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CPAC-Konferenz

Umfrage bei CPAC: Mehrheit spricht sich für Donald Trump als Kandidat 2024 aus

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  • Lukas Rogalla
    Lukas Rogalla
  • Tim Vincent Dicke
    Tim Vincent Dicke
  • Friederike Meier
    Friederike Meier

Die CPAC-Konferenz ist eine Messe für Donald Trump, der sein Comeback auf der politischen Bühne gibt. Das Teilnehmerfeld träumt von einer Rückkehr Trumps in Weiße Haus.

  • Donald Trump tritt bei der CPAC-Konferenz wieder in der Öffentlichkeit auf, erstmals seit den Ausschreitungen im Kapitol der USA am 6. Januar.
  • Vor dem Auftritt des ehemaligen US-Präsidenten hat auch sein Sohn, Donald Trump Junior, eine Rede gehalten.
  • Die Ausschreitungen hatten das zweite Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump zur Folge und führten auch dazu, dass sich im Vorfeld zur CPAC-Konferenz zahlreiche Republikaner vom Ex-Präsidenten distanzieren.
  • Trump-News: Alle Nachrichten zum früheren Präsidenten auf unserer Themenseite.

Update vom Dienstag, 02.03.2021, 11:21 Uhr: Bei einer Probeabstimmung auf der CPAC Konferenz, einer Veranstaltung konservativer Aktivist:innen, hat sich die Mehrheit für einen Präsidentschaftskandidat Donald Trump im Jahr 2024 ausgesprochen. Wie das Nachrichtenportal „Vox“ meldet, stimmten 55 Prozent für diese Option. An zweiter Stelle kam der Governeur von Florida, Ron DeSantis mit 21 Prozent Zustimmung und an dritter Stelle mit viel Abstand die Gourverneurin von South Dakota, Kristi Noem.

97 Prozent der Anwesenden fanden demnach Donald Trumps Leistungen als Präsident gut, 95 Prozent sprachen sich dafür aus, dass die Republikanische Partei seine Agenda weiter verfolgen solle. Nach Einschätzung von Vox deutet das darauf hin, dass es immer noch Einfluss auf die Partei hat, auch wenn er nicht wieder kandidiert. Andere Reden auf der Konferenz hätten zudem darauf hingedeutet, dass Trump durch seine Unterstützung einer anderen Person als Königsmacher fungieren könnte.

In der Vergangenheit waren solche Probeabstimmungen auf der CPAC jedoch nicht gut darin, den tatsächlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner vorherzusagen. Der Journalist Jake Sherman wies auf Twitter darauf hin, dass die Umfrage zuletzt im Jahr 2012 richtig lag, als Mitt Romney Kandidat wurde.

Donald Trump bei CPAC: „Er tut so, als würde er 2024 kandidieren“

+++ 10.14 Uhr: Dass Donald Trump auf der CPAC-Konferenz seine erste Rede seit einem Monat hält, scheint seine Nichte Mary Trump für nicht sonderlich wichtig zu halten. Auf Twitter postete sie am Sonntag (28.02.2021) während des Auftritts des ehemaligen Präsidenten ein Bild von einem Sonnenuntergang. Sie schrieb dazu: „Weil gerade nichts Bedeutendes passiert, ist hier ein Sonnenuntergang.“

Mit den Zielen ihres Onkels hat sich Mary Trump, Psychologin und Kritikerin von Donald Trump, wohl trotzdem auseinandergesetzt. In einem Interview mit dem US-amerikanischen Nachrichtensender MSNBC spekulierte sie, dass Trump weiter mit einer Präsidentschaftskandidatur spielen werde – um Spenden einnehmen zu können. „Ich stelle mir eine Realität vor, in der er so tut, als würde er kandidieren“, sagte sie. „Wir müssen verstehen, dass Donald in den letzten paar Monaten mehr Geld verdient hat, indem er Spenden gesammelt hat, um für die ‚große Lüge‘ zu kämpfen oder sich selbst in Stellung zu bringen, als er es jemals auf legitime Weise in irgendeinem anderen Unterfangen getan hat.“

Unterlagen der Federal Election Commission zeigen laut Informationen der US-amerikanischen Onlinezeitung Huffpost, dass mehr als 207 Millionen Dollar für die Trump-Kampagne, das Republican National Committee und andere angeschlossene Komitees in den Wochen nach der Wahl am 3. November gesammelt wurden – ein Großteil davon durch Spendenaufrufe, die falsche Behauptungen über Wahlbetrug aufgestellt hätten.

