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USA

Donald Trump plant die Rache an „illoyalen“ Republikanern

  • Ute Fiedler
    VonUte Fiedler
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Mit seinen Beratern schmiedet der ehemalige US-Präsident Donald Trump Pläne, wie er die Wiederwahl einiger Republikaner verhindern kann. Sie hatten für ein Impeachment gestimmt.

  • Donald Trump lebt nach seiner Wahlniederlage mittlerweile in Florida.
  • Nach dem Sturm aufs Kapitol in den USA hatten auch einige Republikaner für ein Impeachment gegen Donald Trump gestimmt.
  • Der ehemalige US-Präsident Donald Trump sinnt nun auf Rache.

Washington - Die Wut des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump über seine Wahlschlappe und über das Amtsenthebungsverfahren nach dem Sturm auf das Kapitol ist noch immer groß. Wie „Newsweek“ berichtet, sinnt Trump auf Rache, Das berichten Vertraute dem Magazin.

Donald Trumps Wut richtet sich vor allem gegen „illoyale“ Republikaner, die für das Amtsenthebungsverfahren gestimmt hatten und die 2022 wiedergewählt werden wollen. Zu ihnen zählt unter anderem die Kongressabgeordnete aus Wyoming Liz Cheney.

Aber auch die anderen neun Republikaner, die nach dem Sturm auf das Kapitol für ein Impeachment gestimmt hatten, sind ins Visier des Ex-Präsidenten geraten. Er habe sein Team gebeten, geeignete Gegenkandidaten für die anstehenden Wahlen auszumachen, sagte ein Berater Donald Trumps gegenüber „Newsweek“. Trump wolle alle „RINOS“ (Republicans In Name Only) loswerden.

Hat es auf „illoyale“ Republikaner abgesehen: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump sinnt auf Rache. (Symbolfoto)

Donald Trump will Wiederwahl von „illoyalen“ Republikanern verhindern

Zu diesen zählt der Ex-Präsident auch Senatorin Lisa Murkowski, die zwar nicht für eine Amtsenthebung gestimmt, jedoch Donald Trumps Verhalten als „falsch“ und „beschämend“ scharf kritisiert hatte. Sie stehe in zwei Jahren zur Wiederwahl „und Trump will, dass sie weg ist“, zitiert „Newsweek“ Berater von Donald Trump. Auch Mitch McConnell ist in Trumps Augen ein sogenannter „Republican In Name Only“. Er stellt sich jedoch 2022 nicht mehr zur Wiederwahl.

Donald Trump, der mittlerweile in Florida lebt, ist noch immer von zahlreichen Beratern umgeben. Zu diesen zählt auch Wahlkampfassistent Corey Lewandowski und die Wahlkampfmanager Brad Parscale und Bill Stepien. Sie haben bereits begonnen, die wichtigsten Wahlen im kommenden Jahr zu analysieren, berichtet „Newsweek“ und beruft sich auf Insiderinformationen aus Kreisen rund um den ehemaligen US-Präsidenten.

Donald Trump Jr. soll unterstützt werden - Jared Kushner nicht

Das Team versuche herauszufinden, wen sie unterstützen sollen. Vor allem ein Name taucht laut „Newsweek“ in diesen Diskussionen immer wieder auf: Donald Trump Jr.

Der Name von Jared Kushner, wird hingegen nicht genannt. Donald Trumps Schwiegersohn und Ehemann von Ivanka Trump galt lange Zeit als einer der engsten Berater des ehemaligen Präsidenten. Trump mache ihn aber für die Niederlage verantwortlich, heißt es. Kushner soll sich von Trump distanziert haben, hieß es vor Kurzem.

Ob er selbst 2024 erneut zur Wahl des US-Präsidenten kandidieren wird, hat Donald Trump laut „Newsweek“ indes noch nicht entschieden. Ausgeschlossen habe er jedoch mittlerweile, ein Social-Media- oder digitales Rundfunkunternehmen zu gründen – auch wenn er das nach seinen Sperren auf Facebook und Twitter ursprünglich geplant hatte. Die Sperren hatten ihn schwer getroffen. Um mit seinen Unterstützer:innen zu kommunizieren, nutzt Donald Trump laut „Newsweek“ gelegentlich den Twitter-Feed von seinem langjährigen Kommunikationsassistenten Jason Miller. (uf)

Rubriklistenbild: © Evan Vucci/dpa

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