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Hauptquartier in Florida

Donald Trump plant die politische Zukunft aus eigenem Büro in Florida

  • vonTobias Ketter
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Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat ein neues Hauptquartier. Dort sollen öffentliche Stellungnahmen und zukünftige Auftritte koordiniert werden.

  • Donald Trump will seine politische Laufbahn fortsetzen. Nun hat er ein Büro in Florida eröffnet.
  • Es gibt Hinweise, dass der ehemalige Präsident der USA eine eigene Partei gründen möchte.
  • Trump-News: Alle Neuigkeiten zum abgewählten US-Präsidenten auf der Themenseite der FR. 

Palm Beach - Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat Washington schon vor der Vereidigung seines Nachfolgers Joe Biden am Mittwoch (20.01.2021) in Richtung Florida verlassen. Dort lebt er derzeit auf einem Luxus-Anwesen. Seit seinem Abflug aus der US-Hauptstadt ist der 74-Jährige nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten. Allerdings hat Trump wohl dennoch weitere politische Ziele. So eröffnete er nun ein Büro in Florida. Von dort aus möchte sich der in Ungnade gefallene Ex-Präsident der USA um seine politische Agenda kümmern.

In dem neuen Hauptquartier von Donald Trump in Florida sollen öffentliche Stellungnahmen und zukünftige Auftritte von ihm koordiniert werden. Man werde Trumps „offizielle Aktivitäten zum Vorantreiben der Interessen der Vereinigten Staaten“ befördern und sich darum kümmern, die Agenda der Trump-Regierung durch öffentlichen Einsatz und Organisation weiterzutragen, heißt es in einer Mitteilung. Das Büro wird unter anderem von Mitarbeitern seiner früheren Verwaltung in Washington geleitet. Das berichtet die britische Internetzeitung „The Independent“.

Donald Trump will seine politische Karriere fortsetzen. Deshalb hat er nun ein neues Büro in Florida eröffnet.

USA: Donald Trump will auf die politische Bühne zurückkehren

Wie die politische Zukunft von Donald Trump aussehen soll, scheint derzeit noch unklar. In seiner Abschiedsrede hatte der 74-Jährige erklärt, dass er „in irgendeiner Form“ zurückkehren werde. In einer kurzen Erklärung an einen Reporter des „Washington Examiner“ sagte der ehemalige Präsident der USA: „Wir werden etwas tun, aber noch nicht jetzt.“

Laut dem „Wall Street Journal“ habe Donald Trump bereits vor seinem Abschied aus dem Weißen Haus in Washington mit Vertrauten über die Gründung einer Partei gesprochen.  Es sei der Name „Patriot Party“ gefallen. Ob und wann es zur Gründung kommt, ist derzeit allerdings noch offen.

Impeachment gegen Donald Trump könnte Rückkehr in das Weiße Haus unmöglich machen

Bereits seit mehreren Monaten wird außerdem darüber spekuliert, ob Donald Trump im Jahre 2024 noch einmal als US-Präsident kandidiert. Hinter diesem Vorhaben steht allerdings ebenfalls noch ein großes Fragezeichen. Denn gegen den 74-Jährigen wurde ein Impeachment eingeleitet. Sollte er im Rahmen des Amtsenthebungsverfahren für schuldig befunden werden, könnte dies dazu führen, dass Trump bis an sein Lebensende kein politisches Amt in den USA mehr ausführen darf. Damit wäre auch eine Rückkehr in das Weiße Haus ausgeschlossen.

Für eine Verurteilung ist eine Zweidrittelmehrheit im Senat nötig. Insgesamt 17 republikanische und alle demokratischen Senatoren müssten der Schuld von Donald Trump zustimmen, damit diese Mehrheit erreicht wird. Bislang ist nicht klar, ob sich genügend Republikaner während des Amtsenthebungsverfahrens gegen den Ex-Präsidenten der USA stellen werden. Die Grand Old Party steht in dieser Frage quasi vor einer Zerreißprobe.

Das Impeachment gegen den 74-Jährigen wurde eingeleitet, nachdem er sein Anhänger zum Sturm auf das Kapitol in Washington am Mittwoch (06.01.2021) angestiftet hatte. Bei den Unruhen in der US-Hauptstadt kamen fünf Menschen ums Leben. (Tobias Ketter)

Rubriklistenbild: © Susan Walsh/dpa

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