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Donald Trump
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Langsam scheint auch Donald Trump klar zu werden, dass er kein Präsident mehr ist. (Symbolbild)

Trump

Donald Trump nach Putin-Biden-Gipfel trotzig: „Bin beliebter als je zuvor“

  • Alexander Seipp
    VonAlexander Seipp
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Donald Trump ist kein Präsident mehr. Ein Treffen Joe Bidens mit Russlands Präsident Wladimir Putin könnte ihn dieser Erkenntnis näher gebracht haben.

Washington – Dass Donald Trump noch immer an seinen Wahlsieg und seine „gestohlene Präsidentschaft“ glaubt, ist kein Geheimnis. Das Treffen in Genf zwischen seinem Nachfolger als Präsident der USA, Joe Biden, und Russlands Präsident Wladimir Putin am Mittwoch (16.06.2021) wird ihn jedoch einen Schritt in Richtung dieser Realisierung gebracht haben. Davon ist jedenfalls Maggie Haberman, Washington-Korrespondentin der New York Times, überzeugt.

Auf CNN sagte Haberman: „Dies wäre ein Event gewesen, dass Trump geliebt hätte: auf der Bühne der Welt und riesige Aufmerksamkeit“, so die Journalistin. Er habe Treffen wie dieses etwa mit Wladimir Putin oder Nordkoreas Diktator Kim Jong-un stets als Symbole für Macht und Stärke gesehen. Und liebend gerne versah sich Trump mit diesen Attributen. Jemanden anderen dort zu sehen und nicht sich selbst, dies müsse für Trump wahrlich ein Augenöffner gewesen sein: „Oh, jemand anders ist Präsident und nicht Donald Trump.“

Donald Trump nach Treffen von Biden und Putin: „Bin beliebter als je zuvor“

Bereits im Vorfeld hatte Trump das Treffen seines Nachfolgers Joe Biden mit Putin hämisch kommentiert. Er bat Biden dem russischen Präsidenten einen schönen Gruß auszurichten. Trump ist ein bekennender Putin-Fan und zeigte sich bei Treffen von Politikern gerne mit ihm. Er war bekannt dafür, teils stundenlang mit Putin zu telefonieren.

Wie groß dieser Augenöffner gewesen sein muss, lässt sich indirekt auch aus der Kommunikation Trumps ablesen: Scheinbar zur Selbstbestätigung zirkulierte am Tag des Treffens eine E-Mail, in der Trump sich als „beliebter als jemals zuvor“ bezeichnete und „Anführer der Republikanischen Partei“, so CNN-Host John Berman. Über Facebook und Twitter darf Trump ja schon seit längerem nicht mehr kommunizieren, seine eigene Plattform wurde mittlerweile wieder eingestellt. Daher musste Trump auf die „altmodische“ E-Mail zurückgreifen. Die trotzige E-Mail, so Berman, zeige: „Es sieht wirklich so aus, als würde ihm dies etwas bedeuten.“

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Treffen in Genf: Donald Trump über Biden Abweichen von seiner Nordstream 2-Entscheidung erzürnt

Auf seinem Haus und Hof-Propagandasender Fox News äußerte sich Trump nach dem Treffen Bidens und Putins enttäuscht. Es sei „Ein guter Tag für Russland“ gewesen, sagte er höhnisch. „Wir haben gar nichts bekommen. Wir gaben Russland eine große Bühne bekommen und wir haben nichts dafür bekommen“, sagte Trump Fox-News Moderator und bekennendem Trump-Fan Sean Hannity. Biden habe alles falsch gemacht. „Ich habe Nordstream 2 gestoppt und die Pipeline wurde gestoppt. Sie wurde zurückgegeben und wir bekamen nichts dafür.“ (als)

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