Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Chris Miller
+
Chris Miller, ehemaliger Verteidigungsminister der USA. (Archivfoto)

Sturm auf Kapitol

Donald Trump droht Ärger: Ex-Minister stellt sich „unbeantworteten Fragen“

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
    schließen

Vor vier Monaten kam es zum Sturm auf das Kapitol. Die Suche nach der Verantwortung läuft noch. Vieles deutet auf Ex-Präsident Trump hin.

Washington D.C. – Die Ausschreitungen in und vor dem US-Kapitol Anfang Januar 2021 beeinflussen noch immer massiv den parteiinternen Machtkampf der Republikaner. Vor allem die Zukunft der Abgeordneten Liz Cheney steht dabei auf dem Spiel. Fraktionschef Kevin McCarthy und Trump-Kritikerin Liz Cheney stehen sich feindlich gegenüber. Die Antwort auf die Frage, wer nun verantwortlich für die Ereignisse ist, droht die Partei zu spalten. Cheney stellte sich in den vergangenen Monaten mehrfach öffentlich gegen Donald Trump und stimmte unter anderem im Impeachment-Verfahren für eine Verurteilung.

Nun könnten diesbezüglich neue Details an die Öffentlichkeit geraten. Christopher C. Miller, Verteidigungsminister und damit Chef des Pentagons unter Donald Trump, möchte sich zu den Vorkommnissen am Kapitol äußern. Er wurde neben Jeffey Rosen, Trumps ehemaligem Generalstaatsanwalt, vor einem Untersuchungsausschuss des US-Repräsentantenhauses aussagen. Es gehe um „unbeantwortete Fragen“. Das berichtet unter anderem das Nachrichtenportal Axios.

Donald Trump für Sturm auf Kapitol verantwortlich: Ex-Minister will Details nennen

Christopher C. Miller hatte bereits Anfang März öffentlich gesagt, dass Donald Trump die Menge durch eine Rede aufgestachelt habe. „Die Frage ist, ob ohne die Rede des Präsidenten irgendjemand ins Kapitol marschiert, es gestürmt hätte. Ich denke, es ist ziemlich sicher, dass das nicht passiert wäre”, sagte er dem Magazin Vice. Dabei habe Trump wiederholt von Wahlbetrug durch ein „kriminelles Unternehmen“ gesprochen, so Miller. Das habe zu einer Radikalisierung beigetragen. Liz Cheney enttarnte Trumps Behauptung zuletzt als „große Lüge“.

Mit unserem neuen FR-Newsletter zur US-Politik verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten mehr und sind immer top informiert.

Die Aussagen Millers werden in den USA mit Spannung erwartet. Als ehemaliger Verteidigungsminister der Administration von Donald Trump hatte er Einblicke in interne Dokumente und Abläufe.

Allerdings steht auch Miller selbst im Zentrum von Kritik. William Walker, Kommandant der Nationalgarde in Washington D.C. behauptete, er sei von Miller beim Sturm auf das Kapitol daran gehindert worden, schnell zu reagieren.* (tu) *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare