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Donald Trump will wieder Präsident werden – und hat Lob für Putin übrig

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Von: Lukas Zigo

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Donald Trump bestätigt seine Macht bei einer konservativen Konferenz und orientiert sich in Richtung Präsidentschaftskandidatur 2024.

Orlando – Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat erneut seine Macht über die konservativen Wähler:innen in den USA demonstriert. In der am Sonntag (27.02.2022) abgehaltenen „Consevative Political Action Conference“ (CPAC) in Orlando im Bundesstaat Florida zeigte sich Donald Trump als klarer Favorit auf eine Präsidentschaftskandidatur bei den Teilnehmenden der Konferenz.

In einer 90-minütigen Rede wiederholte Trump seinen Ansatz, er sei der rechtmäßige US-Präsident und sagte: „Wir haben es zweimal getan, und wir werden es wieder tun“, und fuhr fort: „Wir werden es ein drittes Mal tun“. Damit nahm er Bezug auf den angeblichen Wahlbetrug, welcher ihn um die Präsidentschaft 2020 gebracht habe. Die CPAC-Umfrage für 2022 ergab, dass 59 Prozent der CPAC-Teilnehmer:innen ihn als Präsidentschaftskandidaten für 2024 sehen wollen. Der einzige Kandidat, der sich Trump leicht annäherte, ist der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, dem 28 Prozent der Wähler:innen den Vorzug gaben – weniger als die Hälfte von Trumps Gesamtwert.

Ukraine-Krieg: Donald Trump findet „schlauer“ Putin wäre mit ihm als US-Präsident nicht einmarschiert

Für das Vorgehen des russischen Staatschefs Wladimir Putin hatte Trump vergangene Woche lobende Worte gefunden. „Das ist genial“, sagte Trump in einem Interview. „Putin erklärt einen großen Teil der Ukraine – der Ukraine – für unabhängig. Oh, das ist wunderbar. … Er hat das Wort ‚unabhängig‘ benutzt und ‚wir werden herausgehen und wir werden hereingehen und wir werden helfen, den Frieden zu erhalten‘. Man muss sagen, das ist ziemlich klug.“

Donald Trump spricht auf der CPAC-Konferenz (Consevative Political Action Coference)
Donald Trump spricht auf der CPAC-Konferenz (Consevative Political Action Coference) © Brian Cahn/Imago Images

Später dann verurteilte der ehemalige US-Präsident den Einmarsch in die Ukraine, ohne dabei Putin direkt zu kritisieren. Auch wurde er nicht müde zu betonen, dass es unter seiner Führung nicht zu dieser Kriegssituation gekommen wäre. Er prahlte damit, dass Putin während seiner Amtszeit in kein Land einmarschiert sei, und sagte, diese Invasion hätte nie stattgefunden, „wenn unsere Wahl nicht manipuliert worden wäre“. (lz)

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