UN-Botschafterin und ehemalige Gouverneurin von South Carolina. Sie stellte sich nach der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar zunächst gegen ihren Parteikollegen. Trump weigerte sich daraufhin, Haley zu sehen und lehnte ein Treffen ab.

Es sei generell schwer, sich auf mögliche Kandidaten und Kandidatinnen festzulegen, erklärte Michael Caputo, ein ehemaliger Wahlkampfmitarbeiter von Trump. Ein Grund dafür sei die lange Zeitspanne, bis zur Wahl. Ein anderer Grund seien die Kriterien, die erfüllt werden müssten, um in die engere Auswahl zu kommen. Wer ausgewählt werde, „muss loyal sein und das, was im Jahr 2020 passiert ist, anprangern. Wenn sie es nicht tun, werden sie disqualifiziert.“ (jey)

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