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Ehemaliger US-Präsident

Donald Trump darf offenbar in Mar-A-Lago bleiben

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  • Marcel Richters
    Marcel Richters
  • Nico Scheck
    Nico Scheck
  • Rebecca Röhrich
    Rebecca Röhrich
  • Tobias Möllers
    Tobias Möllers

Offenbar darf Ex-US-Präsident Donald Trump im Golfresort Mar-a-Lago in Florida bleiben: Doch längst nicht alle Vorzüge seines Golfresorts bleiben ihm erhalten.

  • Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat sich nach Mar-a-Lago zurückgezogen. Viele Mitglieder kehren Trumps Lieblingsdomizil in Florida den Rücken.
  • Auch Donald Trump Jr. soll nicht erwünscht sein: Nachbar:innen schreiben Beschwerdebriefe. Sein Vater Donald Trump kann im Rechtsstreit mit der Nachbarschaft einen Teilerfolg verbuchen.
  • Trump-News*: Alle Neuigkeiten zum abgewählten US-Präsidenten auf der Themenseite der FR. 

+++ 16.45 Uhr: Jetzt wird der Helikopterlandeplatz des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in Mar-a-Lago dem Erdboden gleich gemacht, wie die „Palm Beach Daily News“ berichtet. Palm Beach erlaubt keine Hubschrauberlandeplätze im Stadtgebiet, machte jedoch eine Ausnahme, als Trump Präsident wurde. Damals wurde argumentiert, dass seine häufigen Reisen in den Club weniger Verkehrsprobleme verursachen würden, wenn er mit dem Helikopter anreisen würde.

Trotz des Baus des Hubschrauberlandeplatzes zog es Donald Trump aber meist vor, mit dem Auto nach Mar-a-Lago zu fahren, um seinen Anhängern auf dem Weg zum Club zuwinken zu können. Die Kosten für den Rückbau sind derweil moderat. Sie sollen sich auf etwa 15.000 US-Dollar beziffern. 

Donald Trump darf in Mar-a-Lago bleiben, muss aber Abstriche machen

Update vom Donnerstag, 04.02.2021, 12.59 Uhr: Keine guten Nachrichten für die potenziellen Nachbarn von Donald Trump in Palm Beach: Es scheint, als könnte der abgewählte US-Präsident nun doch in seinem Anwesen in Mar-a-Lago sesshaft werden. Denn ein Rechtsgutachten kam zu dem Schluss, dass das ursprüngliche Abkommen über das Anwesen zwischen der Stadt Palm Beach und Trump ihm nicht ausdrücklich verbietet, in Mar-a-Lago zu wohnen.

Donald Trump darf offenbar in Mar-A-Lago bleiben. (Archivfoto)

Laut entsprechenden Statuten ist es bestimmten Angestellten des Privatclubs, der zu dem Anwesen gehört, gestattet, in Palm Beach zu wohnen. Damit folgt Anwalt John „Skip“ Randolph einer Argumentation eines Anwalts von Donald Trump. Zuvor hatten Anwohner in Palm Beach unter anderem gegenüber dem US-Sender CNN ihren Unmut darüber geäußert, mit Trump als Nachbar leben zu müssen.

Donald Trump in Florida: Helipad in Mar-a-Lago wird abgerissen

Einen Wermutstropfen gibt es aber dennoch für den Ex-Präsidenten. So wird der Hubschrauberlandeplatz, welcher im Zuge von Trumps Präsidentschaft in Mar-a-Lago gebaut wurde, abgerissen. Die Nutzung war nur für die Amtszeit von Donald Trump als Präsident vorgesehen. Nun wird Trump wie alle anderen auch einen öffentlichen Flughafen nutzen müssen und die restlichen Kilometer bis zu seiner Residenz auf dem Boden zurücklegen müssen.

Update vom Mittwoch, 03.02.2021, 14.30 Uhr: Donald Trump residiert aktuell in seinem Golfresort Mar-a-Lago in Florida. Der Ex-Präsident möchte dort dauerhaft leben. Wenn es nach seinen Nachbar:innen ginge, sollte der Republikaner allerdings besser heute als morgen „Leine ziehen“.

