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Donald Trump Rudy Giuliani
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Donald Trump will Rudy Giuliani für dessen Dienste nicht entlohnen. (Archivbild)

Ex-Präsident im Kampf mit der Justiz

Donald Trump weigert sich, Ex-Anwalt Rudy Giuliani zu bezahlen

  • VonMirko Schmid
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Donald Trump beschwert sich im vertrauten Kreis über steigende Kosten seiner Verteidigung in zwei New Yorker Fällen. Ex-Anwalt Rudy Giuliani will er nicht bezahlen. 

Palm Beach - Für Donald Trump kommt es inzwischen knüppeldick. Landesweit laufen diverse Ermittlungen gegen den Ex-Präsidenten. Mit ihnen einhergehend steigen die Kosten für die juristischen Beistände, die Trump angeheuert hat, um möglichst unbeschadet aus der Bredouille zu gelangen.

Wie die US-amerikanische Nachrichtenseite The Daily Beast berichtet, soll sich Donald Trump im inneren Kreis höchst unerfreut darüber gezeigt haben, dass ihn die juristischen Ermittlungen zunehmend finanziell belasten. Die aktuell rollende Prozesslawine sei ihm ein „Stachel im Hintern“, soll Trump bekannt haben.

Donald Trump beschwert sich über „Nervenkitzel“ durch Ermittlungen in New York

Inzwischen fürchte sich der Republikaner davor, dass die Staatsanwaltschaften die diversen Untersuchungen, absichtlich in die Länge ziehen könnten, um ihm einen noch größeren finanziellen Schaden zu bescheren. Es handle sich dabei um die „größte Hexenjagd in der Geschichte der USA“, die schon begonnen habe, als er „die Rolltreppe im Trump Tower herunterfuhr“ um seine Präsidentschaftskandidatur zu verkünden.

NameDonald John Trump
ParteiRepublikaner
Höchstes Amt45. Präsident der USA (2017-2021)
Vermögen2,4 Milliarden US-Dollar (Forbes, Stand 2021)
Alter74 Jahre (14. Juni 1946)
GeburtsortNew York City, New York, USA

Interne Quellen aus dem Trump-Lager davon berichten von Beschwichtigungen aus dem vielköpfigen Beraterstab, den Donald Trump um sich schart. Aus diesem werde ihm versichert, dass er keine Anklage zu befürchten habe. Und doch soll Trump sich über den „Nervenkitzel“ beschwert haben, welchen die Ermittlungen für ihn bedeuteten. Gerade sind es vor allem zwei Untersuchungen im Bundesstaat New York, die Trump das Gemüt und den Geldbeutel beschweren – in beiden Fällen handelt es sich um mutmaßliche Finanzvergehen von Trumps Firmenkonglomerat, der Trump Organization.

Donald Trump weigert sich, Rudy Giuliani für dessen Dienste zu bezahlen

Vor allem der Demokrat Cyrus Roberts Vance Jr., Generalstaatsanwalt in Manhattan, schiebt seine strafrechtliche Untersuchung aktuell vehement an und verkündete zuletzt die Einberufung einer Grand Jury zur Prüfung des Falles Trump. Parallel dazu laufen ebenfalls im Bundesstaat New York zivilrechtliche Ermittlungen gegen Donald Trump und seinen engsten Familienkreis um Donald Trump Jr., Eric Trump und Ivanka Trump, welche beide bereits zur Befragung zitiert wurden.

Doch nicht nur die New Yorker Justizbehörden machen Donald Trump aktuell Ärger. Sein ehemaliger Anwalt Rudy Giuliani und dessen Team pochen auf Lohnzahlungen. Trump soll Giuliani und dessen „Strike Force“ bis heute nicht für ihren unermüdlichen Einsatz rund um die Anfechtung der US-Wahlen entlohnt haben. Grund dafür sei, so heißt es aus dem direkten Umkreis des Republikaners, dass sich Trump von Giuliani anlässlich des zweiten Amtsenthebungsverfahrens im Stich gelassen gefühlt haben soll.

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Ehemaliger Trump-Anwalt Cohen: „Donald Trump wird schon bald zur Rechenschaft gezogen“

Seine Untergebenen soll Donald Trump daraufhin angewiesen haben, nicht auch nur einen einzigen Cent auf die Konten von Giuliani und dessen Teammitgliedern zu überweisen. Michael Cohen, ebenfalls ehemaliger Trump-Anwalt und inzwischen ein lauter Kritiker des Ex-Präsidenten, prophezeit weiteren Ungemach: „Schon bald werden Donald und seine Mitarbeiter für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen.“ (Mirko Schmid)

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