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Trumps Sechs-Punkte-Plan: Wie der ehemalige Präsident wieder an die Macht kommen will

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Von: Karolin Schäfer

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Donald Trump hat seine erneute Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl 2024 angekündigt. Dafür hat er offenbar auch schon einen Plan.

Washington, D.C. – Donald Trump will wieder ins Weiße Haus. Das Comeback hat der ehemalige Präsident der USA am Dienstagabend (15. November) aus seinem Wohnsitz Mar-a-Lago publik gemacht. Auch wenn es noch rund zwei Jahre bis zur nächsten Präsidentschaftswahl sind, läuft der Wahlkampf schon auf Hochtouren.

Historisch stehen die Zeichen aber schlecht, denn bislang ist es in der Geschichte nur einem gelungen, was Trump versucht. Nun hat Trump-Biograf und New-York-Times-Bestsellerautor Seth Abramson aber einen Plan vorgestellt, mit dem der Ex-Präsident offenbar gewinnen will.

Donald Trump vor Kandidatur für US-Wahl 2024: Sein Sechs-Punkte-Plan

In einem Twitter-Thread veröffentlichte Abramson sechs Punkte, auf die Trump seiner Meinung nach setzt, um sich eine zweite Amtszeit zu sicher. Doch was steckt dahinter?

Laut Abramson geht Trump davon aus, sich im Jahr 2024 erneut ein Duell mit Präsident Joe Biden zu liefern. Zwar hat Biden seine Kandidatur für die Wiederwahl des Präsidenten noch nicht angekündigt, durchaus aber sein Interesse bekundet. Im März sagte der US-Präsident, er wäre „sehr glücklich“, wenn „derselbe Mann“ 2024 gegen ihn antreten würde, berichtete Newsweek.

US-Wahl 2024: Donald Trump und die Unterstützung der GOP

Der dritte und vierte Punkt auf dem Plan ist laut Abramson die neue GOP-Mehrheit im Repräsentantenhaus. Diese könnte Trumps Kampagne 2024 mit „Desinformationen, Fehlinformationen, Verleumdungen, Gerüchten, Anspielungen und Verleumdungen über Biden“ stützen. Gleichzeitig erwartet der Autor, dass die GOP „absolut nichts“ tun wird, um die US-Wirtschaft zu verbessern. Das könnte ihm zufolge Bidens Zustimmungswerte und die Chancen auf eine Wiederwahl verringern. In den Midterms erlangten die Republikaner genügend Sitze im Repräsentantenhaus, um künftige Pläne von Biden zu blockieren.

Ex-US-Präsident Trump in Mar-a-LagoDonald Trump, ehemaliger US-Präsident, verkündet in seinem Anwesen Mar-a-Lago das Comeback für eine Kandidatur des US-Präsidenten 2024.
Donald Trump, ehemaliger US-Präsident, verkündet in seinem Anwesen Mar-a-Lago das Comeback für eine Kandidatur des US-Präsidenten 2024. © Andrew Harnik/dpa

Mit einem Repräsentantenhaus, das zu Trumps Gunsten arbeite und einem Gegenkandidaten, der seinen Rivalen nur schwer besiegen könne, seien laut Abramson die Weiche für eine Wiederwahl gestellt. Der letzte Teil von Trumps Plan bestehe darin, dass rechtliche Anfechtungen im Rahmen der Präsidentschaftswahl an den von ihm geschaffenen, konservativen Supreme Court, das oberste Gericht in den USA, gehen würden.

US-Wahl 2024: Trump als „größte Bedrohung für die Demokratie“

Zudem betonte Trump bereits bei der vergangenen Wahl immer wieder, Biden habe in den Swing States nur durch Wahlbetrug gewonnen. Nach der Wahl hatte er mit seinem Team zahlreiche Klagen zu angeblichen Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung eingereicht. Im vergangenen Jahr wurde auch die letzte Klage vom Supreme Court abgewiesen.

„Trumps Wahlkampf 2024 ist sowohl ernsthaft als auch gefährlich“, schrieb Abramson bei Twitter. Er sei „bei weitem die größte Bedrohung für eine Wiederwahl Bidens – und für die Demokratie – in der gesamten amerikanischen Politik.“ Ob Trump aber tatsächlich die Unterstützung der GOP erfährt, ist unklar. Inzwischen gilt Ron DeSantis als härtester Konkurrent im Kampf um die Nominierung der Republikaner. (kas)

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