Ein Screenshot von einem Interview, das Mary Trump im Juli gegeben hat. Die Nichte von Donald Trump sieht ihren Onkel kritisch.

Donald Trump bei CPAC: „Wir lieben Dich“ - Republikaner stehen stramm hinter Ex-Präsidenten

Update vom Montag, 01.03.2021, 06.30 Uhr: Der frühere US-Präsident Donald Trump hat sich mit einer kämpferischen Rede auf der politischen Bühne zurückgemeldet und eine Kandidatur bei der Wahl 2024 offengelassen. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit dem Machtwechsel im Weißen Haus schwor der 74-Jährige die Republikanische Partei am Sonntagabend in Orlando (Florida) auf seinen Kurs ein.

„Ich werde weiterhin direkt an Eurer Seite kämpfen“, betonte er bei der Konferenz CPAC, einer Veranstaltung konservativer Aktivisten. Die Gründung einer eigenen Partei schloss Trump aus. „Wir haben die republikanische Partei“, sagte er. „Wir werden vereint und stark wie nie zuvor sein.“

Im weiteren Verlauf seiner 90-minütigen Rede kokettierte der Ex-Präsident mit einer möglichen erneuten Kandidatur. Er kündigte an, die Republikaner würden bei den kommenden Wahlen das Repräsentantenhaus und den Senat von den Demokraten zurückerobern, „und dann wird ein republikanischer Präsident eine triumphale Rückkehr ins Weiße Haus schaffen. Ich frage mich, wer das sein wird. Ich frage mich, wer das sein wird“, sagte er unter dem Jubel seiner Anhänger, die unter anderem „Wir lieben Dich“ skandierten. In Trumps einziger Amtszeit haben die Republikaner die Mehrheit in beiden Kongresskammern eingebüßt und das Weiße Haus verloren.

CAPC - Trump übt scharfe Kritik an Biden

Generell übte Trump scharfe Kritik an der Politik seines Nachfolgers, was für einen frisch aus dem Amt geschiedenen Ex-Präsidenten ungewöhnlich ist. Er bescheinigte Biden „den katastrophalsten ersten Monat eines Präsidenten in der modernen Geschichte“. Trump warf Biden erneut vor, die USA zu „einem sozialistischen Land“ machen zu wollen, und warnte vor „linker Tyrannei“. Trump sagte: „Wir befinden uns mitten in einem historischen Kampf um Amerikas Zukunft. Unsere Identität als Amerikaner steht auf dem Spiel“
 

„Werden gewinnen“ – Trump schwört Fans auf neue Ära ein

+++ 22.48 Uhr: Länger als eine Stunde haben sich seine Fans geduldet und unmaskiert gejubelt, gesungen und getanzt, bis Donald Trump zum Song „God Bless the U.S.A“ auf die Bühne der Konferenz CPAC trat. „Vermisst du mich schon, CPAC?“, fragte Trump und erntete Jubel. „Die Reise, die wir vor vier Jahren begonnen haben, ist noch lange nicht zu Ende“, kündigte Trump an. Es habe nie eine erfolgreichere Reise gegeben. „Wir werden gewinnen.“ Die Republikaner hätten jetzt vier Jahre lang die Aufgabe, die „radikalen Demokraten und Fake News-Medien zu bekämpfen“, so Trump.

Erster Auftritt von Donald Trump: Er lässt seine Fans warten

+++ 22.21 Uhr: Vor seinem ersten Auftritt seit dem Ende seiner Amtszeit lässt Ex-Präsident Donald Trump das Publikum auf der CPAC-Konferenz in Florida auf sich warten. Nach Angaben von „Fox News“, einem Sponsor der konservativen Veranstaltung, wird der Beginn der für 21.40 Uhr MEZ angekündigte Ansprache erst gegen 22.55 Uhr MEZ erwartet. Der Sender erwartete eine rund zweistündige Rede.