Bislang sah auch alles danach aus, als ob Trump vor dem Rauswurf aus seinem Resort stünde. Der Ex-Präsident ist nämlich eigentlich gar nicht dazu berechtigt, dort zu wohnen. Laut einer Vereinbarung darf der Republikaner nämlich nur 21 Tage im Jahr dort residieren.

Gnade vor Recht: Donald Trump könnte trotz Vereinbarung in Mara-a-Lago bleiben dürfen

Doch nun könnte sich das Blatt für Donald Trump zum Guten wenden. Laut „Washington Post“ vertritt ein Anwalt der Stadt Palm Beach nämlich die Meinung, dass er doch bleiben solle. Bei einem ehemaligen Präsidenten könne man nämlich auch mal eine Ausnahme machen.

Für die Nachbar:innen wäre das buchstäblich ein Schlag ins Gesicht. Sie hatten sich nämlich wie bereits berichtet dafür stark gemacht, dass Trump aufgrund der Vereinbarung ausziehen solle.

Donald Trump ist in Mar-a-Lago unerwünscht: Ex-Präsident vor Rauswurf?

Update vom Montag, 01.02.2021, 10.15 Uhr: Donald Trump ist nach seiner Amtszeit als US-Präsident in sein Golfresort Mar-a-Lago im Bundesstaat Florida geflohen und will dort permanent leben. Doch die Stadt Palm Beach will prüfen, ob er dazu überhaupt berechtigt ist, wie CNN berichtet. Laut eines Stadtverwalters könnte der Fall schon in der nächsten Sitzung der Stadt am Dienstag, 09.02.2021, diskutiert werden.

Donald Trump will im Golfresort Mar-a-Lago leben

Als Donald Trump Mar-a-Lago von einer privaten Residenz in ein Golfresort umwandelte, musste er bei der Stadt zustimmen, nur noch eine limitierte Zeit dort verbringen zu dürfen. Einige Anwohner:innen glauben nun, dass der ehemalige US-Präsident diese Vereinbarung verletzt.

Derzeit wird ein Rauswurf von Donald Trump aus dem Golfresort Mar-a-Lago geprüft. (Archivfoto)

In der Vereinbarung, die Donald Trump 1985 unterzeichnete, wurde die maximale Anzahl an Mitgliedern auf 500 beschränkt, darüber hinaus dürfen sowohl diese genau wie auch er selbst nur maximal 21 Tage im Jahr und 7 Tage am Stück im Mar-a-Lago verbringen. Schon während seiner Amtszeit als US-Präsident hatte er sich daran nicht gehalten und sich regelmäßig dorthin zum Golfspielen zurückgezogen.

Anwohner:innen unterstützen Donald Trump nicht

Die Anwohner:innen von Palm Beach sind nach dem Ende der Amtszeit Donald Trumps wohl nicht bereit, ihn dabei zu unterstützen, Mar-a-Lago zu seinem neuen Zuhause zu machen. „Der Fall wird von John Randolph, dem Anwalt der Stadt, geprüft“, sagte Stadtverwalter Krik Blouin gegenüber „CNN“. Randolph prüfe die Vereinbarung zur Nutzung von Mar-A-Lago sowie die Frage, ob Donald Trump dort permanent leben könne.

Die Trump-Organization hatte bereits im Dezember gegenüber CNN verlauten lassen, dass es kein Dokument gäbe, das es dem ehemaligen US-Präsidenten verbiete, permanent in dem Resort Mar-a-Lago in Florida zu leben. Ob das Thema bei der nächsten Sitzung der Stadt tatsächlich besprochen wird, ist noch nicht endgültig geklärt, da die Tagesordnung noch nicht veröffentlicht wurde.

Donald Trump düst nach Mar-a-Lago ab

Update vom Freitag, 29.01.2021, 10.30 Uhr: Donald Trump ist in sein Resort nach Mar-a-Lago in Florida geflohen. Doch dem ehemaligen US-Präsidenten droht Ärger. Denn offenbar darf er in seinem Lieblingsdomizil gar nicht bleiben. Wie „Forbes“ berichtet, hatte Trump aus Geldnot 1993 versucht, seine Villa in einen Club umzuwandeln, um damit Geld zu machen. Palm Beach stimmte dieser Bitte zu, unter der Bedingung, dass Trump maximal sieben Tage am Stück und 21 Tage pro Jahr in dem Domizil verbringt.

