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Sturm geplant?

Sturm auf das Kapitol: Anhänger von Donald Trump gingen koordiniert vor

  • vonMirko Schmid
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Das FBI ermittelt eifrig, wie viel Planung hinter dem Sturm auf das Kapitol steckte. Die zentrale Frage: Haben Anhänger von Donald Trump einen Staatsstreich geplant?

  • Am 6. Januar 2021 stürmten Hunderte Fans von Donald Trump das US-Kapitol, in der Folge starben fünf Menschen.
  • Die Bundespolizei FBI untersucht die Motive und Planungen im Vorfeld des Angriffs auf das US-Parlamentsgebäude.
  • Alle Informationen und Neuigkeiten rund um den 45. US-Präsidenten finden Sie in den Trump-News.

Update vom Montag, 01.02.2021, 7.28 Uhr: Die Ermittlungen zu den Ereignissen am 6. Januar laufen. Dabei stehen mehrere extremistische Gruppierungen im Fokus der Ermittler – besonders die Führung der Proud Boys soll Aufschluss darüber geben, inwiefern der Aufstand kommuniziert und geplant wurde.

Mindestens sechs Mitglieder der Organisation wurden im Zusammenhang mit dem Sturm aufs Kapitol angeklagt, darunter einer ihrer hochrangigen Anführer, Joseph Biggs. Biggs, ein Veteran der US-Armee, soll einen Mob von ungefähr 100 Männer vom Ort der Rede von Donald Trump zum Kapitolgebäude geführt haben – und dann in das Gebäude hinein. Das berichtet die New York Times.

Der Sturm aufs Kapitol hat Spuren hinterlassen. Das FBI ermittelt, ob ein Staatsstreich geplant war.

Außerdem habe sich die Aufmerksamkeit auf zwei Proud Boy-Organisatoren an der Westküste gerichtet. Das FBI habe damit begonnen, eine Reihe von Durchsuchungsbefehlen auszuführen, die mit der Gruppe verbunden sind, sagt ein Strafverfolgungsbeamter des Landes der Zeitung. Er bleibt anonym, da er nicht befugt gewesen sei, über laufende Untersuchungen zu besprechen.

Sturm aufs Kapitol: Zwei Organisatoren der Proud Boys stehen im Fokus

Einer der Organisatoren, Ethan Nordean aus dem Bundesstaat Washington, ist am Tag der Kundgebung von Donald Trump mit Biggs in einem YouTube-Video zu sehen. Er erteilt einer Gruppe Proud Boys durch ein Megafon Befehle. Nordean - laut Ermittlern auch als Rufio Panman bekannt - wird in der Strafanzeige von Biggs genannt, aber nicht selbst angeklagt.

Der zweite Organisator der Proud Boys, Eddie Block aus Kalifornien, hat während der Veranstaltung in Washington ein Video von Biggs und Nordean aufgenommen. Dies gehe aus einem Foto hervor, das in den Akten zum Fall von Biggs enthalten sei. In einem einstündigen YouTube-Video sagte Block, dass am Freitag etwa 25 Bundesagenten sein Haus durchsucht und zwei seiner Handys, einen Laptop, ein iPad, eine Xbox und einen alten Computer beschlagnahmt hätten.

Die FBI hat bestätigt, dass es eine ähnlich ernsthafte Untersuchung der Oath Keepers, einer Gruppe, die sich größtenteils aus Strafverfolgungs- und Militärpersonal zusammensetzt, und der Three Percenters, die aus dem extremistischen Flügel der Waffenrechtsbewegung hervorgegangen sind, durchführt. Mehrere Mitglieder beider Organisationen wurden bereits im Zusammenhang mit dem Angriff auf das Kapitol angeklagt, darunter drei Angeklagte, denen die bislang schwerwiegendsten Verschwörungsvorwürfe vorgeworfen werden.

Sturm aufs Kapitol: War ein Staatsstreich geplant?

Erstmeldung vom Sonntag, 31.01.2021: Washington D.C. - Nach dem Sturm hunderter Fans von Donald Trump auf das Kapitol vom 6. Januar kündigten die Strafverfolgungsbehörden gemeinsam mit Muriel Bowser, Bürgermeisterin von Washington D.C., an, die Ereignisse lückenlos aufzuarbeiten und jene zu Rechenschaft zu ziehen, die am Aufruhr beteiligt waren. Seither wird Videomaterial gesichtet, werden Zeuginnen und Zeugen befragt, wird eifrig gefahndet. Das FBI hat die Koordination der Ermittlungen an sich gezogen, der Fall liegt nun also bei der zentralen Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten.

