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Nach US-Wahl 2020

Donald Trump: Erneute Attacke auf Dominion - Präsident teilt Verschwörungsvideo über US-Wahl

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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Trotz Stellungnahme von Dominion greift Donald Trump den Wahlmaschinenhersteller erneut an. Dieses Mal mit Unterstützung.

  • Donald Trump hält weiterhin an den Vorwürfen fest, dass die US-Wahl 2020 manipuliert wurde.
  • Trump wirft der Wahlmaschinen-Firma Dominion vor, heimlich Stimmen für Joe Biden „umgewandelt“ zu haben.
  • Ein Sprecher der Firma nimmt nun Stellung zu den Vorwürfen von Donald Trump.

Update vom Donnerstag, 03.12.2020, 12.15 Uhr: US-Präsident Donald Trump scheint noch immer sicher, dass der Wahlmaschinen-Hersteller Dominion dazu beigetragen hat, dass er die Wahl verliert. Auf Twitter teilte Trump ein Video der Republikanischen Partei in Arizona. In diesem Video erläutert die Vorsitzende der Republikaner in Arizona, Kelli Ward, dass in Michigan rund 6.000 Stimmen für Donald Trump nach der Wahl Joe Biden zugeschrieben wurden. „Die Medien haben das als ,menschlichen Fehler` bezeichnet“, so Ward. Das ließe aber die Frage offen, warum eine Software genutzt werde, die so anfällig für menschliche Fehler sei.

Neben diesem Vorfall zählt Ward noch einige weitere auf, in denen es Unregelmäßigkeiten mit Wahlmaschinen von Dominion gegeben haben soll. Sie fordert eine Untersuchung der Arbeit von Dominion und der Wahlmaschinen. Twitter hat den Tweet von Donald Trump mit dem Hinweis versehen, dass die in dem Video aufgestellten Behauptungen über Wahlmanipulation „umstritten“ seien.

Donald Trump greift Wahlmaschinenhersteller Dominion an

Erstmeldung vom Dienstag, 01.12.2020, 10.48 Uhr: Washington D.C. – Noch immer kämpft Donald Trump gegen eine in seinen Augen unfair vonstatten gegangene US-Wahl 2020 an. Der amtierende US-Präsident behauptet weiterhin, dass die Wahl am 03. November 2020 gefälscht sei und zahlreiche Stimmen dem Wahlgewinner Joe Biden zugeschrieben wurden.

Donald Trump spricht regelmäßig von Wahlbetrug in den USA. (Archivfoto)

Unter anderem beschuldigte Donald Trump auch die Firma Dominion Voting Systems. Das Unternehmen stellt Wahlmaschinen her und entwickelt auch Wahlsoftware. Jetzt hat das Unternehmen auf die Vorwürfe von Donald Trump reagiert.

Donald Trump spricht von Wahlbetrug: Firma Dominion reagiert auf Vorwürfe

Donald Trump hatte dem Unternehmen vorgeworfen, über 2,7 Millionen abgegebene Wahlstimmen für ihn „gelöscht“ und gegen entsprechende Wahlzettel, die für seinen Konkurrenten Joe Biden stimmen, ausgetauscht zu haben. Dabei beruft Trump sich vor allem auf Informationen von dem für Verbreitung von Verschwörungstheorien bekannten Sender One America News Network (OAN).

In einem Interview mit Fox News sprach Unternehmenssprecher Michael Steel über die Vorwürfe von Donald Trump. „Es ist physikalisch unmöglich. Sehen Sie, wenn ein Wähler auf einer Dominion-Maschine wählt, füllt er einen Stimmzettel auf einem Touch-Screen aus.

In vielen Counties in den USA wurde per Wahlmaschine gewählt. Donald Trump nimmt das zum Anlass, über Wahlbetrug zu sprechen. Den Hersteller Dominion greift er direkt an.

Dann bekommt er eine gedruckte Kopie, die er einem vor Ort befindlichem Wahloffiziellen gibt, damit er sie sicher aufbewahrt. Falls irgendeine elektronische Interferenz stattgefunden haben sollte, würde der digitale ausgefüllte Zettel nicht der gedruckten Kopie entsprechen. Und in jedem Fall, in Georgia, in den ganzen USA, haben die gedruckten und digitalen Stimmzettel übereingestimmt.“

Dominion reagiert auf Vorwürfe von Donald Trump: „Einfach nur ein Werkzeug“

Donald Trumps Rechtsanwältin Sidney Powell, die inzwischen gefeuert wurde, hatte beteuert, dass Dominion eine „lange Historie“ von Fälschungen habe. Darüber hinaus seien Stimmen der US-Wahl 2020 in Ländern wie Spanien und Deutschland ausgezählt worden. Steel wies diese Behauptungen zurück. „Wir bieten einfach nur ein Werkzeug an, das Stimmen auszählt. Eine Maschine, die Wahlzettel druckt und auszählt. Niemals hätte ein solcher Wahlbetrug stattfinden können, und es gibt keine Verbindung zwischen unserer Firma und Venezuela, Deutschland, Barcelona, oder was auch immer die neueste Verschwörungstheorie behauptet.“

Steel, der sich selber als konservativer Republikaner versteht, betonte, dass Dominion „gerne Fakten oder Evidenz“ sehen würde. „Aber bis jetzt gab es keine.“ Tatsächlich habe Donald Trump in den 14 Countys von Pennsylvania, die die Maschinen der Firma benutzen, die Wahl gewonnen. (Marvin Ziegele)

Rubriklistenbild: © Evan Vucci/dpa

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