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Nach US-Wahl 2020

Donald Trump plant offenbar sein Comeback als US-Präsident

  • Lukas Rogalla
    vonLukas Rogalla
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  • Tobias Utz
    Tobias Utz
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Plant Donald Trump bereits jetzt sein Comeback als US-Präsident? Er forciert offenbar seine Rückkehr im Weißen Haus. Seine Gegner ergreifen bereits erste Maßnahmen dagegen.

  • Donald Trump könnte erneut als US-Präsident kandidieren - im Jahr 2024. Ein Ex-Berater Trumps ist sich sicher, dass Donald Trump ein historisches Comeback liefern könnte.
  • Donald Trump hat nach langem Zögern den Weg für eine Amtsübergabe an Joe Biden als neuem US-Präsidenten frei gemacht.
  • Trump-News: Alle Nachrichten zum abgewählten Präsidenten der USA.

Update vom 03.12.2020, 16.00 Uhr: Bereits jetzt plant Donald Trump seine Rückkehr ins Weiße Haus. Zwar will er seine Wahlniederlage immer noch nicht anerkennen, jedoch spekuliert er schon auf seine Wiederwahl im Jahr 2024, um Joe Biden abzulösen.

Um seine Kandidatur ranken sich derzeit wilde Spekulationen. Möglicherweise könnte Donald Trump sein Antreten bei der US-Wahl 2024 bei Joe Bidens Amtseinführung verkünden, um ein entscheidendes Statement zu setzen. Das berichtet „The Daily Beast“.

Laut Angaben von „Bloomberg“ sammelt Trump bereits fleißig Anhänger für sein Vorhaben: Wie er Joe Biden besiegen will.

Update vom 26.11.2020, 21.15 Uhr: Mit einem scheinbar vorausschauenden Schachzug bringen sich die beiden US-Comedians Jason Selvig und Davram Stiefler in Position gegen eine erneute Kandidatur von Donald Trump bei der nächsten US-Wahl.

Donald Trump plant offenbar seine Rückkehr als US-Präsident ins Weiße Haus. (Archivfoto)

Dafür haben sie sich die Website-Adresse DonaldJTrump2024.com gesichert und bereits eifrig mit Botschaften contra Trump bespielt: Schon die Startseite zeigt ein vermeintliches Zitat Trumps, mit dem er seine Niederlage bei der US-Wahl 2020 verkündet – eine Aussage, die der abgewählte Präsident in Wirklichkeit bisher tunlichst vermieden hat. Zuletzt wies er die Leiterin der US-Bundesverwaltungsbehörde GSA an, die Übergabe der Amtsgeschäfte an Joe Biden nicht länger zu blockieren.

Die beiden US-Comedians nehmen Trump nicht nur aufs Korn, sondern unterbreiten ihm zusätzlich ein Angebot über die Videoplattform „TikTok“: Sie nähmen die Seite offline, sollte Trump seine Wahlniederlage endlich öffentlich eingestehen.

Update vom 25.11.2020, 11.00 Uhr: Gegen Donald Trump und seine Tochter Ivanka wird wegen Steuerbetrug ermittelt. Der Streit um Steuerunterlagen der Trumps schwellt bereits seit dem Amtsantritt von Donald Trump. Dabei geht es um verdächtige Steuerabschreibungen in Millionenhöhe.

Unabhängig davon, plant Donald Trump offenbar bereits sein Comeback als US-Präsident im Jahr 2024. Wie er sich das vorstellt, lesen Sie in der Erstmeldung, weiter unten im Artikel.

Update vom 24.11.2020, 09.17 Uhr: Donald Trump macht den Weg frei für eine Amtsübergabe an Joe Biden. Trump verkündete auf Twitter, dass er einer geregelten Übergabe an den kommenden US-Präsidenten Biden zustimme. Deshalb habe er nun sein Team zur Kooperation aufgefordert.

Der designierte US-Präsident Joe Biden und seine Stellvertreterin Kamala Harris reagierten auf die Nachricht mit Erleichterung. Donald Trump will dennoch nicht akzeptieren, dass er die US-Wahl 2020 verloren hat. Nun springt ihm sogar eine ultrarechte Anwältin und Moderatorin zur Seite.