Sturm auf das Kapitol: FBI vergleicht Ermittlungen mit der Aufklärung vom 11. September 2001

Und die Ermittlungen stellen sich als Mammutaufgabe dar. Laut der „Washington Post“ beschreiben Angestellte des FBI die Aufarbeitung der Vorfälle als ihren größten Fall seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001, als Islamisten Flugzeuge gezielt in die Türme des World Trade Center gelenkt hatten. Der zentrale Punkt der Ermittlung ist dabei die Trennung zwischen einer Versammlung von Gleichgesinnten zu einer politischen Kundgebung - die durch die erste Änderung der US-Verfassung geschützt ist - und der Organisation eines bewaffneten Angriffs auf den Sitz der amerikanischen Regierung.

Besonders im Fokus stehen Anführer der „Proud Boys“, der paramilitärischen, rechtsextremen Schlägertruppe, welche Donald Trump die Treue geschworen und den Angriff auf das US-Kapitol ersten Ermittlungen zufolge gemeinsam mit anderen militanten Gruppen federführend orchestriert haben sollen. Aus Videos und Gerichtsakten geht hervor, dass kurz vor 13 Uhr an der Westfront des Kapitols in der Nähe des Friedensdenkmals in der First Street NW sowie an der Pennsylvania Avenue NW konzertierte Aktionen stattgefunden haben könnten. 

Verschiedene Fraktionen der Anhänger von Donald Trump stürmten das Kapitol

Verschiedene Fraktionen der Fans von Donald Trump hatten sich zusammengeschlossen und bewegten sich unter der Leitung verschiedener Anführer langsam in Richtung Kapitol, während sie skandierten und sangen. Innerhalb weniger Minuten schlug der bis dahin gewaltfreie Protest gemäß der Aufzeichnungen des FBI in einen Angriff auf die „erschrockene“ Polizei um.

Das US-Kapitol als Tatort: Die Ermittlungen gegen am Sturm auf das Parlamentsgebäude beteiligte Personen laufen.

„Proud Boy“ Dominic Pezzola, einer der Anführer des Mobs, ist seit Freitag (29. Januar 2021) angeklagt. Der Tatvorwurf: Verschwörung. Laut der Anklageschrift zeigten seine Handlungen „Planung, Entschlossenheit und Koordination“. Dieselbe Straftat wird William Pepe, ein weiteres mutmaßlichen Mitglied der „Proud Boys“, zur Last gelegt. Auch er muss sich nun juristisch einer Anklage erwehren.

Zwei Rohrbomben könnten als Ablenkungsmaßnahme für den Sturm auf das Kapitol gedient haben

Ganz besonders interessant für die Strafverfolgungsbehörden sind zwei Sprengsätze. Gegen 12.45 Uhr erhielt die Polizei den ersten Bericht über eine Rohrbombe, welche hinter dem Hauptquartier des Republikanischen Nationalkomitees auf der Südostseite des Campus des US-Kapitols platziert worden war. Kurz darauf wurde die nächste Bombe gemeldet - am Hauptquartier des Demokratischen Nationalkomitees. Die Bomben enthielten unter anderem Zeitschaltuhren und Sprengpulver.

Laut der „Washington Post“ beziehen die Ermittlerinnen und Ermittler die Möglichkeit mit ein, dass diese Sprengsätze dort - also auf der dem eigentlichen Parlamentsgebäude gegenüberliegenden Seite der Anlage - vor allem als Ablenkung vom eigentlichen Angriff deponiert worden waren. Diesen planten die für Donald Trump kämpfenden Randalierer auf das Haupthaus des Kapitols. Das Kalkül: Möglichst viele Polizeikräfte möglichst weit weg vom geplanten Ziel des Angriffes binden, um ein leichteres Spiel beim Sturm auf die „Heiligen Hallen der US-Demokratie“ zu haben.

Eine Donald Trump gewidmete Webseite gilt als Ort der Planung des Angriffs auf das Kapitol

Eine Ermittlungsgruppe des FBI widmet sich den Gesprächen und Planungen, die sich im Vorfeld des Angriffs im Internet abgespielt hatten. Vor allem die Foren der Donald Trump gewidmeten Website „TheDonald.win“ sollen genutzt worden sein, um die Attacke auf das US-Kapitol am Tag der Verlesung der Stimmabgaben der Wahlleute im Kongress vorzubereiten. Die Seite ist inzwischen unter einer anderen Domain zu finden, der Betreiber der Webseite beklagt sich über „eine kleinen Gruppe von Extremisten, die oft von anderen Seiten kamen und meine Seite inflitrierten.“ Zum Schutz seiner Familie habe er das ursprüngliche Moderatorenteam verlassen.

