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USA: Warum die Demokraten bei Zwischenwahlen auf Donald Trump hoffen

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Von: Marvin Ziegele

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Donald Trump, die große Hoffnung der Demokraten für die Kongresswahlen 2022?
Donald Trump, die große Hoffnung der Demokraten für die Kongresswahlen 2022? © Scott Olson/AFP

Donald Trump sorgt auch nach seiner Amtszeit für Schlagzeilen. Doch vielen Demokraten ist das nicht genug. 

Washington D.C. – Die Zwischenwahlen in den USA am 08. November 2022 liegen noch in weiter Ferne. Die jüngsten Schlagzeilen über Donald Trump hat viele Menschen in den USA an die chaotische Amtszeit des ehemaligen Präsidenten erinnert. Den Demokraten missfällt das nicht, doch es scheint nicht genug zu sein, um demokratische Wähler aufzuwecken, berichtet das Nachrichtenportal Politico.

Die Begeisterung für die Regierung der Demokraten in den USA unter Joe Biden ist nicht hoch. Im Februar rauschte die Zustimmung für Joe Biden auf ein historisches Tief in seiner Amtszeit: Nur 41 Prozent der in einer Umfrage befragten Einwohner:innen der USA waren mit der Arbeit ihres Präsidenten zufrieden.

Donald Trump: Der „Schurke“ für die Zwischenwahlen

Nun hoffen die Demokraten, dass weitere Skandalberichte über Donald Trump und Kohorten die demokratische Basis wecken könne. „Wir haben immer noch einen Schurken. Wir müssen die Leute daran erinnern, wie das war. Und das macht mir eine Heidenangst“, sagte der demokratische Abgeordnete Scott Peters laut Politico.

Halbzeitwahlen in den Vereinigten Staaten 2022Termin
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Wahl zum Senat in den USA 202208. November 2022
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 „Um Gottes Willen, wie sind wir an den Punkt gekommen, an dem [...] die Basiswähler so wütend über zwei unserer eigenen Senatoren sind, anstatt über Mitch McConnell und Donald Trump und den 6. Januar? Das ist eine äußerst missglückte Situation“, fügte er hinzu.

Donald Trump „Verdammt noch mal gar nichts getan“

Sich auf Trump zu konzentrieren, wird wohl kaum der einzige Punkt im Plan der Demokraten für die Zwischenwahlen im Jahr 2022 sein, resümiert Politico. Stattdessen würden die Demokraten lieber auf ihre eigenen Erfolge setzen. Aber Angst, ein Mittel das Trump selbst beherrscht, könnte ein effektiveres Mittel sein, um sich die Zustimmung der unschlüssigen oder „schlafenden“ Wähler zu sichern.

„Wenn die Demokraten die Mehrheit verlieren [...] dann werden Leute wahrhaftig mit unvorstellbaren Dingen davonkommen“, sagte der demokratische Abgeordnete Bill Pascrell. Die Demokraten mögen zwar „unvollkommen“ sein, sagte er, aber die Republikaner hätten „verdammt noch mal gar nichts getan“. (marv)

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