Der republikanische Kongressabgeordnete Jim Jordan sieht derweil den früheren US-Präsidenten Donald Trump auch nach dessen Wahlniederlage an der Spitze der Republikaner. „Präsident Trump ist der Anführer der konservativen Bewegung. Er ist der Anführer der America-First-Bewegung. Er ist der Anführer der republikanischen Partei“, sagte der enge Trump-Vertraute am Sonntag (28.02.2021) bei der Konferenz CPAC. Nachdem CPAC-Teilnehmer „USA, USA, USA“ skandierten, fügte Jordan hinzu: „Und ich hoffe, dass er am 20. Januar 2025 wieder der Anführer unseres großartigen Landes ist.“

Fans bekennen sich bei CPAC zu Donald Trump

+++ 21.30 Uhr: Die diesjährige CPAC-Konferenz steht ganz im Zeichen einer Donald Trump-Fangemeinde bei den Republikanern. Bevor Donald Trump am Sonntagabend (28.02.2021) das Wort ergreift, haben zahlreiche andere Redner:innen die Zeit genutzt, um ihren ehemaligen Präsidenten zu loben und zu unterstützen. Laut „CNN“ waren Buh-Rufe zu hören, als Durchsagen an das Tragen von Masken zum Schutz vor dem Coronavirus erinnerten – Trump hatte sich selbst lange Zeit dagegen gewettert.

„Ich sage es euch jetzt, Donald Trump geht nirgendwo hin“, sagte Texas‘ Senator Ted Cruz am Freitag. „Es gibt nichts, was er sagen könnte, das meine Meinung über ihn ändern würde“, sagte ein weiterer Republikaner, „CNN“ gegenüber. Alle Teilnehmenden, die der Sender gefragt habe, hätten beteuert, dass sie Trump bei einem erneuten Antritt als Präsidentschaftskandidat 2024 unterstützen würden. Noch ist allerdings nicht klar, ob er noch einmal antreten oder eventuell die Rolle des Königsmachers einnehmen wird.

Donald Trump ist zurück im Rampenlicht

Update vom Sonntag, 28.02.2021, 07.00 Uhr: „CNN“-Moderator Anderson Cooper hat eine neue Bezeichnung für die CPAC-Konferenz geprägt, die die Republikaner zu großen Teilen dazu nutzen, die Ergebnisse der US-Wahl 2020 in Zweifel zu ziehen: „Woodstock für Wahllügner“.

Donald Trump ist zurück im Rampenlicht – und spricht auf der CPAC-Konferenz. (Archivfoto)

Heute Abend kommt es nun zum Auftritt des Vordenkers dieser Einstellung. Der frühere Präsident Donald Trump wird bei der jährlich stattfindenden Treffen mit konservativen Aktivist:innen und Politiker:innen um 21.40 Uhr MEZ in Orlando im US-Bundesstaat Florida seine erste Rede seit seinem Amtsende halten. Der Sender Fox News berichtete vorab, Trump werde scharfe Kritik an der Politik seines Nachfolgers Joe Biden üben.

Mit Spannung erwartet wird zudem, ob Donald Trump Hinweise auf eine mögliche erneute Präsidentschaftskandidatur 2024 machen könnte. Trump hatte in der Vergangenheit offen mit dieser Möglichkeit geliebäugelt. Nach seinem Freispruch im Impeachment-Prozess wegen der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar steht ihm dieser Weg grundsätzlich offen. Trump genießt bei großen Teilen der Partei und der Basis nach wie vor starken Rückhalt, auch wenn es parteiinterne Kritiker gibt.

Donald Trump wird mit einer goldenen Statue geehrt.

Derweil fuhr der frühere Außenminister Mike Pompeo eine Attacke gegen die progressive Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez. der ehemalige Diplomat beschuldigte die Demokraten, die Militärausgaben ausschöpfen und „Armeegrün gegen AOC-Grün“ tauschen zu wollen.