Im Laufe der Ermittlungen sichtete das FBI auch Kartenmaterial. Auf einer Karte sind verschiedene Start- und Sammelpunkte von Konvois der Trump-Fans verzeichnet. Dort werden die Bewegungen als „MAGA-Kavallerie“ beschrieben, welche die „Patrioten-Karawanen“ mit „StopTheSteal in DC“ verbinden sollte. Auf einer anderen Karte sind die Tunnel unter dem US-Kapitol verzeichnet, laut Angaben des FBI trägt sie die Überschrift „CREATE PERIMETER“ (Perimeter erstellen).

Sturm auf das Kapitol: „Wir bekommen unseren Präsidenten oder wir sterben“

Viele der dem FBI vorliegenden Netzfunde nehmen die Attacke auf das Kapitol de facto vorweg. In einem Beitrag heißt es: „Seid bereit zu kämpfen. Der Kongress muss Glas zerbrechen hören, Türen werden eingetreten.“ Ein anderer Kommentar ist als Aufforderung zu gewalttätigen Handlungen zu lesen: „Hört auf, es einen Marsch, eine Kundgebung oder einen Protest zu nennen. Geht dorthin und seid bereit für einen Krieg. Wir bekommen unseren Präsidenten oder wir sterben.“

Die Ermittlungsbehörde versucht nun festzustellen, wie viele Menschen nach Washington gezogen waren, um dort tatsächlich Gewalt auszuüben. Dabei spielt es in erster Linie eine untergeordnete Rolle, ob diese Personen „Teile formeller Organisation“ gewesen waren. 

Sturm auf das Kapitol: Barkeeperin Jessica Maria Watkins gründet Miliz für Donald Trump

Eine dieser Personen soll Jessica Maria Watkins gewesen sein. Watkins, eine Barkeeperin aus Ohio, soll laut Angaben der Staatsanwaltschaft ihre eigene kleine, selbsternannte Milizgruppe gebildet und sich den „Oath Keepers“ angeschlossen haben. Schon Anfang November soll sie mit der Rekrutierung und Organisation einer „Operation“ begonnen haben. Tage nach der Wahl schickte Watkins angeblich Textnachrichten an eine Reihe von Personen, die Interesse an einer Beteiligung an ihrer Gruppe bekundet hatten, die sich inzwischen selbst „reguläre Miliz des Staates Ohio“ nannte.

Laut Gerichtsakten soll sie einen Rekruten mit den Worten „Ich brauche dich, um am Tag der Amtseinführung [von Joe Biden] zu kämpfen“ eingeschworen haben. Auch soll sie einen Rekruten aufgefordert haben, Zello herunterzuladen, eine App, die ein Mobiltelefon als Push-to-Talk-Walkie-Talkie nutzbar macht.

Sturm auf das Kapitol: Die Aussicht auf eine Vereidigung von Joe Biden kam für Watkins der Apokalypse nahe

Über die Aussicht, dass Joe Biden am 20. Januar als Präsident vereidigt werden könnte, soll sie laut der „Washington Post“ in „apokalyptischen“ Worten gesprochen haben: „Wenn das passiert, dann ist unsere Lebensweise, wie wir sie kennen, vorbei. Unsere Republik wäre am Ende. Dann ist es unsere Pflicht als Amerikaner, für unsere Rechte zu kämpfen, zu töten und zu sterben. Wenn Biden mit dem Diebstahl durchkommt, hat keiner von uns mehr eine Chance. Unser Hals steckt schon in der Schlinge, sie haben den Stuhl einfach nur noch nicht umgetreten. “

Seither hat die Staatsanwaltschaft das Treiben der Gruppe im Auge. Im Dezember soll Donovan Ray Crowl, ein Freund von Watkins, ein militärisches Trainingslager in North Carolina besucht haben, um sich auf dem anstehenden „Krieg“ vorzubereiten. Ein weiterer Freund der Barkeeperin, Navy-Veteran Thomas E. Caldwell, soll ein Zimmer in einem Hotel in Arlington gebucht haben, in dem auch Watkins für die Tage rund um die Pro-Trump-Rallye am 6. Januar ein Zimmer reserviert hatte.

Sturm auf das US-Kapitol: „Ich glaube, wir müssen gewalttätig werden, um das zu stoppen“

Laut der Staatsanwaltschaft hatte Caldwell Watkins zuvor geschrieben: „Ich glaube, wir müssen gewalttätig werden, um das zu stoppen. Insbesondere gegen die Antifa-Maden, die sicher massenhaft herauskommen werden, selbst wenn wir den Prez [Donald Trump] noch vier Jahre lang bekommen.“ Laut einer Anklage, die in der vergangenen Woche gegen beide eingereicht wurde, standen Watkins und Caldwell in der Woche vor der Kundgebung und dem Aufstand vom 6. Januar in regelmäßigem Kontakt.

