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Nach der US-Wahl 2020

Hauptquartier von Donald Trump ist beinahe eine Geisterstadt

Donald Trump hält sich weiterhin für den wahren Sieger der US-Wahl 2020. Im Hauptquartier des US-Präsidenten deutet aber nichts auf einen konsequenten Nachwahlkampf hin. 

  • Donald Trump geht weiterhin gegen den Ausgang der US-Wahl 2020 vor.
  • Das Wahl-Hauptquartier der Republikaner wird derweil immer weiter abgebaut.
  • Wahlkampfhelfer sind kaum noch zu sehen.

Washington D.C. - Donald Trump hat den Kampf um das Weiße Haus noch nicht aufgegeben. Trotz seiner Niederlage bei der US-Wahl 2020 gegen den Demokraten Joe Biden, hofft er weiterhin Präsident der USA bleiben zu können. In den vergangenen Wochen scheiterte Trump allerdings mit Klagen wegen des Verdachts des Wahlbetrugs in einigen Swing States und auch zuletzt vor dem Obersten Gerichtshof.

Wahl-Kampagne von Donald Trump neigt sich dem Ende entgegen

Dennoch hält sich der 74-Jährige weiterhin für den wahren Sieger der Wahl. Das bekundet er unter anderem immer wieder in Statements auf Twitter. Trotz der kämpferischen Haltung von Donald Trump und seinen Anhängern scheint die Wahl-Kampagne der Republikaner so gut wie vorbei zu sein. Das zeigt sich auch im Hauptquartier der Kampagne in Nordvirginia, wie das Internetportal „The Daily Beast“ berichtet.

Laut einem Bericht gleich das Hauptquartier von Donald Trump einer Geisterstadt. (Archivfoto)

Das Hauptquartier sei jetzt eine „Geisterstadt“ mit Menschen, die auf das Ende warten, berichtet eine Person, die mit der Aktion der Kampagne vertraut ist, gegenüber „The Daily Beast“. Nach den Informationen des Nachrichtenportals wurden viele Trump-Pence-Schilder von den Wänden der Zentrale in Arlington (Virginia) entfernt. Die Schreibtische und Erinnerungsstücke wurden größtenteils gepackt oder weggeworfen. Fernsehgeräte, die noch im angemieteten 14. Stock des Gebäudes an den Wänden befestigt sind, werden zeitnah verkauft.

US-Wahl 2020: Keine Spur von Wahlkampfvertreter von Donald Trump

Der „Hotline-Raum“ für Wählerbetrug in Arlington (Virginia), den die Trump-Anhänger:innen nach der Wahlnacht errichteten, wurde bereits im vergangenen Monat abgebaut. Und im Laufe von anderthalb Stunden am letzten Sonntagnachmittag (13.12.2020) gab es laut „The Daily Beast“ kein einziges Zeichen eines Wahlkampfvertreters von Donald Trump, der in oder aus dem Gebäude kam.

Name:Donald Trump
Alter:74 Jahre (14. Juni 1946)
Geburtsort:New York City
Töchter: Ivanka und Tiffany Trump
Söhne: Eric Trump, Barron Trump und Donald Trump Jr.
Ehefrauen:Melania Trump (seit 2005), Marla Maples (1993-1999),
Ivana Trump (1977-1992)
Vermögen:2,5 Milliarden US-Dollar (Stand 2020)

„Wahltag war der 3. November“, so Jason Miller, leitender Berater der Trump-Kampagne, gegenüber „The Daily Beast“. „Wir sind jetzt in der Mitte des Dezembers. Die Kampagnen laufen aus. Das Hauptquartier von Joe Biden ist zum Beispiel auch nicht mehr voll mit Wahlkampfhelfern.“ Auf die Frage, warum die Wahlkampftätigkeit nicht noch lebhafter ist, wenn, wie Donald Trump und seine Verbündeten behaupten, dies ein historischer Kampf auf Augenhöhe mit der Nachwahlschlacht zwischen George W. Bush und Al Gore im Jahr 2000 ist, sagte Miller, es sei „schwer zu vergleichen“ und dass vieles von dem, was von der Kampagne übrig geblieben ist, jetzt wegen Corona „virtuell“ stattfinde.

Trotz der Geisterstimmung in der Zentrale in Arlington (Virginia) halten viele Anhänger von Donald Trump ihn weiterhin für den wahren Wahlsieger. „Wir sind noch nicht fertig, glauben Sie mir“, sagte der führende Trump-Anwalt Rudy Giuliani vergangene Woche gegenüber „Newsmax“, nachdem der Oberste Gerichtshof es abgelehnt hatte, einen Fall anzuhören, der darauf abzielte, die Wahlergebnisse in vier Swing States für ungültig zu erklären.

Donald Trump bleibt stur: Keine Beweise für Wahlbetrug in den USA

Doch nicht alle Republikaner machen beim Nachwahlkampf von Donald Trump gegen seinen Konkurrenten Joe Biden mit. „Alles, was ich über Politik und Wahlen weiß, zeigt mir, dass Joe Biden am 20. Januar vereidigt werden wird“, sagte Ed Rollins, ein langjähriger republikanischer Agent, der die Pro-Trump-Gruppe „Great America PAC“ leitet. Es gebe keine Beweise darauf, dass Biden nicht gewonnen habe. (Tobias Ketter)

Rubriklistenbild: © Al Drago/AFP

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