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Angriff auf US-Kapitol

Polizei nur „geküsst“ und „umarmt“ - Donald Trump verteidigt Kapitol-Sturm seiner Anhängerschaft

  • Delia Friess
    VonDelia Friess
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Lange war es still um den US-Präsidenten Donald Trump. Nun meldet sich Trump erneut zu Wort - und verbreitet erneut falsche Behauptungen.

USA - In einem Interview mit seinem ehemaligen Haussender Fox News behauptet der ehemalige US-Präsident Donald Trump wieder einmal Dinge, die viele Menschen schockieren dürften. Donald Trump verteidigt in dem Telefoninterview die Angreifer:innen auf das US-Kapitol, die sich am 6. Januar 2021 gewaltsamen Zugang zum Kongress der USA verschafft haben.

Donald Trump kann die Aufregung um den Sturm aufs Kapitol nicht verstehen.

Ex-Präsident bei Fox News: Donald Trump behauptet, Angreifer und Polizei hatten „großartige Beziehung“

Die juristische Verfolgung der Eindringlinge durch US-Strafverfolgungsbehörden bezeichnete Trump als „politisch motiviert“. Zwar hätten einige von ihnen das Kapitol betreten, was sie nicht hätten tun sollen, allerdings sei keine Gefahr von den Angreifer:innen ausgegangen, so der Ex-Präsident. Sie hätten eine sehr gute Beziehung zu der Polizei und den Sicherheitskräften vor Ort gehabt und sie „geküsst“ und „umarmt“, behauptete Trump weiter. Diese Leute würden jetzt verfolgt werden.

Im Verlauf des Interviews erhob Donald Trump zudem erneut Vorwürfe gegen die „radikale Linke“, die mehrfach Gewalt ausgeübt habe und nicht verfolgt werden würde. Beweise für seine Behauptungen legte Donald Trump nicht vor.

Donald Trump

Alle Informationen zum 45. US-Präsidenten finden Sie in den Trump-News.

Donald Trump gibt Fox News Interview und verteidigt Angreifer:innen auf US-Kapitol erneut

Fakt ist aber: Bei dem gewaltsamen Angriff auf das US-Kapitol in Washington am 6. Januar starben nachweislich fünf Menschen, darunter auch ein Polizist. Mehr als 300 Menschen sollen in den Angriff involviert gewesen sein. Zuvor hatten Donald Trump und seine Kinder Donald Trump Jr. und Eric Trump die Trump-Anhänger:innen massiv aufgestachelt und behauptet, bei den US-Wahlen 2020 sei es zu massiven Wahlbetrug gekommen.

Auch nach seinem unfreiwilligen Abgang aus dem Weißen Haus in Washington scheint Donald Trump an Lügen festhalten zu wollen und spielt die Gewalt und offen zur Schau gestellte Gewaltbereitschaft seiner teilweise rechtsradikalen Anhänger:innen weiter herunter. (Delia Friess)

Rubriklistenbild: © JOE RAEDLE/afp

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