Redner:innen auf der CPAC-Konferenz
Donald Trumpfrüherer US-Präsident
Mike Pompeofrüherer US-Außenminister
Sarah Huckabee Sandersfrühere Sprecherin des Weißen Haus
Donald Trump juniorältester Sohn von Donald Trump
Ted CruzSenator aus Texas
Ron DeSantisGoverneur von Florida
Ben Carsonfrührer Minister für Wohnungen und Stadtentwicklung
Larry KudlowWirtschaftsberater im Weißen Haus unter Donald Trump
u.v.m.

Donald Trump Jr. zieht über Joe Biden her

Update vom Samstag, 27.02.2021, 09.00 Uhr: Vor dem großen Auftritt des Ex-Präsidenten auf der CPAC-Konferenz am Sonntag (28.02.2021) hat sein Sohn, Donald Trump Junior, eine Rede gehalten – in etwa mit dem Titel „Entfacht den Geist des amerikanischen Traums erneut“ („Reignite the Spirit of the American Dream“). Zum Abschluss des zweiten Tages zog Trump Junior über Präsident Joe Biden, Liz Cheney („weniger beliebt als ihr Vater bei einer Wachteljagd“) sowie angebliche „Cancel Culture“ im Zusammenhang mit (Mr.) Potato Head und den Muppets her. Letztere hatte der Streamingdienst Disney+ aufgrund von „negativen Stereotypen“ mit einer Inhaltswarnung versehen. Schuld seien die „radikalen Linken“, denn „es gibt nichts, dass sie nicht canceln wollen“. Das Motto der CPAC-Konferenz in diesem Jahr lautet schließlich „America, Uncanceled“.

„Wer hätte gedacht, dass wir den Mittleren Osten innerhalb von 33 Tagen bombardieren?“, fragte Trump Junior in Hinsicht auf die Luftangriffe von Joe Biden in Syrien rhetorisch. In seiner Rede attackierte er neben dem Demokraten auch Republikaner, die Donald Trump kritisch gegenüberstehen, anscheinend, um den Weg für dessen politisches Comeback zu ebnen. Die „MAGA“-Politik seines Vaters würde auch weiterhin „die Zukunft“ der Republikanischen Partei bleiben. Auch Kimberly Guilfoyle, die Partnerin von Trump Junior, sagte, dass der Ex-Präsident in den nächsten vier Jahren „von seinem Schreibtisch in Mar-a-Lago“ mehr für Amerika erreichen wird als sich Joe Biden und Kamala Harris überhaupt erträumen könnten.

Donald Trump bei CPAC: Verehrung und Gegenwind aus Reihen der Republikaner

Update vom Freitag, 26.02.2021, 08.25 Uhr: Während die halbe Welt mit Spannung auf den am Sonntag erwarteten Auftritt von Donald Trump bei der CPAC-Konferenz in Orlando blickt, werden zahlreiche Prominente der Republikanischen Partei der Veranstaltung in diesem Jahr fernbleiben. Darunter vor allem Personen, die in den vergangenen Woche mit Trump gebrochen hatten.

Donald Trump Jr. auf der CPAC-Konferenz.

Wie das US-Nachrichtenportal Bloomberg berichtet, wurde Mitch McConnell, der amtshöchste Republikaner in Washington D.C., gar nicht erst eingeladen. McConnell hatte im Impeachment-Verfahren noch gegen eine Verurteilung von Donald Trump gestimmt, war danach aber deutlich auf Distanz zum Ex-Präsidenten gegangen. Auch Mitt Romney, republikanischer Senator aus Utah und einstiger Präsidentschaftskandidat seiner Partei, wurde nicht eingeladen.

Einladungen ausgeschlagen haben laut Bloomberg sowohl Mike Pence als auch Nikki Haley. Die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen hatte Donald Trump unlängst scharf kritisiert. „Etwas in ihm hat sich verändert“, sagte Haley im Interview mit dem US-Nachrichtenportal „The Hill“. Auch Rand Paul und Liz Cheney werden an der CPAC-Konferenz nicht teilnehmen.

