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Trotz Midterms-Schlappe: Ein Großteil der Republikaner will Trump

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Von: Nail Akkoyun

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Die ausgebliebene „rote Welle“ bei den Midterms wird zum Teil auch Donald Trump angelastet – als Präsident hätten die Republikaner ihn trotzdem gerne.

Washington, D.C. – Seit kurzem steht fest: Donald Trump wird noch einmal für das US-Präsidentschaftsamt kandidieren. Und obwohl Trump nach dem mäßigen Erfolg der Republikaner bei den Midterms an Ansehen innerhalb der Partei verloren hat, darf sich der frühere Präsident durchaus Hoffnung auf eine zweite Amtszeit machen – auch dank der jüngeren Wählerinnen und Wähler.

Wie eine landesweite Umfrage des Emerson College in Massachusetts zeigt, genießt Trump bei den Anhängerinnen und Anhängern der republikanischen Partei nach wie vor die stärkste Präferenz. In der Erhebung erklärten 55 Prozent der Teilnehmenden, Trump als Kandidaten für das Jahr 2024 zu favorisieren, während sich 25 Prozent für Ron DeSantis aussprachen. Andere prominente Namen, darunter der ehemalige Vizepräsident Mike Pence, die scheidende Abgeordnete Liz Cheney aus Wyoming, der texanische Senator Ted Cruz sowie die ehemalige Gouverneurin von North Carolina, Nikki Haley, erhielten jeweils einstellige Unterstützungen.

Donald Trump verlässt die Bühne, nachdem er am 15. November seine Präsidentschaftskandidatur angekündigt hat.
Donald Trump verlässt die Bühne, nachdem er am 15. November seine Präsidentschaftskandidatur angekündigt hat. © Joe Raedle/AFP

Umfrage: Knapp zwei Drittel der Befragten wollen Trump als Präsidentschaftskandidaten

Unter den jüngeren Republikanerinnen und Republikanern – die vom Emerson College als Befragte unter 50 Jahren definiert wurden – sprachen sich mit 67 Prozent rund zwei Drittel für Donald Trump aus. Doch auch das Bildungsniveau spielte bei den Ergebnissen eine Rolle: Trump erhielt mehr Unterstützung von Befragten mit einem High-School-Abschluss, allerdings weniger von Befragten mit einem College- oder Hochschulabschluss.

Für die Erhebung wurden am 18. und 19. November 1380 registrierte Wählerinnen und Wähler befragt, als Fehlermarge wurden 2,5 Prozent angegeben. Das Emerson College genießt in Sachen Datenerhebung einen besonders guten Ruf: Die Website fivethirtyeight.com, die sich mit Statistik und Datenjournalismus befasst, schätzt die Emerson-Umfragen als besonders präzise ein. (nak)

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