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Putin und Trump
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Wladimir Putin und Donald Trump: Der Kremlchef setzte sich laut US-Geheimdiensten stark für den Republikaner ein.

US-Wahl

US-Geheimdienste: Russland machte Kampagne für Donald Trump – „genehmigt“ von Putin

  • Tim Vincent Dicke
    VonTim Vincent Dicke
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Laut einem US-Geheimdienstbericht machte Russland bei den Präsidentschaftswahlen Stimmung für Donald Trump – eine Kampagne „durchgeführt“ vom Kreml.

  • Laut US-Geheimdiensten setzte sich Russland bei der US-Wahl für Donald Trump ein.
  • Gegen Joe Biden sollte Stimmung gemacht werden, heißt es in einem brisanten Bericht.
  • Die Rolle Chinas dagegen sei eine andere.

Washington D.C. – Ein brisanter Bericht: Nach Ansicht der US-amerikanischen Geheimdienste hat sich Russland bei der Präsidentschaftswahl im November für den Republikaner Donald Trump eingesetzt – dessen Herausforderer Joe Biden dagegen sollte geschadet werden. Ziel der Russen sei laut den Nachrichtendiensten gewesen, Unfrieden in den Vereinigten Staaten zu säen und das Land zu spalten.

Präsident Wladimir Putin und seine Regierung hätten die versuchte Einflussnahme „genehmigt und durchgeführt“, hieß es in einer am Dienstag (16.03.2021) veröffentlichten Bekanntmachung aus dem Büro von Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines.

Geheimdienste: Russland unterstütze bei US-Wahl Donald Trump

Russland habe sich bei seiner Kampagne für Donald Trump auf seinen Geheimdienst, staatliche Medien, Internet-Trolle und Verbündete in der Ukraine gestützt, hieß es. Eine der wichtigsten Strategien des Kremls sei es gewesen, Joe Biden und seiner Familie im Zusammenhang mit der Ukraine Korruption vorzuwerfen. Russlands Agenten hätten dafür auch gezielt Amerikaner angesprochen, die Verbindungen zu Trumps Regierung hatten, um ein Einleiten von Untersuchungen gegen Biden zu fordern. Es habe auch Versuche gegeben, Beamte der Trump-Regierung und Medien dahingehend zu manipulieren, hieß es weiter.

Nachrichten zu Donald Trump

Aktuelles rund um den ehemaligen Präsidenten der USA finden Sie in den Trump-News.

Russland habe sich 2020 auf Desinformation konzentriert, sich aber im Gegensatz zur Wahl 2016 nicht darum bemüht, die Wahlinfrastruktur in den USA direkt zu untergraben, hieß es.

Für Donald Trump und gegen Joe Biden: Russland wollte USA spalten, so Bericht

Moskau wollte „die öffentliche Wahrnehmung der Kandidaten in den USA beeinflussen“ und das langfristige Ziel verfolgen, „das Vertrauen in das US-Wahlsystem zu untergraben und die gesellschaftliche Spaltung der Menschen in Amerika zu verstärken“, hieß es. Russland habe einen Wahlsieg Bidens als „nachteilig für russische Interessen“ betrachtet.

China hingegen habe nicht versucht, die Wahl zu beeinflussen. Das asiatische Riesenreich „bemühte sich um Stabilität in seinen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und sah keinen der beiden Wahlausgänge als vorteilhaft genug für China an, um zu riskieren, bei einer Einmischung erwischt zu werden“, so der Bericht.

Der Kommunistischen Partei würden „gezielte wirtschaftliche Maßnahmen und Lobbyarbeit“ ausreichen, um ihr „Ziel der Gestaltung der US-China-Politik unabhängig vom Wahlsieger zu erreichen“.

USA: Auch der Iran soll sich um Einflussnahme bemüht haben

Dem Bericht zufolge soll sich auch der verfeindete Iran bemüht haben, den Wahlkampf zu beeinflussen. Teheran sei es darum gegangen, die Chancen für eine Wiederwahl Donald Trumps zu verringern und die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft zu verstärken, hieß es. In dem Bericht wurde die Taktik der Islamischen Republik als „mehrgleisige verdeckte Einflusskampagne“ bezeichnet. Auch der Iran habe dabei nicht direkt die Wahlinfrastruktur angegriffen.

In einer Stellungnahme vom Dienstag bezeichnete Avril Haines ausländische Einmischungsversuche als „anhaltende Herausforderung für unser Land“. (Tim Vincent Dicke mit dpa)

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