Beide sollen Stewart Rhodes, den Anführer der „Oath Keepers“ dazu gedrängt haben, entschlossener und schneller zu handeln. In der Anklage heißt es, dass Watkins gegenüber Caldwell angekündigt haben soll, dass sie „wenn Rhodes keine Pläne macht, selbst die Verantwortung übernehmen und den Ball ins Rollen bringen werde.“ Caldwell soll ihr daraufhin von einem Verbündeten berichtet haben, der sich um die Anlieferung von Waffen kümmern würde.

Sturm auf das Kapitol: Das FBI sieht Anzeichen für einen von langer Hand geplanten Anschlag

Dem FBI gilt dieser Austausch als ein Signal dafür, dass der Anschlag der Anhängerinnen und Anhänger von Donald Trump auf das US-Kapitol von langer Hand geplant und koordiniert wurde. Videos aus dem Kapitol zeigen, wie sich Jessica Maria Watkins Seite an Seite mit den „Oath Keepers“ durch das Parlamentsgebäude bewegt. Insgesamt soll ihre Gruppe aus rund 30 bis 40 Personen bestanden haben, die untereinander per Walkie-Talkie-App vernetzt gewesen und den Angriff auf das Kapitol von verschiedenen Orten aus durchgeführt haben sollen.

Caldwell machte keine Anstalten, sein Ansinnen zu tarnen. Auf Facebook postete er ein Bild von sich und einigen Mittätern und schrieb: „Wir, wie wir die Burg stürmen. Bitte teilen! Sharon hat Recht mit mir. Ich bin so ein Aufrührer!“ Seine Frau Sharo Caldwell wird keiner Mittäterschaft bezichtigt. Wie die „Proud Boys“ Pezzola und Pepe sind Caldwell, Crowl und Watkins nun der Verschwörung angeklagt.

Sturm auf das Kapitol in Washington: Rechtsextreme Wortführer stachelten ihre Anhängerschaft an

Stewart Rhodes, der Gründer der Oath Keepers, weist alle Schuld von sich. Gegenüber der „Washington Post“ erklärte er in einem Telefon-Interview, dass er den Mitgliedern seiner Gruppe keine Anweisung oder Signale gegeben habe, das Kapitol zu stürmen, und dass er die Einreise von Randalierern als einen Fehler betrachte, der bloß den „Kritikern“ in die Hände spielen würde. Seine Truppe sei vielmehr vor Ort gewesen, um „die Würde“ der rechten Protestbewegung zu schützen. Er selbst habe gerade „einen VIP“ ins Hotel gebracht, als ihn die Information von Sturm auf das Kapitol ereilt habe. Umgehend sei er dorthin zurückgekehrt, habe Mitglieder seiner „Oath Keepers“ vorgefunden, das Kapitol aber nicht betreten.

Rhodes‘ Verhalten legt dabei ein Muster offen, wie der ehemalige FBI-Agent Thomas O‘Connor erklärt: „Historisch gesehen hat die Führung innerhalb der rechtsextremistischen Bewegungen eine Rhetorik entwickelt, die ihre Mitglieder ermuntert, die Radikalisierung und Rekrutierung zu verstärken. Selbst ziehen sie sich aus der Verantwortung und überlassen es kleinen Zellen oder Einzeltätern, diese Inhalte ihrer Rhetorik mit gewalttätigen Aktionen umzusetzen. Der häusliche Terrorismus hat tatsächlich das Konzept des führerlosen Widerstands entwickelt.“

Terrorismusexperte: Fans von Donald Trump sehen im Sturm auf das Kapitol überwältigenden Erfolg

Colin Clarke, ein inländischer Terrorismusexperte der Soufan Group, pflichtet dem bei. Der Angriff vom 6. Januar sei eine „Blaupause“ für gefährliche Extremisten: „Sie thematisieren Angriffe wie den vom 6. Januar immer wieder in ihrer Propaganda. Die Tatsache, dass die Capitol Police das alles zugelassen hat, kann man als Sicherheitsverletzung oder Geheimdienstversagen bezeichnen. Aber diese Leute betrachten das natürlich nicht als Misserfolg. Sie sehen darin einen überwältigenden Erfolg, der andere jahrelang inspirieren wird.“ (Mirko Schmid)

Rubriklistenbild: © Mike Theiler/imago-images

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