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Donald Trump s Private Club Mar-a-Lago, Palm Beach, Florida, USA, on January 24, 2021. Palm Beach Sweden x2512x *** Dona
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Donald Trumps Lieblingsresort Mar-a-Lago.

USA

„Hunger Games“ mit Donald Trump: Treffen in Mar-a-Lago wird zur Realityshow

  • Melanie Gottschalk
    VonMelanie Gottschalk
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In seinem Lieblingsresort Mar-a-Lago sorgt Donald Trump mal wieder für Aufsehen. Ein Event verläuft ähnlich wie seine frühere TV-Sendung.

Palm Beach – Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat wieder einmal für einen Fauxpas gesorgt. Der 74-Jährige hatte am Mittwoch (24.03.2021) zu einer Spendengala in sein Golfresort Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida geladen, doch bevor es mit dem Dinner richtig losging, spielten sich dort Szenen ab, die Gäste der Veranstaltung sogar mit den „Hunger Games“ verglichen.

Donald Trump hatte offenbar noch ein Hühnchen mit vier republikanischen Senats-Kandidat:innen zu rupfen, die aktuell um den frei werdenden Senatsplatz in Ohio, USA, wetteifern. Der Platz wird vakant, weil der republikanische Abgeordnete Rob Portman in Rente geht. Trump bat die vier angereisten Kandidat:innen deshalb schon beim Cocktail-Empfang vor dem Dinner zu einer 15-minütigen Sitzung, die laut Angaben der Homepage „Politico.com“ an Szenen aus Trumps früherer Realityshow „The Apprentice“ erinnerte.

Donald Trump bittet Senats-Kandidat:innen zum Gespräch

Die anwesenden Kandidat:innen – Josh Mandel, ehemaliger „State Treasurer“ (ähnlich Finanzminister) des Staates Ohio, Jane Timken, ehemalige Abgeordnete in Ohio, Bernie Moreno, Leiter einer Technologyfirma und Mike Gibbons, Investmentbanker – waren zu der Gala in das Golfresort Mar-a-Lago gekommen, um Donald Trumps Unterstützung für ihre Kandidatur zu erhalten. Dass es dabei zu einem Showdown der Kandidat:innen kommen würde, hatten sie vorher nicht geahnt.

Als sie nun alle zusammen in dem Raum saßen, sollen sich teilweise seltsame Szenen abgespielt haben. Denn laut eines Augenzeugen erinnerte das Gespräch an die „Hunger Games“, einem dystopischen Roman der Autorin Suzanne Collins. Die Kurzfassung: Es gibt verschiedene Distrikte, aus denen in jedem Jahr zwei Menschen ausgewählt werden, die an den sogenannten Hungerspielen teilnehmen. Dazu werden sie in einen abgesperrten Bereich geschickt, wo sie ums Überleben kämpfen. Am Ende bleibt nur einer oder eine übrig, der oder die dann als Sieger:in gilt. Alle anderen sterben.

Donald Trump verursacht Showdown zwischen den Senats-Kandidat:innen

Bei dem Treffen im Hinterzimmer zwischen Donald Trump und den Kandidat:innen für den freien Senatssitz soll der ehemalige US-Präsident seine Gäste an einen runden Tisch gesetzt und sie nach einer kurzen Einführungsrunde nacheinander befragt haben, warum sie am besten für diesen Posten geeignet seien. Es soll zu einem Showdown gekommen sein, bei dem sich die vier Kandidat:innen in den Rücken fielen.

Nachdem Donald Trump alle gefragt hatte, wie das Rennen bisher laufe, konzentrierte er sich offenbar zunächst auf Jane Timken, die den republikanischen Abgeordneten Anthony Gonzalez – er hatte für das Impeachment gegen Donald Trump gestimmt – in der Vergangenheit verteidigt hatte. Sie antwortete laut Augenzeugen, dass sie ihre Position geändert hätte. Später gab sie ein Statement raus, dass Gonzalez zurücktreten solle.

Auch die drei Herren wurden von Donald Trump befragt, jeder bekam Redezeit, in der er oder sie den ehemaligen Präsidenten von sich überzeugen sollte. Es wurde aber nicht klar, ob Trump eine Kandidat:in mehr unterstützt, als eine andere. Nach 15 Minuten war das Gespräch laut Augenzeugen beendet, Trump ging zum Tagesgeschäft über, die Spendengala im Golfresort Mar-a-Lago ging seinen Lauf. (Melanie Gottschalk)

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