CPAC-Konferenz: Donald Trump plant Redebeitrag

Update vom Donnerstag, 25.2.2021, 10:00 Uhr: Vor der CPAC-Konferenz am Wochenende gibt es Streit zwischen den Republikanern, ob Donald Trump dort eine Rede halten sollte. Der Minderheitenführerführer des Repräsentantenhauses Kevin McCarthy ist laut einem Bericht von NBC News mit der Vorsitzenden der Republikanischen Konferenz Liz Cheney in Konflikt geraten. Auf Nachfrage sagte McCarthy am Mittwoch (24.02.2021) auf einer Pressekonferenz, dass Donald Trump auf der CPAC-Konferenz sprechen sollte, Cheney sprach sich dagegen aus.

Liz Cheney, die im Januar dafür gestimmt hat, Donald Trump im Impeachment-Verfahren anzuklagen, sagte, dass die Entscheidung jedoch nicht bei ihr liege. Gleichzeitig habe sie laut NBC News deutlich gemacht, dass sie nicht will, dass Trump ihre Partei führt. „Die Entscheidung trifft die CPAC. Ich habe meine Ansichten über Präsident Trump klargemacht“, sagte Cheney und konkretisierte diese Ansichten: „Ich glaube nicht, dass er eine Rolle für die Zukunft der Partei oder des Landes spielen sollte.“

Liz Cheney, republikanische Abgeordnete, bei einer Zeremonie zum Gedenken an den Polizeioffizier des US-Kapitols Sicknick Anfang Februar. Sie positioniert sich klar gegen Donald Trump als Anführer der Republikaner.

Erster Trump-Auftritt nach Ausschreitungen in Washington – Comedian nimmt Ex-Präsident aufs Korn

+++ 20:15 Uhr: Showmaster Jimmy Kimmel nimmt die CPAC-Konferez und mithin den ersten öffentlichen Auftritt von Donald Trump seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus auf die Schippe. Trumps ehemaliger Vizepräsident Mike Pence werde übrigens nicht am CPAC teilnehmen, sagt Kimmel, obwohl man ihm versichert habe, dass er dort vor allen Menschen sicher sei, die ihn im letzten Monat während des Sturms auf das US-Kapitol umbringen wollten. 

Die CPAC-Konferenz ist eine jährliche Veranstaltung der (Erz-)Konservativen in den USA. Jimmy KImmel beschreibt die Konferenz als eine Art „Comic-Messe für Neo-Konservative und Neo-Nazis“. Dieses Jahr finden die Feierlichkeiten um Stargast Donald Trump unter dem Motto „America uncancelled“ (frei übersetzt etwa „Amerika wird nicht zensiert“) in Orlando statt. Das sei ihre große Sache, sagt Kimmel. Und vor allem deswegen interessant, da erst am Vortag einer der geplanten Redner ausgeladen wurde.

Jimmy Kimmel über Comeback von Donald Trump: „Messe für Neo-Konservative und Neo-Nazis“.

Donald Trump bringt zum ersten öffentlichen Auftritt Verbündete mit

Update vom Mittwoch, 24.2.2021, 16:21 Uhr: Unter den Redner:innen, die auf der CPAC-Konferenz 2021 angekündigt werden, finden sich etliche einstige Verbündete des Star-Gasts und Ex-Präsidenten Donald Trump. Selbst eines seiner Familienmitglieder wird einen Redebeitrag leisten. Laut der Website der Veranstaltung gibt sich Donald Trump Jr. ebenfalls die Ehre.

Daneben werden zahlreiche ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weißen Hauses unter Donald Trump das Wort ergreifen. Darunter befinden sich der Außenminister Mike Pompeo, Wohnungsminister Ben Carson, Wirtschaftsberater Larry Kudlow und Pressesprecherin Sarah Huckabee Sanders.

Ebenfalls beim CPAC vertreten ist Donald Trumps einstige Lieblingssendung auf Fox News. Moderator Pete Hegseth von der Sendung „Fox and Friends“ hat sein Kommen angekündigt.

Donald Trump plant ersten öffentlichen Auftritt auf CPAC-Konferenz

Update vom Dienstag, 23.2.2021, 16.04 Uhr: Was wird Donald Trump bei seinem ersten Auftritt nach dem Ausscheiden aus dem Weißen Haus sagen? Diese Frage beschäftigt in den USA derzeit Medien und Politik. Die diesjährige konservative CPAC-Konferenz, bei der Trump sprechen wird, findet unter dem Motto „America Uncancelled“ statt – in Anlehnung an Diskussionen über angebliche „Cancel Culture“ in den Vereinigten Staaten.

