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Gerüchte um Gab

Donald Trump vor Social Media-Comeback: Gerüchte über eigene Plattform des Ex-Präsidenten

  • vonMirko Schmid
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Um Donald Trump ist es seit seinen Sperren auf Twitter, Facebook und vielen anderen sozialen Medien ruhig geworden. Jetzt plant der ehemalige US-Präsident sein mediales Comback.

  • Donald Trump ist in den sozialen Medien nicht mehr präsent, seit ihn unter anderem seine Lieblingsplattform Twitter permanent gesperrt hat.
  • Nach dem Abschied Donald Trumps auf Twitter plant der ehemalige US-Präsident, seine Sendepause jetzt wohl zu beenden.
  • Alle Neuigkeiten rund um den 45. Präsidenten der USA finden Sie in den Trump News.

Palm Beach - Donald Trump, so scheint es, schiebt seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus eine eher ruhigere Kugel und genießt sein Leben als politscher Pensionär in seinem Golfresort Mar-a-Lago in Florida. Öffentliche Statements sind rar geworden und in den Sozialen Medien ist der Republikaner komplett abgetaucht.

Donald Trump plant sein Comeback in den Sozialen Medien

Das liegt vor allem daran, dass Donald Trump seitens der größten Online-Plattformen die Bühne entzogen wurde, als Twitter, Facebook, Instagram, YouTube und Co. ihn nach dem Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar 2021 permanent aus dem Schriftverkehr gezogen haben. Doch nun ist zu hören, dass der ehemalige Reality-TV-Star seine Rückkehr an das digitale Rednerpult plant.

Sein leitender Berater, Jason Miller, ließ am Samstag, exakt einen Monat nach der Attacke auf das Parlamentsgebäude, wissen, dass Donald Trump derzeit überlegt, wo und wie sein Comeback in die sozialen Medien stattfinden soll. „Ich würde erwarten, dass der Präsident in den sozialen Medien wieder auftaucht“, berichtete Miller gegenüber der rechten und Trump-treuen Nachrichtenseite „Breitbart News“.

Berater: Donald Trump könnte eine eigene Online-Plattform aufbauen

Donald Trump könnte einer bestehenden Plattform beitreten oder eine neue Plattform aufbauen. Es gibt eine Reihe verschiedener Optionen. Wir hatten eine Reihe von Besprechungen, in denen es vor allem darum ging. Alle Optionen liegen auf dem Tisch. Allerdings steht noch nichts unmittelbar bevor“, so Miller.

Donald Trump und sein Smartphone: Der passionierte Nutzer Sozialer Medien ist derzeit stummgeschaltet. (Archivbild)

Trumps Anhängerschaft fordert Miller dazu auf, sich „auf dem Laufenden zu halten“. Den Umstand, dass Donald Trump in die Sozialen Medien wiederkehren wird, beschreibt Miller als unausweichlich: „Sie wissen, dass er wieder in den Sozialen Medien sein wird. Wir sind nur noch dabei zu schauen, welcher Weg den meisten Sinn ergibt.“

Zuletzt machten Gerüchte die Runde, wonach Donald Trump auf „Gab“ bereits wieder aktiv ist

David Schoen, einer der Anwälte im Team von Donald Trump, die mit dessen Verteidigung gegen das laufende Amtsenthebungsverfahren betraut sind, kritisiert weiterhin die von den größten Online-Plattformen um Twitter verhängten permanenten Sperren des ehemaligen Präsidenten: „Ich halte das für einen sehr gefährlichen Weg in Bezug auf die durch die Verfassung garantierte Meinungsfreiheit, der jeden leidenschaftlichen politischen Redner gefährdet.“

Unterdessen machen Gerüchte die Runde, dass Donald Trump schon längst wieder in den sozialen Medien aktiv ist; genauer gesagt auf der Plattform „Gab“. Dorthin waren in den letzten Wochen auffällig viele Trump-Fans „ausgewandert“, was den Chef des Onlinedienstes zu einer Stellungnahme bewegte.

„Gab“-Gründer Andrew Torba bestreitet, dass Donald Trump seine Plattform benutzt

Andrew Torba, Gründer der oft und von verschiedensten Medien als „Twitter für Rassisten“ (eine so lautende Suchanfrage führt über Google direkt zum Wikipedia-Eintrag zu „Gab“) bezeichneten Online-Plattform, erklärte in einem Statement: „Wir waren immer transparent im Umgang darüber und würden es die Leute natürlich wissen lassen, wenn Donald Trump anfangen würde, unseren Dienst zu nutzen.“

Die Stellungnahme erfolgte, nachdem Jason Miller als Antwort auf einen „Newsmax“-Bericht auf Twitter einen „Gab“-Account als Fake-Account bezeichnete, der Trumps Twitter-Nachrichten wiederveröffentlicht hatte. Eine Anschuldigung, die „Gab“ nicht auf sich sitzen lassen wollte.

Dementsprechend deutlich fiel die Antwort in einem Tweet des offiziellen „Gab“-Accounts aus: „Das ist kein Fake-Account, sondern ein Spiegel der Tweets und Statements des POTUS, den wir seit Jahren betreiben. Der einzige Grund, warum er ihn nicht dazu nutzt, mit seiner Basis in Kontakt zu treten ist, dass Berater wie Sie und Jared Kushner, die die Wahl für ihn verloren haben, ihn davon abhalten.“ (Mirko Schmid)

Rubriklistenbild: © SAUL LOEB/afp

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