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Donald Trump, hier noch in Ohio, wird in New York nicht angeklagt.
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Donald Trump, hier noch in Ohio, wird in New York nicht angeklagt.

USA

Donald Trump: Staatsanwaltschaft in New York verzichtet wohl auf Anklage

  • Yannick Wenig
    VonYannick Wenig
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Die Staatsanwaltschaft in New York wird wohl doch keine Anklage gegen Donald Trump erheben. Zumindest laut einem Privatanwalt des ehemaligen Präsidenten der USA.

New York City – Schenkt man den Anwälten von Donald Trump Glauben, kommt der ehemalige Präsident der USA noch einmal um eine Anklage seitens der Staatsanwaltschaft im New Yorker Stadtbezirk Manhattan herum. Demnach soll Bezirksstaatsanwalt Cyrus Vance Jr. derzeit keine Anklage gegen das Familienunternehmen, die Trump Organization, planen. Das geht aus einem Bericht der US-amerikanischen Nachrichtenportal Politico.com hervor.

Der Bericht beruft sich auf einen persönlichen Anwalt Donald Trumps, der erfahren haben will, dass Staatsanwalt Vance derzeit nicht erwäge, eine Anklage im Zusammenhang des Vorwurfs von Schweigegeld-Zahlungen und Immobilienwertmanipulationen zu erheben. Demnach soll Ronald Fischetti, ein weiterer Privatanwalt Trumps aus New York, das Team des Staatsanwalts nach Einzelheiten zu den Anschuldigungen gegen den ehemaligen US-Präsidenten und sein Familienunternehmen befragt haben.

Donald Trump: Staatsanwaltschaft in New York plant wohl keine Anklage

Fischetti behauptet, dass Mitglieder des Teams von Staatsanwalt Vance stattdessen lediglich erwägen würden, Anklage gegen die Organisation von Donald Trump in puncto angeblicher Steuerversäumnisse bei Unternehmensleistungen und Vergünstigungen zu erheben. Laut Trumps Anwalt sei aber bereits berichtet worden, dass diese Anklagepunkte nur eine kleine Anzahl von Führungskräften der Trump-Organisation betreffen.

Gegenüber dem Portal Politico.com betonte Fischetto, dass das Team des Staatsanwalts Cyrus Vance Jr. sonst nichts gegen Donald Trump und sein Unternehmen in der Hand hätte. „Es ist verrückt, dass das alles ist, was sie hatten“, fügte er hinzu. „Kein Wort“ habe das Team des Staatsanwalts dagegen über die Anschuldigung von Trumps ehemaligem Privatanwalt Michael Cohen und den Vorwürfen der US-Pornodarstellerin Stormy Daniels gegen Donald Trump verloren.

„Viel Lärm um nichts“? Staatsanwaltschaft plant wohl keine Anklage gegen Donald Trump

Laut Fischetti ziehe die Staatsanwaltschaft in New York zum jetzigen Zeitpunkt daher keine Anklage gegen Donald Trump selbst in Erwägung. „Wenn die Anklage kommt, wird er nicht angeklagt. Unsere Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen“, das soll die das Team von Cyrus Vance Jr. dem persönlichen Anwalt des ehemaligen Präsidenten der USA mitgeteilt haben. Das Büro von Cyrus Vance kommentierte die Aussagen Fischettis nicht. Zuletzt berichtete die Washington Post, die Anklage der New Yorker Bezirksstaatsanwaltschaft gegen Donald Trump stehe unmittelbar bevor. Laut Ronald Fischetti: „Viel Lärm um nichts“. Er fügte hinzu: „Das ist so klein, dass ich nicht glauben kann, dass ich so einen Fall vor Gericht bringen muss.“

Cyrus Vance Jr. ermittelt inzwischen seit mehreren Jahren gegen Donald Trump und sein Familienunternehmen. Unter anderem forderte er beim Supreme Court der USA die Erlaubnis ein, die privaten Steuererklärungen des ehemaligen US-Präsidenten einzusehen. Die Washington Post berichtete, dass das Büro von Vance Jr. eine Grand Jury einberufen hat, um zu entscheiden, ob Anklage gegen die Trump-Organisation oder gegen Donald Trump selbst erhoben werden soll.

Schon seit dem Beginn von Trumps Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2016 sorgen Trumps Finanzen für große Aufmerksamkeit in den USA. Mehrere Anschuldigungen ließen die Alarmglocken der US-Aufsichtsbehörden schrillen. Umso überraschender kommt nun die Meldung, dass womöglich keine Anklage gegen Trump selbst erhoben wird. (Yannick Wenig)

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