Droht Donald Trump der Rausschmiss in Mar-a-Lago?

Laut „The Palm Beach Post“ wohnt der ehemalige US-Präsident nun aber schon seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus im Resort in Mar-a-Lago und hatte dort auch in der Vergangenheit deutlich mehr Zeit als erlaubt verbracht. Nur: Palm Beach hat die Wohnsitzklausel offenbar nie durchgesetzt.

Das könnte sich jetzt ändern. Denn wie Stadtverwalter Kirk Blouin gegenüber „the Associated Press“ mitteilte, hat sich ein Nachbar Trumps bei der Stadt beschwert und die Durchsetzung der Klausel gefordert. Blouin betonte, dass die Stadt ihre Optionen nun prüft und bei der Stadtratssitzung im Februar in Palm Beach darüber beraten wird.

Beschwerden über Donald Trump Jr. – bereits vor seinem Umzug nach Florida

Update vom Donnerstag, 28.01.2021, 09.50 Uhr: Donald Trump Jr., der älteste Sohn des Ex-Präsidenten Donald Trump, und seine Partnerin Kimberly Guilfoyle haben in Florida eine neue Heimat gefunden. Wie bekannt wurde, sollen sich die Bewohner:innen in der Nachbarschaft nun ernsthaft um ihre Sicherheit fürchten. Das berichtet „Palm Beach News“. Der Manager von Admiral Cove, einem exklusiven Club, der Anwesen in der Nachbarschaft in Florida verkauft, soll dreißig Briefe von Anwohner:innen erhalten haben, in denen sie ihre Bedenken wegen des Zuzuges von Donald Trump Jr. anführen.

Die Hälfte der Nachbarschaft von Donald Trump Jr. fürchte demnach um ihre Sicherheit, die andere Hälfte habe Bedenken wegen der Politik Trumps und den Vorfällen nach der US-Wahl 2020. Auch fürchteten die Anwohner:innen eventuelle polizeiliche Ermittlungen und rechtliche Schritte gegen den Sohn von Donald Trump. Admirals Cove ist eine sehr exklusive Nachbarschaft in Florida: Um hier ein Anwesen zu erwerben, muss man auch Club-Mitglied sein. Die Kosten alleine für eine Mitgliedschaft betragen rund 200.000 Dollar.

Donald Trump Jr.: Umzug nach Florida - Anwohner:innen äußern Bedenken

Update vom 27.01.2021, 10:03 Uhr: Wenn der ehemalige US-Präsident Donald Trump künftig von seiner Villa Mar-a-Lago in Florida auf einen gegenüberliegenden Twin-Tower-Komplex blickt, dürfte es ihm übel aufstoßen. Denn die Eigentümer der Ansammlung von Luxuswohnungen haben jetzt beschlossen, seinen Namen von der „Trump Plaza-Wohnanlage“ zu entfernen.

Die Haltung des Ex-Präsidenten Donald Trump während der Stürmung des US-amerikanischen Kapitols zieht somit weiter Kreise. Wie die „The Palm Beach Post“ berichtet, steht noch nicht fest, ob der Gebäudekomplex einen neuen Namen erhalten wird. Verkauft werden dort die Wohnung laut Lokalzeitung zu einem Preis von einem bis zu vier Millionen Dollar. Ein Bewohner äußerte sich gegenüber der US-Zeitung zu der Umbenennung: „Wir sind fast alle erleichtert, dass der Name endlich von dem Gebäude genommen wird.“

Nach seiner Niederlage bei der US-Wahl 2020 hatte sich Donald Trump mit seiner Familie nach Florida in seinen Luxusclub Mar-a-Lago zurückgezogen.

Donald Trump flieht nach Florida: Aber auch in Mar-a-Lago erreichen ihn schlechte Neuigkeiten

Mar-a-Lago/Florida – Nach seiner Niederlage bei der US-Wahl 2020 und noch vor der offiziellen Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden ist Donald Trump in sein Lieblingsdomizil Mar-a-Lago in Florida geflüchtet. Doch auch dort gibt es schlechte Neuigkeiten für Trump: Immer mehr Mitglieder kehren dem Resort den Rücken.

