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Donald Trump (links), Ex-Präsident der USA, schaut auf seine Uhr, während Senator Lindsey Graham, über eine bevorstehende Nachmittagsabstimmung im Senat spricht.
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Ihr Verhältnis war nicht immer einfach: Donald Trump und Senator Lindsey Graham (von links).

US-Republikaner

Donald Trump und die Republikaner: Mar-a-Lago wird zum Machtzentrum - Spendenaktion lässt tief blicken

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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Ohne Donald Trump geht es nicht. Selbst ehemalige Feinde aus seiner Partei sind auf ihn angewiesen. Dies zeigt eine Spendenaktion mit Senator Lindsey Graham.

Washington – Donald Trumps Verhältnis zu den Republikanern ist schwierig. Insbesondere seit dem Sturm seiner Fans auf das Kapitol im Januar 2021. Trotzdem wird der Ex-Präsident als Headliner an einer Spendenaktion der Partei teilnehmen. Mit dabei ist auch Trumps mal Freund, mal Feind, Lindsey Graham.

25.000 Dollar kostet die Einladung zu der exklusiven Veranstaltung mit dem Namen „Trump Graham Golf Classic“ die, wie sollte es auch anders sein, auf einem von Donald Trumps Golfplätzen in Florida stattfinden soll. Die Gewinne sollen zwischen politischen Zusammenschlüssen rund um Lindsey Graham, Donald Trumps „Political Action Commitee“ und der Kampagne der Republikaner im Senat aufgeteilt werden, berichtet die New York Times.

Republikaner: Ohne Donald Trump geht es nicht

Verwunderlich ist dabei vor allem die Teilnahme von Lindsey Graham. Nach den gewalttätigen Unruhen die zur Erstürmung des Kapitols führten, hatte der Senator aus South Carolina und langjährige Golfpartner Donald Trumps ihm eigentlich seine Loyalität aufgekündigt. „Alles was ich sagen kann ist: Ich bin nicht dabei. Genug ist genug“, hatte Graham laut New York Times damals gesagt.

Auch der wichtige Senator Mitch McConnell aus Kentucky hatte Trumps Handlungen im Vorfeld der Unruhen verurteilt, seitdem führen der Minderheitenführer im Senat und der Ex-Präsident eine Fehde. Doch beide haben sich mittlerweile wieder bei Donald Trump angebiedert, wie die Spendenaktion zeigt. Vor kurzem sagte etwa Graham für eine mögliche Kandidatur Donald Trumps für die nächste Präsidentschaft: „Wenn er antreten würde, dann wäre es seine Kandidatur.“ Und legte nach: „So wie ich es sehe gibt es keinen Weg unsere Ziele zu erreichen ohne Trump.“

Donald Trump: Republikaner nutzen Golfplätze und Hotels für Spendensammlungen

Zahlreiche Republikaner nutzen derzeit Trump-Besitz wie Hotels und Golfplätze, um dort Spenden für anstehende Wahlen, wie etwa die Gouverneurswahlen in Arkansas, zu sammeln, berichtet die New York Times. Insbesondere Trumps Privatclub in Mar-a-Lago ist zum Anlaufpunkt für jene Republikaner geworden, die sich Rückenwind von dem noch immer bei der Basis beliebten Ex-Präsidenten erhoffen. (als)

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