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Aaron Buechley trägt eine Maske von Präsident Donald Trump, während er während einer Defeat the Steal-Kundgebung am 14. November 2020 in Salem, Oregon, eine Nationalflagge hält. Im ganzen Land versammelten sich Demonstranten, nachdem in den Nachrichten vorhergesagt worden war, dass der designierte Präsident Biden die Wahl gewonnen hatte.
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Halten weiter zu Donald Trump: Ein loyaler Anhänger mit Trump-Maske in Oregon

Scheidender US-Präsident

Klagen nach US-Wahl 2020: Trump-Anhänger fordert Spenden-Millionen zurück

  • Matthis Pechtold
    vonMatthis Pechtold
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Große Enttäuschung für einen Trump-Anhänger: Seine gespendeten Millionen haben zu keinem Erfolg vor Gericht geführt. Das Geld will er sich jetzt zurückklagen.

Houston - Joe Biden hat die US-Wahl 2020 gewonnen, die Klagen Donald Trumps gegen das Ergebnis waren bisher erfolglos. Wegen „enttäuschender Ergebnisse“ verlangt ein Trump-Unterstützer jetzt 2,5 Millionen gespendete US-Dollar von einer zu Trump haltenden Klägergemeinschaft aus Texas zurück. Die Gruppe „True the Vote“ hatte Klagen in sieben Swing States in Aussicht gestellt - wegen angeblichen Wahlbetrugs. Damit sollte der Sieg von Biden bei der US-Wahl 2020 nachträglich annulliert werden und Trump an der Macht bleiben.

Der Unternehmer Frederic Eshelman hatte der Gruppe dafür Anfang November 2,5 Millionen US-Dollar gespendet – und sieht sich jetzt hinters Licht geführt. „True the Vote“ habe alle Klagen fallengelassen. Und die Organisation würde seine Nachfragen außerdem mit oberflächlichen Statements zurückweisen. Er hat deswegen bei einem Gericht in Houston Klage eingereicht, wie zuerst das US-Medium „Bloomberg“ berichtete.

„True the Vote“: „Zu wenig Zeit“ für Klagen von Präsident Donald Trump

„True the Vote“ hat in einem Statement bereits bestätigt, seine juristischen Anstrengungen in den US-Bundesstaaten Georgia, Michigan, Pennsylvania und Wisconsin bereits aufgegeben zu haben. Schuld seien Hürden beim Vorbringen von Argumenten, außerdem habe es an Zeit gemangelt.

Weiter berief sich die Vorsitzende der Vereinigung, Catherine Engelbrecht, auf das langfristiger angelegte Ziel von „True the Vote“: Das Wahlsystem in den USA im Hinblick auf alle kommenden Wahlen zu reparieren.

Klagen gegen Wahlsieg: Trump scheitert - Kläger will seine Millionen zurück

Dem aus North Carolina kommende Frederic Eshelman scheint das nicht schnell genug zu gehen – und hat eigener Aussage zufolge bereits erfolgreich Druck auf die Gruppe ausgeübt: Sie hätten ihm eine Rückzahlung in Höhe von einer Million US-Dollar angeboten, hätte er von einer Klage abgesehen. Jetzt kämpft er gerichtlich um den vollen Betrag.

Trumps Anwaltsteam, darunter Rudy Giuliani und Jenna Ellis, gelang es im Gegensatz zu „True the Vote“ zwar, zahlreiche Klagen in von Biden gewonnenen Bundesstaaten einzureichen – waren damit bisher aber ebenso wenig erfolgreich. 38 Gerichtsentscheidungen zuungunsten der Trump-Anhänger zählte die Zeitung „Guardian“ zuletzt. Damit wird es für Trump insgesamt immer unwahrscheinlicher, das Wahlergebnis doch noch zu seinen Gunsten zu drehen.

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