„Es ist ein sehr trauriger Ort“, sagt der Historiker und Autor Laurence Leamer gegenüber dem US-Sender „MSNBC“ über Mar-a-Lago. Der Experte hat sogar ein Buch über das Anwesen und seine illustren Mitglieder geschrieben. Leamer sagt, er habe mit einer Reihe ehemaliger Mitglieder gesprochen, die nach Trumps Ausscheiden aus dem Amt „stillschweigend gegangen sind“.

Donald Trumps Lieblingsresidenz Mar-a-Lago: „Es ist nicht das, was es war“

Laut Leamer klagten die ehemaligen Mitglieder darüber, dass das Essen nicht gut sei. Zudem habe Donald Trump mit dem Verlust seiner Macht als US-Präsident auch deutlich an Attraktivität für die Mitglieder verloren. Viel mehr sei den einst treuen Mitgliedern nun wichtig, keine Verbindung mehr zum ehemaligen US-Präsidenten zu haben.

Donald Trump zog in das Anwesen in Palm Beach, Florida, nachdem seine Amtszeit letzte Woche geendet war. Trump machte sich sogar noch vor der Amtseinführung seines Nachfolgers Joe Biden auf den Weg nach Mar-a-Lago. Aber ohne das Gütesiegel des amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten, der auf dem Anwesen arbeitet, finden die Gäste, dass Mar-a-Lago seinen Charme verloren hat. Es gäbe während der Pandemie keine Unterhaltung auf dem Anwesen erklärt Leamer und fügt hinzu: „Es ist ein trauriger Ort. Es ist nicht das, was es war.“

Donald Trumps Resort Mar-a-Lago: „Ein schrecklicher Ort“

Als Donald Trump noch US-Präsident war, zahlten viele Leute bis zu 200.000 Dollar für eine Mitgliedschaft in Mar-a-Lago, so Leamer. Diesen Preis würden sie kaum weiterhin zahlen. Das ist bitter für Trump, denn zuletzt war das Resort eine seiner wenigen Unternehmungen, die gute Zahlen schrieb. Trumps Hotels und Gastgewerbeunternehmen wurden während der Coronavirus-Pandemie hart getroffen, aber der Umsatz in Mar-a-Lago stieg noch im letzten Jahr von 21,4 Millionen Dollar auf 24,2 Millionen Dollar.

Kritiker verspotten Mar-a-Lago dagegen schon länger als schwerfälligen, spießigen Club, der mit Trump-Erinnerungsstücken gefüllt ist - einige davon seien sogar gefälscht. Der Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel erzählte am Freitag von einem Besuch in dem Resort, kurz bevor Donald Trump US-Präsident wurde: „Man kann gar nicht übertreiben, wie komisch es ist“, sagte Kimmel in The Ringer‘s „The Bill Simmons Podcast“: „Es war einfach ruhig und ein schrecklicher Ort“, so Kimmel. „Und jetzt lebt er an diesem schrecklichen Ort.“

Donald Trump verlegte seinen ständigen Wohnsitz im Jahr 2019 vom Trump Tower in New York in das Resort in Florida. Allerdings ist umstritten, ob er dort dauerhaft wohnen darf, weil das gegen seine Vereinbarung mit der Stadt Palm Beach von 1993 verstoßen könnte. Zuletzt gab es Ärger um Mar-a-Lago, weil dort eine Silvesterparty ohne Maske und Abstand stattfand.

Mar-a-Lago: Anwohner mögen Donald Trump nicht mehr

„Sogar hier mögen die Leute ihn nicht“, glaubt Leamer und bezieht sich dabei auf die Einwohner:innen von Palm Beach - von denen dennoch viele für Donald Trump gestimmt hatten, weil sie sich niedrigere Steuern und einen boomenden Aktienmarkt erhofft hatten: „Es ist nur ein weiteres Maß dafür, wie seine Macht gesunken ist.“ (Tobias Möllers, Rebecca Röhrich, Tobias Möllers)

Rubriklistenbild: © Orit Ben-Ezzer/Imago Images

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