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Donald Trump auf einem Golfplatz.
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Donald Trump ist nicht mehr Präsident der USA. Er verdient damit allerdings immer noch Geld.

USA

Donald Trump: Ehemaliger US-Präsident verdient an seiner Präsidentschaft immer noch Geld

  • Melanie Gottschalk
    VonMelanie Gottschalk
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Donald Trump ist seit Januar nicht mehr Präsident der USA. Trotzdem verdient er immer noch Geld mit der Präsidentschaft.

Washington DC - Donald Trumps Präsidentschaft war vor knapp acht Monaten beendet. Trotzdem verdient der ehemalige US-Präsident weiter daran. Wie die Washington Post berichtete, erhielt Trump in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 von seinen Unterstützer:innen rund zwei Dutzend Mal Geld – bezahlt unter anderem für Unterkünfte.

Laut der Washington Post ging das Geld in neun Fällen an Immobilien, die dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gehören. Das wird aus einem Bericht klar, der am vergangenen Samstag (31.07.2021) veröffentlicht wurde. Demnach bezahlte das Political Action Committee insgesamt 68.000 Dollar an die Trump Hotel Collection. Der ehemalige Präsident erhält also auch knapp acht Monate nach Ende seiner Präsidentschaft weiterhin Spendengelder aus seinen Immobilien.

Donald Trump erhält auch nach seiner Präsidentschaft noch Geld

Ein anderes Political Action Committee bezahlte rund 200.000 Dollar für Büroräumlichkeiten und Restaurantraum im Trump Tower im ersten Halbjahr 2021, wie der Bericht offenlegt. Darüber hinaus zahlte ein Political Action Committee, das von Corey Lewandowski – Donald Trumps Wahlkampfleiter 2016 – geleitet wird, weitere knapp 22.000 Dollar an Donald Trumps National Golf Club in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey.

Im Vergleich zu seiner Zeit als Präsident und während des Wahlkampfs sind diese Spendensummen eher klein, sticht aber trotzdem heraus. Seit Donald Trump 2015 in das Rennen um das höchste politische Amt in den USA einstieg, benutze er laut Washington Post seine politischen Kampagnen und die Political Action Committees, um insgesamt 19 Millionen US-Dollar in seine Unternehmen zu pumpen.

Donald Trump transformiert politische Spendenbeiträge

All das begann 2016, als die Wahlkampf-Kampagne Donald Trumps privaten Unternehmen rund 12,5 Millionen US-Dollar auszahlte. Er transformierte politische Spendenbeiträge in private Einnahmen für seine Firmen. Donald Trump stellte beispielsweise die Flüge mit seiner eigenen Boeing 757 zu Wahlkampfterminen in Rechnung, er mietete Büroräume im Trump Tower an oder veranstaltete Events in seinen Golf Klubs. Sogar sein eigenes Wasser „Trump Ice“ taucht laut Washington Post in den Rechnungen auf.

Und auch 2020 erhielt Donald Trump noch einen Betrag von 6,7 Millionen US-Dollar für Räumlichkeiten in der Trump Organization. Der Betrag war deutlich niedriger als 2016, da der ehemalige US-Präsident zu seinen Wahlkampfterminen dieses Mal die Air Force One nutzte und deshalb nicht mehr selbst für seine Reisen aufkommen musste. Die Zahlungen gingen jedoch auch nach der Niederlage gegen US-Präsident Joe Biden weiter, wie die Washington Post berichtete.

Donald Trump: Amerikanische Steuerzahler:innen zahlen mit

Doch damit noch nicht genug. Denn laut Washington Post zahlten auch die amerikanischen Steuerzahler:innen mit. Donald Trump besuchte nämlich auch während seiner Präsidentschaft immer wieder seine eigenen Objekte – für Wochenenden und Sommerurlaube oder für Treffen mit ausländischen Oberhäuptern. Dazu mussten natürlich auch Mitarbeiter:innen des Secret Service in den Objekten Trumps logieren, in Rechnung gestellt wurden der amerikanischen Regierung unter anderem die Zimmer, das Essen oder Blumen.

Insgesamt zahlte die amerikanische Regierung laut einer Erklärung, die der Washington Post vorliegt, den privaten Unternehmen von Donald Trump rund 2,5 Millionen Dollar – ein noch nicht dagewesener Betrag an Steuergeldern, der einem Präsidenten der USA gezahlt wurde. (msb)

Donald Trump muss seine Steuerunterlagen an das Parlament geben. Die Entscheidung des Justizministeriums ist eine herbe Niederlage für den ehemaligen US-Präsidenten.

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