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Liz Cheney
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US-Republikanerin Liz Cheney bei einer Pressekonferenz in Washington, D.C.

USA

Donald Trumps Erzfeindin Liz Cheney schießt zurück: Die „große Lüge“ ist gar keine

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Die Republikaner kommen nicht zur Ruhe. Nach der Wahlniederlage von Donald Trump kommt es zum nächsten Machtkampf – mittendrin: Trumps neue Erzfeindin Liz Cheney.

Washington D.C. – Liz Cheney und Donald Trump stehen sich seit geraumer Zeit feindlich gegenüber. Ein Grund für diese Entwicklung ist Cheneys Vorpreschen im zweiten Impeachment-Verfahren gegen den Ex-Präsidenten der USA. Sie kommentierte das Amtsenthebungsverfahren öffentlich und stimmte schließlich gegen Trump. Der 74-Jährige ließ anschließend keine Gelegenheit aus, Cheneys Bild in der Öffentlichkeit zu beschmutzen. Gerüchten zufolge soll Trump im Golfressort Mar-a-Lago herumerzählt haben, die 54-Jährige habe „keine Freunde“. Schließlich startete er einen Versuch, die US-Republikanerin aus dem Repräsentantenhaus zu drängen – vergeblich, denn sie genoss damals und genießt auch heute erhebliches Vertrauen in der Partei. Eine Abstimmung über ihr politisches Schicksal gewann Cheney im Februar 2021.

Nun hat sich Liz Cheney erneut zu Donald Trump und dem Ausgang der US-Wahl 2020 geäußert. Am Montag (03.05.2021) schrieb sie auf Twitter: „Die Wahl 2020 wurde nicht gestohlen. Wer das behauptet, verbreitet DIE GROSSE LÜGE, kehrt dem Gesetz den Rücken und vergiftet unsere Demokratie.“ Damit nahm sie Bezug auf eine am selben Tag verbreitete Nachricht Trumps, in welcher er davon sprach, dass „die verfälschte Präsidentschaftswahl [...] als DIE GROSSE LÜGE“ bekannt sein werde. Das berichtet unter anderem der Guardian.

Neuigkeiten zu Donald Trump

Nachrichten zum Ex-Präsidenten der USA finden Sie auf der Themenseite Trump-News.

Donald Trump: Erzfeindin poltert gegen Ex-Präsidenten – US-Wahl 2020 „wurde nicht gestohlen“

Cheneys Aussagen zu Ex-Präsident Trump dürften neues Öl ins Feuer gießen. In der republikanischen Partei tobt seit Trumps Niederlage gegen Joe Biden ein erbitterter Machtkampf zweier Lager. Kritikerinnen und Kritiker der 54-Jährigen sind längst nicht verstummt, Cheney droht eine erneute Abstimmung über ihre Zukunft.

Kevin McCarthy, Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, zeigte sich beispielsweise verärgert über ihre Aussagen zu Trump. McCarthy sei „wütend“, so eine anonyme Quelle. Das berichtet der TV-Sender CNN.

US-Republikanerin Liz Cheney in Washington. (Archivfoto)

News zu den USA

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Für die US-Republikaner drängt die Zeit. Die inhaltliche Linie der Partei ist zersplittert – eine Vereinheitlichung angesichts der anstehenden Midterm-Wahlen 2022 ist dringend nötig. Sie wäre Grundlage einer realistischen Chance, das Repräsentantenhaus zurückzugewinnen. Dort halten die US-Demokraten derzeit eine knappe Mehrheit. (tu)

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