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Donald Trump vor einem fertigen Abschnitt der Mauer an der Grenze zu Mexiko.
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Ein Mann und seine Mauer: Donald Trump will die Grenze zu Mexiko besuchen.

Grenze zu Mexiko

Donald Trump will „Katastrophengebiet“ besuchen

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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Donald Trump will das Grenzgebiet in Mexiko besuchen. In seiner Ankündigung bezeichnet er es als „Katastrophengebiet“ – und schwärmt von seiner Mauer.

Austin – Sie war eines der zentralen Versprechen von Donald Trump im Wahlkampf 2016: die Mauer an der Grenze zu Mexiko. Mit „Build that wall“-Rufen heizte er seinen fanatischen Fans ein. Nun hat der ehemalige US-Präsident angekündigt, die Südgrenze der USA in Texas zu besuchen. Trump sagte, er habe eine Einladung des texanischen Gouverneurs Greg Abbott für den 30. Juni angenommen. Er wolle sich selbst einen Eindruck von der „stark geschwächten“ Südgrenze machen.

Donald Trump sprach in seiner Mitteilung von der Grenzregion als einem „Katastrophengebiet“. Die neue US-Regierung habe eine der „stärksten“ und „sichersten“ Grenzen geerbt und die Kontrolle an Kartelle, Kriminelle und Schlepper abgegeben. Beweise dafür hat Trump natürlich keine. Beweise dafür, wie einfach sich die „wunderschöne“ Mauer überwinden lässt, gibt es jedoch zu hauf.

USA: Donald Trump will „seine“ Mauer besuchen – Texas will sie trotz Biden-Beschluss weiterbauen

Trump hatte im Wahlkampf versprochen, eine „große, wunderschöne Mauer“ an der 3200 Kilometer langen Südgrenze der USA zu errichten. Ziel sei, illegale Einwanderer und „Kriminelle“ von den USA fernzuhalten. Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit hatte er an der Mauer ausgelassen gefeiert. Trumps Nachfolger Joe Biden hatte die Pläne für die Mauer jedoch als eine seiner ersten Amtshandlungen ausgesetzt. Während Trumps Amtszeit wurden etwa 400 Meilen (ca. 644 km) Mauer gebaut.

Texas-Gouverneur Greg Abbott hatte in der vergangenen Woche angekündigt, den Bau von Donald Trumps Mauer unabhängig von der Regierung in Washington voranzutreiben. Wie der Abbott dies realisieren will, ist noch offen. Insbesondere die enormen Kosten werden wohl von Texas allein kaum zu stemmen sein.

Texas: Gouverneur Abbott holt sich Unterstützung von Donald Trump

Viel eher wird es sich dabei wohl um einen Versuch des Texaners handeln, um weiter Druck auf Joe Biden aufzubauen. Abbott gehört neben Trump zu einer Reihe von Republikanern, die Biden beschuldigen, mit seiner vergleichsweise liberalen Migrationspolitik eine Krise an der Südgrenze ausgelöst zu haben. Die US-Regierung steht wegen der steigenden Zahl von Migranten die ohne Papiere über die Grenze kommen, zunehmend unter Druck.

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Das Weiße Haus verwies in einer Mitteilung am Dienstag jedoch auf „vier Jahre des Chaos und Missmanagements“ unter Trump. Biden schickte jedoch im März Vize-Präsidentin Kamala Harris an die Südgrenze um sich dort von der Lage ein Bild zu machen. Das US-Einwanderungssystem müsse reformiert und die Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpft werden. (als mit dpa)

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