Erstmeldung vom 23.11.2020, 09.00 Uhr: Noch sind Donald Trump und sein Rechtsteam erfolglos damit beschäftigt, gegen das Ergebnis der US-Wahl 2020 und den Sieg von Joe Biden zu klagen. Privat sehen die Vorhaben allerdings ganz anders aus. Trump und seine Gefolgschaft diskutieren derweil, wie sein Leben ab dem 20. Januar weitergehen soll - und bringen die Möglichkeit einer weiteren Kandidatur in vier Jahren ins Spiel.

US-Wahl: Donald Trump könnte 2024 erneut als US-Präsident kandidieren

Donald Trump hat seinen Vertrauten erzählt, dass er eine Präsidentschaftskandidatur für die US-Wahl 2024 plant - und damit bereits akzeptiert, dass er das Weiße Haus verlassen muss - zumindest innerlich. Das berichtet die „Washington Post“. Von der Bildfläche möchte der amtierende Präsident demnach offenbar nicht verschwinden. Vielmehr plane er, eine „omnipräsente“ Kraft in der Politik und den Medien zu werden, möglicherweise mit einer weiteren Amtszeit. Schon ab Jahresende könnte die Kampagne „Trump 2024“ Realität werden.

Dabei plane Trump zudem Vergeltung gegen diejenigen, die ihn bei dieser US-Wahl hintergangen hätten - darunter auch Fox News. Der konservative Sender war der erste in den USA, der den Sieg Bidens in Arizona verkündet hatte. Zudem hatte die kritische Berichterstattung gegen Donald Trump in den letzten Wochen generell zugenommen.

Donald Trump: Sieg bei US-Wahl 2024 wäre „Comeback aller politischen Comebacks“

Ein ehemaliger Trump-Berater, Sam Nunberg, mahnt den Noch-Präsidenten zur Vorsicht, eine erneute Kandidatur frühzeitig bekannt zugeben. Es sei einerseits „vergebliche Mühe“, doch andererseits auch wichtig, die Republikaner „fest im Griff“ zu halten und sich sofort als Spitzenkandidat zu etablieren.

„Es ist ziemlich cool, im Jahr 2016 gewählt zu werden, es ist historisch. Aber es wäre das Comeback aller politischen Comebacks, wenn er 2024 erneut gewinnt.“ Ob er schließlich kandidiert oder nicht: Donald Trump wird die Republikanische Partei noch jahrelang dominieren. So sieht es Michael Steele, ein Berater des republikanischen und Trump-kritischen „Lincoln Project“. „Er will, dass die Partei weiter von ihm und seinem Wahnsinn verschlungen wird“, so Steele. Auch Nick Mulvaney, Trumps ehemaliger Stabschef, rechnet mit einer erneuten Kandidatur. „Er mag es nicht, zu verlieren“, sagte er in einem Interview mit „The Recount“. Außerdem sei Trump dann immer noch etwas jünger als Joe Biden in diesem Jahr.

Donald Trump 2024? Der Noch-Präsident benötigt zunächst Geld

Nach der Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar dürfte sich Donald Trump zunächst nach Florida zurückziehen, wo er den Winter in seinem Resort Mar-a-Lago verbringt. Dass Trump sein eigenes Medienimperium aufbauen könnte, wird hingegen immer unwahrscheinlicher. Das Unterfangen wäre äußerst mühselig - und garantiere keinen Erfolg.

Allerdings muss Donald Trump noch Geld in die Kassen spülen - mit möglichst wenig Arbeit. So hat er einer Recherche der „New York Times“ zufolge etwa 421 Millionen Dollar an Kreditschulden zu begleichen. Seine Zeit nach der Präsidentschaft wird er auf irgendeine Weise monetarisieren müssen. Die Möglichkeit dafür besteht bei bezahlten Reden für Konzerne, Fernsehauftritten oder den Erlösen aus dem Ticketverkauf für seine Rallys. Die „Washington Post“ bringt zudem die Möglichkeit ins Spiel, Memoiren zu seiner Zeit als US-Präsident zu verfassen. Ein Buch, das sich sicherlich als Bestseller für Donald Trump erweisen könnte. (Lukas Rogalla, Tobias Utz)

Rubriklistenbild: © Mandel Ngan/AFP

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