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Trump-Verbündeter spricht von „Satansportal“ über dem Weißen Haus

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Von: Marvin Ziegele

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Donald Trumps ehemaliger Politikberater Roger Stone auf einer Veranstaltung im Jahr 2021. (Archivfoto)
Donald Trumps ehemaliger Politikberater Roger Stone auf einer Veranstaltung im Jahr 2021. (Archivfoto) © Tasos Katopodis/AFP


Auf einer rechtspopulistischen Tour lässt der Trump-Verbündete Roger Stone kein gutes Haar an der Regierung in den USA. 

Washington D.C. – Derzeit läuft die rechtspopulistische „ReAwaken America Tour“ in den USA. „ReAwaken America“ hat in den letzten Monaten regelmäßig Veranstaltungen im ganzen Land abgehalten. Seit Mitte April hat die Tour mit Trump-Verbündeten, rechtsgerichteten Kommentatoren und GOP-Kandidaten Oklahoma, Florida, Kalifornien, Michigan, Colorado, Texas, Arizona, Ohio und Oregon besucht.

Zu den Rednern der Tour zählen sowohl der Pastor Mark Burns sowie der Trump-Verbündete Roger Stone. Roger Stone nutzte seine Redezeit, um nach Pastor Burns auch über den Teufel zu reden. „Es gibt ein Satansportal über dem Weißen Haus, man kann es Tag und Nacht sehen“, behauptete der Trump-Verbündete laut Informationen des Nachrichtenportals Newsweek.

Donald Trump: Roger Stone spricht über das „Satansportal“ über dem Weißen Haus

„Es existiert. Es ist real. Und es muss geschlossen werden. Und es wird durch Gebete geschlossen werden“, fügte er hinzu und erntete dafür Beifall und Jubel. Stone behauptete weiter, dass dieses „Portal“ zum ersten Mal erschien, nachdem Präsident Joe Biden „Präsident wurde, und es wird geschlossen werden, bevor er geht“.

NameRoger Joseph Stone Jr.
Geboren27. August 1952
BerufungPolitik-Berater (zumeist Republikaner)

Roger Stone diente als Berater für die Präsidentschaftskampagne von Donald Trump 2016. Im Jahr 2019 wurde Stone bei einer Razzia von 29 FBI-Agenten aufgrund eines Haftbefehls und eines Durchsuchungsbefehls in seinem Haus in Fort Lauderdale, Florida, unter sieben strafrechtlichen Anklagen verhaftet. In einem Fall wegen Behinderung eines offiziellen Verfahrens, in fünf Fällen wegen falscher Angaben und in einem Fall wegen Zeugenbeeinflussung.

Donald Trump begnadigte Roger Stone vor Antritt der Haft

Im Herbst wurde Stone dann wegen Falschaussagen und Zeugenbeeinflussung zu 40 Monaten Haft verurteilt worden. Der ehemalige Präsident Donald Trump begnadigte Stone jedoch, bevor dieser seine Haft antrat. (marv)

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