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Donald Trump bei seiner Amtseinführung 2017 mit Barack Obama und Joe Biden. Im Hintergrund Melania und Ivanka Trump.
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Donald Trump bei seiner Amtseinführung 2017 mit Barack Obama und Joe Biden. Im Hintergrund Melania und Ivanka Trump.

Neue Ermittlungen

Donald Trump: Keine Einigung mit Staatsanwaltschaft - Ermittlungen in Washington D.C

  • Daniel Dillmann
    VonDaniel Dillmann
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Donald Trumps Team muss mit einer weiteren Anklage rechnen. Diesmal in Washington D.C. Seine halbe Familie ist in die Vorwürfe verwickelt.

Washington D.C. - Ein Deal ohne Prozess ist vom Tisch. Die Staatsanwaltschaft in Washington D. C. wird weiter ermitteln, ob Donald Trump und sein Team bei seiner Amtseinführung 2017 mehr als eine Million US-Dollar veruntreut haben. Die Anwälte des einstigen Präsidenten der USA und die Vertretung der Anklage konnten sich nicht einigen. Das geht aus Ermittlungsakten hervor, die dem US-Nachrichtenportal Daily Beast vorliegen.

„Eine Einigung wurde nicht erzielt“, zitiert Daily Beast die trockene Passage aus den Gerichtsunterlagen. Der Grund: Die Ermittler seien fixiert darauf, Donald Trump und seinem Team den Prozess zu machen.

Donald Trumps Amtseinführung könnte noch vor Gericht enden

Die Vorwürfe drehen sich um die offizielle Amtseinführung Donald Trumps im Jahr 2017. Trump hatte die US-Wahl 2016 gegen Hillary Clinton gewonnen. Am 20. Januar des folgenden Jahres wurden Trump und sein Vizepräsident Mike Pence dann vereidigt. Doch die Kosten für das Event sollen förmlich explodiert sein. Ein Großteil des Geldes ist dabei an Donald Trumps eigenen Firmen geflossen. Die Trump Organization, gegen die auch in New York City ermittelt wird, habe sich „ungerechtfertigt bereichert“. Auch das Trump International Hotel in Washington D. C. habe unüblich hohe Preise für Übernachtungen in Rechnung gestellt. Bezahlt wurden diese vom Komitee zur Amtseinführung. Das wiederum bezieht sein Geld zum Teil vom Staat und zum Teil aus Spenden.

Doch nicht nur Donald Trumps Firmen und Hotels sollen sich bereichert haben. Auch weitere Firmen aus dem Umfeld des abgewählten Präsidenten bezogen ungewöhnlich hohe Summen. Eine Firma von Stephanie Winston Wilkoff soll für die Planung rund 26 Millionen US-Dollar erhalten haben. Winston Wilkoff war einst die beste Freundin von Melania Trump, bis sie Tonbandaufnahmen der First Lady veröffentlichte, in denen die sich unter anderem über Weihnachtsschmuck im Weißen Haus ausließ.

Donald Trump: Seine halbe Familie ist in Ermittlungen verwickelt

Ebenfalls Mitglied im Komitee zur Amtseinführung von Donald Trump war Tom Barrack. Er befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft. Ihm wird der Vorwurf gemacht, als Spion für die Vereinigten Arabischen Emirate gearbeitet zu haben. Der 74 Jahre alte Barrack weist die Anschuldigungen von sich. Auch Allen Weisselberg, Finanzvorstand der Trump Organization, ist laut Daily Beast in die Ermittlungen verwickelt. Weisselberg befindet sich ebenso wie Barrack in Untersuchungshaft, allerdings in New York, wo die Ermittlungen wegen Steuerbetrugs und Bilanzfälschung gegen den Trump‘schen Mischkonzern laufen.

Nicht offiziell Teil des Komitees und doch in die Ermittlungen verwickelt sind Donald Trumps Kinder: sein ältester Sohn Donald Trump Jr. und dessen Schwester Ivanka Trump. Sie sollen als leitende Angestellte der Trump Organization Gelder des Komitees ans Familienunternehmen weitergeleitet haben. So der Vorwurf der Staatsanwaltschaft in Washington D.C. Weder Donald Trump Jr. noch Ivanka Trump haben sich bislang zu den Vorwürfen geäußert. (Daniel Dillmann)

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