Erster Aufritt von Donald Trump: Attackiert er erneut Mitch McConnell?

Die jahrzehntealte Veranstaltung wird mit Spannung erwartet, da sich die republikanische Partei laut Beobachter:innen in einem politischen „Bürgerkrieg“ befindet: Mitglieder des Partei-Establishments gegen Trump-Loyalisten. Ein möglicher Vorgeschmack könnte Donald Trumps Erklärung vom Dienstag (16.2.2021) sein, in der er den Senatsanführer der Republikaner, Mitch McConnell, heftig attackierte.

McConnell sei „einer der unbeliebtesten Politiker der USA“, ein „düsterer, missmutiger“ Politiker „der nicht lächelt“. Dem 78-Jährigen fehle es an „politischem Verständnis, Weisheit, Begabung und Persönlichkeit“, so Donald Trump. „Wenn die republikanischen Senatoren zu ihm halten, werden sie nie wieder gewinnen“, fuhr der Ex-Präsident fort. McConnell lasse sich außerdem von den Demokraten vorführen und schwäche die Republikaner.

Nach Recherchen von „Axios“ will Donald Trump den CPAC-Auftritt als „Machtdemonstration“ nutzen. Das sagte ein langjähriger Berater des ehemaligen Amtsinhabers der Nachrichtenseite. Demnach sei Trumps Ziel, zu beweisen, dass er die republikanische Basis fest in seiner Hand habe. „Trump ist praktisch die Republikanische Partei“, so der Berater.

Donald Trump: Erster Auftritt nach der Kapitol-Erstürmung – Ex-Präsident will sich zu Joe Biden äußern

Erstmeldung vom Montag, 22.2.2021: Orlando – Die Stille um Donald Trump dürfte bald endgültig vorbei sein. Wie die Nachrichtenagentur „AFP“ aus seinem Umfeld erfuhr, will der ehemalige US-Präsident am kommenden Sonntag (28.2.2021) bei einer Konferenz konservativer Aktivist:innen und Parlamentarier:innen in Orlando, Florida auftreten. Trump werde über „die Zukunft der Republikanischen Partei und der konservativen Bewegung“ sowie die „katastrophale“ Amnestie- und Grenzpolitik seines Nachfolgers Joe Biden sprechen.

Die „Conservative Public Action Conference“, CPAC abgekürzt, gilt auch als wichtige Bühne für Republikaner:innen, die zu einer Wahl antreten wollen. Donald Trump hatte bereits mehrfach angedeutet, dass er das bei der Präsidentschaftswahl 2024 vorhabe.

Donald Trump: Erste öffentliche Rede seit Impeachment-Verfahren

Die Rede wird sein erster öffentlicher Auftritt seit der Erstürmung des Kapitols am sechsten Januar. Donald Trumps Twitter-Account wurde gesperrt, und auch wenn das Impeachment-Verfahren gegen ihn gescheitert ist, laufen noch mehrere strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn, auch im Zusammenhang mit seinen Immobilien in New York City.

Auf der CPAC-Konferenz sollen neben dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump laut deren Webseite unter anderem der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo und die ehemalige Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Huckabee Sanders auftreten. Außerdem werden auf der Webseite der Konferenz noch der Governeur von Florida, Ron DeSantis und der Senator für Texas, Ted Cruz angekündigt. Ted Cruz steht derzeit in der Kritik, weil er während eines Wintersturms mit Stromausfällen in seinem Bundesstaat in den Urlaub nach Mexiko flog.

In der vergangenen Woche hatte sich Donald Trump in Interviews unter anderem beim Rechtsaußen-Sender Newsmax TV, zum Tod des rechten Radiomoderators und Trump-Fans Rush Limbaugh geäußert. Auch dort hatte er wiederholt, dass die US-Wahl 2020 von ihm gestohlen worden sei. Außerdem hat er einen Streit innerhalb der republikanischen Partei losgetreten, indem er den Senator Mitch McConnell angriff. (Friederike Meier, Lukas Rogalla, Tim Vincent Dicke, Theresa Ricke mit dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © Brian Cahn/imago-images

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