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Jen Psaki
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Jen Psaki ist Pressesprecherin von Joe Biden. (Archivfoto)

USA

Joe Bidens Pressesprecherin macht sich über Donald Trump lustig

  • Tim Vincent Dicke
    vonTim Vincent Dicke
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Mit großer Begeisterung gründete Donald Trump die Space Force. Eine Bemerkung zur Raumfahrtabteilung aus dem Team von Joe Biden sorgt jetzt für Lacher.

  • Eine Aussage aus dem Team von Joe Biden bringt zahlreiche Politiker:innen der republikanischen Partei auf die Barrikaden.
  • Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, leistet sich eine flapsige Antwort zur Militärabteilung Space Force. Im Internet sorgt die Bemerkung über Donald Trumps Weltraum-Militär für Lacher.
  • Trump-News: Alle Informationen rund um den Ex-Präsidenten auf unserer Themenseite.

Washington D.C. – Eine saloppe Aussage aus dem Team von US-Präsident Joe Biden über die Space Force hat für Lacher in den sozialen Netzwerken gesorgt. Die Republikaner dagegen reagierten sauer.

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag (2.2.2021) wurde Jen Psaki, Sprecherin des Weißen Hauses, von einem Reporter gefragt, ob Joe Biden bereits irgendwelche Entscheidungen über die Zukunft der Space Force getroffen habe. Psaki antwortete flapsig: „Wow. Space Force. Das ist das Flugzeug von heute.“

Die Space Force war eines der Lieblingsprojekte von Donald Trump. Eine Bemerkung aus dem Biden-Team sorgt nun für wütende Reaktionen der Republikaner.

Sprecherin von Joe Biden mit flapsiger Bemerkung: Donald Trump gründete Space Force

Dabei spielte sie wohl auf eine frühere Journalistenfrage an, die sich mit den Farben der Air Force One beschäftigt hatte. Psaki fügte hinzu: „Es ist eine interessante Frage. Ich bin gerne bereit, das mit unserem Ansprechpartner bei der Space Force zu klären.“ Sie sei sich jedoch nicht sicher, wen sie dafür anfragen könne.

Donald Trump hatte im Dezember 2019 erstmals seit 1947 wieder eine eigene US-Teilstreitkraft geschaffen. Für Trump war die Gründung ein Erfolg, da er sich für die Bildung einer eigenen Space Force eingesetzt hatte, mit der sich das US-Militär für Konflikte im Weltraum wappnet. „Das Weltall wird sowohl hinsichtlich Verteidigung und Angriff als auch so vielen anderen Dingen die Zukunft sein. Und nach dem, was ich höre, und auf der Basis von Berichten sind wir bereits führend im Weltraum“, sagte der ehemalige Machthaber.

Space Force von Donald Trump: Republikaner sind sauer

Aus der Republikanischen Partei kamen nach der Bemerkung aus dem Biden-Team wütende Reaktionen. „Es ist besorgniserregend zu sehen, wie die Pressesprecherin der Biden-Administration unverhohlen eine ganze Abteilung unseres Militärs als Pointe eines Witzes herabsetzt“, so der Republikaner Mike Rogers. China, da sei er sich sicher, lache bestimmt über die Aussagen von Jen Psaki.

„Während die Biden-Administration weiterhin darüber nachdenkt, ob die Kommunistische Partei Chinas eine Bedrohung darstellt oder nicht, macht China Überstunden, um die dominierende Kraft im Weltraum zu werden“, schrieb der Republikaner Michael Waltz auf Twitter.

In den sozialen Medien sorgte das Thema für Lacher, die Raumfahrtabteilung der US-Streitkräfte wurde mit Science-Fiction-Filmen wie Star Wars oder Star Trek verglichen. Die Empörung von konservativen Politiker:innen dagegen löste Kopfschütteln aus. „Donald Trump verhöhnte (...) John McCain, beschimpfte Kriegswitwen“, schrieb Bryan Behar, Blogger der Huffington Post, und fügte ironisch hinzu: „Die Republikaner, heute: Jen Psaki hat einen Witz über die Space Force gemacht!!“

Sprecherin von Joe Biden rudert zurück: Was wird aus Donald Trumps Space Force?

Nach den Reaktionen ruderte die Biden-Sprecherin zurück. „Wir freuen uns auf die weitere Arbeit der Space Force und laden die Mitglieder des Teams ein, uns jederzeit im Briefing Room zu besuchen“, schrieb Psaki auf Twitter. Joe Biden und seine Regierung würden sich selbstverständlich freuen, wenn sie über die „wichtige Arbeit“ der Streitkräfte informiert werden.

Psakis Antwort auf die Frage nach der Space Force sei ein „ziemlich klares Indiz dafür, dass die nationale Sicherheit im Weltraum für das Weiße Haus keine Top-Priorität hat – zumindest nicht im Moment“, sagte der Analyst Todd Harrison dem Raumfahrt-Branchendienst „SpaceNews“. „Sie haben eine Menge anderer Dinge, mit denen sie sich beschäftigen müssen, von Covid über den Klimawandel bis hin zur Wirtschaft.“ Laut Harrison sollte die US-Regierung jedoch gut vorbereitet sein – denn auch der Weltraum sei nicht vor Krisen geschützt. (Tim Vincent Dicke)

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