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January 6, 2021, New York, NY, United States: A Trump supporter displays a placard reading, Thou Shall Not Steal Electio
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Null Toleranz

Donald Trump: Seine Rachetour gegen republikanische „Abweichler“ startet

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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Donald Trump zieht die Zügel an: Wer in der Republikanischen Partei seine Lüge von der „gestohlenen Wahl“ nicht akzeptiert, wird mundtot gemacht.

Washington – Donald Trump ist zwar als Präsident der USA abgewählt, innerhalb der Republikanischen Partei ist er jedoch noch immer der Entscheidungsträger, an dem nichts vorbeigeht. Unliebsame Stimmen und Abweichler:innen von seiner Linie werden in der Partei nicht mehr toleriert.

Passend dazu hat Trump den Druck auf die republikanischen Abgeordneten laut Independent noch einmal erhöht: Sollten die republikanischen Volksvertreter:innen sich gegen seine Linie bezüglich der durch Joe Bidengestohlenen Wahl“ stellen, wird er bei den nächsten Vorwahlen ihre innerparteilichen Kontrahent:innen unterstützen. Kurzum: Wer sich bei den Republikanern gegen Trump stellt, bekommt es mit der von ihm radikalisierten Basis und der Macht der einflussreichsten Person in der Partei zu tun. Die Partei soll, so lässt Trumps Handeln vermuten, von allen innerparteilichen Kritiker:innen gesäubert werden.

Donald Trump: Ehemaliger Präsident will Kontrolle über Republikaner zementieren

Bisher haben einige Republikaner:innen gedacht, dass Donald Trump es damit nicht ernst meint. Doch falsch gedacht: Am 26. Juni will Trump nun in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio eine große Versammlung abhalten, um für Max Miller, den Herausforderer des republikanischen Kongressabgeordneten Anthony Gonzalez zu werben. Es wird wohl der erste von vielen Auftritten Trumps sein, mit denen er seine Kontrolle über die Republikaner weiter zementieren will.

Gonzalez, der bei den Zwischenwahlen 2022 erneut in den Kongress gewählt werden will, war einer von nur zehn republikanischen Abgeordneten, die im Kongress für die Amtsenthebung Trumps nach dem Sturm auf das Kapitol im, Januar gestimmt hatten. Bereits im Februar hatte Trump angekündigt, seinen innerparteilichen Kontrahenten Max Miller zu unterstützen, der, rein zufällig, ein ehemaliger Angestellter der Trump-Regierung ist.

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Donald Trump zu Republikanern: Großer innerparteilicher Druck, auf Linie zu kommen

Trump sagte damals, Gonzalez repräsentiere nicht den 16. Bezirk von Ohio. „Max Miller ist ein wundervoller Mensch, der einen tollen Job im Weißen Haus gemacht hat und ein fantastischer Abgeordneter sein wird“, sagte Trump. „Er ist ein Veteran der Marine, ein Sohn von Ohio und ein Patriot.“ Das Wort Patriot war in diesem Fall komplett großgeschrieben. Trump, der noch immer seine Rückkehr ins Weiße Haus vorbereitet, wird mit dieser Unterstützung wohl ein Exempel an den Republikanern statuieren wollen: Kommt auf Linie, oder eure Karriere ist beendet. (als)

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